VfL II trotzt WSV ein 2:2 ab
24.01.2010 | 19:42 Uhr 2010-01-24T19:42:00+0100
Auch ohne Unterstützung aus der Profi-Abteilung zeigte Regionalligist VfL Bochum II eine gute Leistung: Im Testspiel gegen den klassenhöheren Wuppertaler SV gab es ein 2:2. Beide VfL-Treffer erzielte Alexander Neumann.
VfL Bochum II - Wuppertaler SV 2:2 (2:1)
Tore: 1:0 Neumann (10.), 1:1 Vata (15.), 2:1 Neumann (17.), 2:2 Damm (59.)
VfL Bochum U 23: Esser - Duah, Kalina, Hrustic, Pellowski - Zech, Semlits (82. Braininger), Labiadh, Rzatkowski - Slavkowski (46. Hibbeln), Neumann (46. Wassinger)
Ohne Bundesligaprofis und einige angeschlagene Spieler, unter ihnen der frisch mit einem Profivertrag ausgestattete Mirkan Aydin, trat Bochums U 23 auf dem Kunstrasenplatz am VfL-Nachwuchszentrum gegen den Wuppertaler SV an – mit Erfolg. Die Zuschauer sahen eine torreiche Anfangsphase und am Ende ein 2:2, mit dem der Viertligist gegen den Drittligisten aus Wuppertal gut leben kann. Bei dem 2:2-Remis, bei dem der Regionalligist über weite Strecken dominierte, nutzte vor allem der in der Hinserie von Verletzungen geplagte Alexander Neumann die Chance, sich für den Rückrundenstart gegen Münster am kommenden Samstag zu empfehlen.
Trainer Nico Michaty war sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Elf, hielt sich mit Prognosen aber noch zurück: „Das war ein rundum gelungener Test, bei dem wir viel Spielfreude und Tempo gezeigt haben. Mit Sicherheit werden einige der Spieler auch am Samstag auflaufen, aber nicht alle”, sagte er. Beim letzten Test vor dem Ernstfall am Dienstag gegen die Sportfreunde Siegen (16.30 Uhr, Kunstrasen am rewirpower-Stadion) sollen alle weiteren Spieler zum Einsatz kommen.
Gegen den WSV wussten die Bochumer Talente lange zu überzeugen. In der Anfangsphase dominierten die Hausherren die Partie und sorgten mit dem ersten Neumann-Treffer, dem ein fantastisches Dribbling von Marc Rzatkowski vorausgegangen war, früh für das 1:0 (10.). Dem Ausgleich durch einen in den Winkel gezirkelten Freistoß von Fatmir Vata (15.) ließen der VfL prompt das 2:1 folgen: Nach einem Pass des „Test-Profis” Goran Slavkowski überlistete abermals Neumann WSV-Keeper Christian Maly, diesmal mit einem klugen Heber (17.). Fast hätte der 20-Jährige seine Leistung mit einem Hattrick gekrönt: Nachdem er einen Rückpass von Karsten Fischer erlaufen hatte, scheiterte er an Maly.
In der zweiten Hälfte machte der für Neumann eingewechselte Neuzugang Laurenz Wassinger in der Offensive auf sich aufmerksam, lediglich ein Tor wollte nicht mehr fallen. Der WSV zeigte sich nach dem Seitenwechsel verbessert und erzielte in der 59. Minute nach einem Konter das 2:2 durch den ehemaligen Mainzer Tobias Damm. „Das war ein gerechtes Resultat”, befand Michaty und war froh, seine Elf nach dem Test gegen Dortmund ein zweites Mal über die volle Spielzeit gesehen zu haben: „Es geht darum, dass alle den Rhythmus für 90 Minuten finden.”

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