VfL feiert nach 2:1-Sieg Nikoloz Gelashvili
05.02.2012 | 15:32 Uhr 2012-02-05T15:32:34+0100
Bochum. Der VfL Bochum ist mit einem 2:1-Erfolg über Hansa Rostock ins Jahr 2012 gestartet. Mann des Tages war der neue VfL-Stürmer Nikoloz Gelashvili, der mit seiner zweiten Ballberührung den Siegtreffer für die Bochumer erzielte. Die Partie wurde durch Ausschreitungen überschattet.
Hansa Rostock taumelt weiter Richtung Drittklassigkeit. Der Aufsteiger aus Mecklenburg verlor sein Auswärtsspiel beim VfL Bochum etwas unglücklich mit 1:2 (0:1) und wartet seit nunmehr neun Spielen auf einen Sieg. Der Trainerwechsel von Peter Vollmann zu Wolfgang Wolf hat angesichts von nur einem Punkt aus drei Partien zumindest auf dem Papier kaum Wirkung erzielt.
Mintal verschießt Handelfmeter
Spielerisch wusste Hansa jedoch vor allem in der zweiten Halbzeit zu überzeugen, als der Klub durch den ersten Treffer des Neuzugangs Freddy Borg (63.) noch zum zwischenzeitlichen Ausgleich kam. Zuvor hatte Giovanni Federico (19.) den VfL in Führung gebracht. Bochums eingewechselter Neuzugang Nika Gelashvili erzielte dann aber mit seiner zweiten Ballberührung per Hackentrick das 2:1 (75.) für den VfL.
Traumeinstand mit Traumtor für den neuen Bochumer Stürmer Nika Gelashvili. Der Georgier erzielte mit seinem Ballkontakt das Siegtor zum 2:1 gegen Rostock. In unserer Einzelkritik gibt das die Note 2. Auch Torwart Andreas Luthe überzeugte.
Der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig Marek Mintal vergab in der 43. Minute die große Chance für Hansa zum früheren Ausgleich, als er einen Handelfmeter vergab. Bochums Trainer Andreas Bergmann wetterte über den umstrittenen Elfmeterpfiff derart heftig, dass er von Schiedsrichter Patrick Ittrich (Hamburg) aus dem Innenraum verwiesen wurde.
Vor 12.819 Zuschauern versteckten sich die Gäste, die mit drei neuen Spielern in der Startelf begannen, nicht. Nach etwa zehn Minuten wachte jedoch auch Bochum auf und kam nicht unverdient zur Führung. Nach einem feinen Freistoßtrick hatte Federico etwas Glück, dass der Ball vom Innenpfosten ins Rostocker Tor prallte. Danach hatte Stürmer Mirkan Aydin das 2:0 auf dem Fuß (34.).
Borg scheitert an Luthe
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Rostocker den Druck und hatten gleich in der 46. Minute eine gute Chance durch Neuzugang Freddy Borg. Der Schwede zielte bei seinem Linksschuss aber genau auf VfL-Torhüter Andreas Luthe. Die Gastgeber stellten dagegen das Fußballspielen fast ein und kassierten folgerichtig den Ausgleich.
Überschattet wurde die Partie durch Ausschreitungen von Hooligans vor dem Anpfiff. Die Polizei musste vor dem Stadion Tränengas einsetzen, um die Randalierer unter Kontrolle zu bringen. Die Polizei nannte zunächst keine Details. Ob es zu Festnahmen oder Verletzten gekommen war, konnte auch von Vereinsseite zunächst nicht bestätigt werden.

23:35
gegen eine 3. Ligamannschaft.
Einmal mehr sah man Licht und Schatten..
Trotz Tor, sind im Laufverhalten Aza, Federico, Dabrowski und Kopplin katastrophal. Gut gefielen Kramer, Toski und Aydin.
Aza ist charakterlich nicht für Fussball geeignet. Egoistisch zum geht nicht mehr ohne etwas zu bringen.
16:22
Der Tabellenletzte konnte mit "Ach und Krach" auf Distanz gehalten werden. Die Mannschaft war komplett verunsichert. Ich kann mich nur Kontertor voll anschließen. Und was habe ich auch erwartet...?
15:42
..nach erbärmicher Leistung gegen den TABELLENLETZTEN. In der ersten Halbzeit phasenweise noch erträglich, dann nur noch schmerzhaft. Wir kommen über das Nivaeu eines unterdurchschnittlichen Zweitligisten einfach nicht hinaus! Und mit Ballerinas wie Federico und Azaouagh und Stolperstangen wie Dabrowski sieht die Zukunft auch eher düster aus!
endlich mal einer, der mit zwei Augen draufschaut.