VfL-Fans feierten Marcel Maltritz zurecht

Was wir bereits wissen
Beim 3:0-Erfolg im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen 1860 München traf Innenverteidiger Marcel Maltritz zweimal per Kopf für den VfL Bochum. Für Maltritz gibt es in unserer Einzelkritik ebenso die Note 2,5 wie für Leon Goretzka und Marc Rzatkowski.

Bochum.. Noten von 2,5 bis 4: Diskutieren Sie mit uns die Leistung der Bochumer im Pokalspiel gegen 1860 München.

Die VfL-Einzelkritik in Textform

Michael Esser: Bei Rückpässen leistete er sich Wackler, ansonsten zeigte Bochums Torwart wieder eine grundsolide Partie. Was auf sein Tor kam, parierte er – wie Benjamin Lauths Schuss nach 40 Minuten. Drittes Pflichtspiel, dritter Sieg, erneut kein Gegentor. Was will man mehr? Note: 3

Carsten Rothenbach: Leistete sich wieder ein paar schlampige Abspiele. Dafür gewann Rothenbach wie schon am Sonntag erneut fast jeden Zweikampf. Seine Formkurve zeigt langsam nach oben. Note: 3

Marcel Maltritz: Seine Zweikampfbilanz war mit Sicherheit schon mal besser. Leistete sich einen schweren Stellungsfehler, den Benjamin Lauth fast zum Ausgleich genutzt hätte (67.). Dafür drehte Maltritz in der Offensive auf. Nach seinem Doppelpack wurde er vom Bochumer Publikum mit Sprechchören gefeiert. Zurecht. Note: 2,5

Lukas Sinkiewicz: Seine Routine tut dem VfL gut. Gewann in der Defensive wichtige Zweikämpfe. Verlängerte zudem den Ball vor dem 2:0 entscheidend. Note: 3

Mounir Chaftar: Dem Linksverteidiger mangelte es bei Vorstößen oft an der Konzentration. So schlug er eine Flanke unbedrängt ins Nirwana (18.). Defensiv mit einer soliden Vorstellung. Note: 3,5

Christoph Dabrowski: Wirkte in manchen Situationen etwas ungestüm. Ließ Daniel Bierofka kurz vor der Pause ziehen. Er spielte sehr robust und war der Wegbereiter zum 3:0. Note: 3,5

Leon Goretzka: Sein gewonnener Zweikampf leitete das 1:0 ein (30.). Auch ansonsten waren die Löwen-Spieler gegen Goretzka meistens zweiter Sieger. Auf der Sechser-Position überzeugte das Bochumer Juwel mit einer starken Passquote. Note: 2,5

Marc Rzatkowski: Was wäre der VfL momentan ohne die ruhenden Bälle seiner Nummer 13? Wieder bereitete Rzatkowski zwei Tore durch Standardsituationen vor. Für ihn kommt die Winterpause eindeutig zu früh. Note: 2,5

Mirkan Aydin (bis 74.): Agierte diesmal im offensiven Mittelfeld und produzierte einige Stockfehler. Hätte das 2:0 machen müssen (57.) Den Applaus bei seiner Auswechslung bekam er eher für seine Defensivarbeit. Note: 3,5

Alexander Iashvili (bis 81.): Holte die Rote Karte gegen Gulliermo Vallori (27.) heraus. Ansonsten war es ein unglücklicher Auftritt der Nummer zehn. Iashvili lief wie gewohnt sehr viel, allerdings lief er sich auch oft fest. Note: 4

Zlatko Dedic (bis 71.): In der Anfangsphase gelang dem Slowenen nicht allzu viel. Als es drauf ankam, zeigte Dedic aber seine ganze Klasse. Er schaute Gabor Kiraly aus und ließ dem Münchener Torwart so keine Abwehrchance (30.). Nach der Pause hätte Dedic die Partie frühzeitig entscheiden können, vergab aber gute Chancen (47., 57.). Note: 3,5

Kevin Scheidhauer (ab 71.): keine Note

Michael Ortega (ab 74.): keine Note

Jonas Acquistapace (ab 81.): keine Note