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Suboptimale Bedingungen in Paderborn

14.12.2012 | 18:42 Uhr
Suboptimale Bedingungen in Paderborn
Paderborns erfolgreichster Torschütze: Philipp Hofmann (19), ausgeliehen vom FC Schalke 04.Foto: Michael Will/dapd

Weniger die drei Niederlagen in Folge als der fehlende belastbare Trainingsplatz drücken beim SC Paderborn derzeit auf die ansonsten gute Stimmung.

„Die Art und Weise, wie meine Mannschaft einem Top-Zweitligisten wie Hertha BSC begegnet ist, war sehr gut.“ Trotz des etwas unglücklichen 0:1 gegen die Berliner, trotz dreier Niederlagen in Folge ohne eigenen Treffer, findet Stephan Schmidt, Trainer des SC Paderborn, keinen Grund sich über sein Team zu beklagen. Klagen kann er da schon eher über die, wie er sagt, „suboptimalen“ Bedingungen in Paderborn. Dem Sportclub fehlt bei diesem Winterwetter ein belastbares Trainingsgelände. Mal ging es deshalb in den letzten Tagen in die Soccer-Halle, mal wurde im eigenen Stadion trainiert.

Die Stadt, findet man beim SCP, sei nun gefordert, Abhilfe zu schaffen. Die eigenen Hausaufgaben hat man jedenfalls bereits gemacht und die Schulden in der letzten Spielzeit von 5,3 auf 3,9 Millionen Euro reduziert, nebenbei auch noch eine junge und recht vielversprechende Mannschaft auf die Beine gestellt.

Innenverteidiger Manuel Gulde (21) aus Hoffenheim, die Mittelfeld-Spieler Manuel Zeitz (22, ausgeliehen vom 1. FC Nürnberg) und Mario Vrancic (23) vom BVB, auch Deniz Yilmaz (24) und Philipp Hofmann (19, von Schalke ausgeliehen), mit fünf Treffern der erfolgreichste Schütze des SCP, gehören allesamt zum Kern des Teams.

Die Niederlagen gegen Duisburg und 1860 München, vor dem erwartbaren Misserfolg gegen die Hertha, verstellen ein wenig den Blick auf eine recht passable Spielzeit der Paderborner, die ein 4-2-3-1-System bevorzugen, aber am Sonntag vermutlich auf den erkrankten Kapitän Markus Krösche sowie Rechtsverteidiger Jens Wemmer verzichten müssen. Dafür kehrt Lukas Kruse, zuvor gesperrt, ins Tor zurück.

Michael Eckardt



Kommentare
16.12.2012
10:00
Suboptimale Bedingungen in Paderborn
von karlkutta | #5

Voller Vorfreude fahre ich um 11Uhr mit der Bahn zum Stadion und werde mir vor dem Match in der Ritterburg mit Kollegen ein paar Fiege schlürfen und ne lecker Wurst essen.
Wie immer steht ein super wichtiges Spiel an und es geht nur um eins, die überlebens wichtigen Punkte ein zu fahren. Habe 1:1 getippt aber hoffe natürlich insgeheim auf mehr.
Bloß Heute nicht so eine Auftritt wie gegen FSV erwarte Heute eine kämpferische Leistung von unserem Team und nach Möglichkeit keine Geschenke vor Weihnachten für den Gegner. Hoffentlich ist nicht so eine Schei.... Stimmung wie bei einigen spielen an diesem Wochenende 12-12 reicht, hoffe das wenigstens im Block A was los ist.
Schönen und hoffentlich erfogreichen Sonntag
Gruß
Oh höre gerade das Huub Stevens entlassen wurde, ja so ist das Heute im Fussball 5-6 Spiele nicht gewonnen und weg vom Fenster. Krass

15.12.2012
11:45
#1
von Dirk72 | #4

Man kann dem Todt ja vieles vorwerfen,aber mit Spielern aus Asien hat man bisher immer richtig gelegen.Tasaka ist im Moment unser bester Spieler.Inui war auch klasse,leider mußte man ihn dann verkaufen.Tese war am Anfang richtig super,leider hat er dann plötzlich aus unerklärlichen Gründen abgebaut.Ono fand ich auch gut,auch wenn er gegenüber den anderen etwas abfällt.Ich erinnere mich noch schwach an einen Spieler namens Kim und seinen Weitschuss von halbrechts genau in den Winkel.Leider ging er aus privaten Gründen zurück in seine Heimat.Nicht die asiatischen Spieler sind das Problem,sondern meistens die deutschen.Irgendwie zeigen die mehr Einsatz und Willen.Wahrscheinlich haben sie eine ganz andere Berufsauffassung.Spielerisch sind sie sowieso im Vorteil.Vielleicht sollte man nur noch mit Japanern spielen. (der letzte Satz nicht ernst gemeint!)

1 Antwort
Hallo Dirk72,
von moellera | #4-1

das mit der Berufsauffassung hat mich grübeln lassen. Ich denke, dass Du damit richtig liegst. Die meisten Fussballer sind mittlerweile eher verwöhnt und auch früh finanziell auf der sicheren Seite. Seitdem wir diese Wellness-Landschaft (Trainingsplätze, Stadioncenter etc.) haben, hat der Wille und Einsatz stark nachgelassen - aber nicht nur bei unseren deutschen Porifs - denke mal an Lokvenc, Knaws, Fuchs, Azouagh, Yahia, Pfertzel - die haben es sich alle ganz gut gehen lassen....

Dazu passt eine Aussage eines Freundes von mir, der sich in der Reha im Josef-Hospital quälte. Er traf dort auch auf einige VfL - Spieler im Laufe dieser Monate. Sin Kommentar "Die können sich gar nciht quälen. In der Hälfte der Zeit spielen die mit ihrem Smartphone herum." Vielleicht hat er ein wenig übertrieben, aber es wird auch schon was Wahres dran sein.

15.12.2012
08:45
Suboptimale Bedingungen in Paderborn
von Andy1848 | #3

wie geil, ich habe gerade auf waz.de die traurige Geschichte über den erschossenen Wolf gelesen.Dort gibt es Kommentare und wer ist dort wohl auch aktiv und hat sich da wohl wieder "Feinde"gemacht? :-)

14.12.2012
22:30
Suboptimale Bedingungen in Paderborn
von VfLer | #2

Irgendwann mal nichts zu mosern?

3 Antworten
nichts zu mosern ?
von sonstwer | #2-1


selbst ein duaerhaft schwafelnder Pidda Neururer hatte nicht den Mitteilungsdrang eines "moellera" !

So, meine Lieben,
von moellera | #2-2

zu dem Thema folgendes. EIgentlich ist solch ein Forum zum Schreiben gemacht. Man sollte sich dort unterhalten und austaushcen. In der Regel gelingt das ier auch ganz gut. Es gibt da nur ein paar User (oder aber auch nur ein bis zwei unter mehreren Nicks), die sich mehr mit einem Moellera als mit anderen Artikeln, Kommentaren und Postings auseinandersetzen.
Viel Feinde - viel Ehr, ich bin stolz auf EUch, danke dafür.

Und warum nicht mehr motzen? Hat sich was wesentliches zum sportlichen oder finanziellen Vorteil verändert und ich habe es nicht mitbekommen?

DU / IHR mit der schlichten Wortführung eines Herrn K. auf dem Nivea N aus dem Thal - lasst den VfL doch die zwei nächsten Heimspiel einfach verlieren - dann ist der Verein endlich platt und hier mosert gar keiner mehr -

und !!!! dann seid Ihr mich los, versprochen !

Nur noch 5 Tage alle gegen Moellera ????

Ach ja,
von moellera | #2-3

Eure Wortbeiträge sind natürlich von einer sagenhaften fachlichen und sachlichen Kompetenz. Ich bin tief beeindruckt ob dieser sportlich wertvollen Einlassungen zum Thema VfL.......

14.12.2012
18:56
Suboptimale Bedingungen in Paderborn
von moellera | #1

"Innenverteidiger Manuel Gulde (21) aus Hoffenheim, die Mittelfeld-Spieler Manuel Zeitz (22, ausgeliehen vom 1. FC Nürnberg) und Mario Vrancic (23) vom BVB, auch Deniz Yilmaz (24) und Philipp Hofmann (19, von Schalke ausgeliehen), mit fünf Treffern der erfolgreichste Schütze des SCP, gehören allesamt zum Kern des Teams."

Tja, so kann es gehen, wenn man keinen Tod(t) als Manager hat. Da hat wohl jemand in Paderborn einen guten Blick für Nicht-Asiaten !

3 Antworten
Suboptimale Bedingungen in Paderborn
von jenzo | #1-1

An den Asiaten liegt unser Misserfolg der letzten Jahre wohl kaum! Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum Leihspieler in Paderborn eine Glanzleistung des Managements sein sollen! Leihspieler sind zwar wirtschaftlich für kleinere Vereine notwendig, aber helfen nicht dauerhaft ein Team aufzubauen! Im übrigen haben wir bei uns auch Leihspieler (Kramer aus Leverkusen und Scheidhauer aus
Wolfsburg)!

jenzo,
von moellera | #1-2

Du hast Michael Ortega noch vergessen.

Ich gebe DIr vollkomme recht, mit Leihspielern kann man keine Mannschaft mit Zukunft aufbauen, sondern eher nur schnellen und kurzfristigen Erfolg haben. Aber was willst Du machen, wenn man für Transfers kein Geld mehr hat und der eigene Nachwuchs nicht genug hergibt?

Aber wenn schon Leihspieler, dann bitte auch welche die sofortige Verstärkungen sein können- und da hat Michael Born (so heisst m. E. der Manager des FCP) wohl ein besseres Auge oder Händchen gehabt als unset J.T.

Zu den Asiaten kann man sagen, sie sind nicht Schuld am Misserfolg, aber sie haben ihn mitgestaltet, denn was haben Shinji Ono, Chong Tese und Inui dauerhaft gebracht bzw. verhindert? Der erste Asiate, der zum VfL so richtig passen könnte, ist unser Tasaka.

Dennoch bin ich ein Verfechter der "gebt deutschen Spielern eine Chance" Transferpolitik. Von der Art eines Tasakas gibt es auch innerdeutsch ein Dutzend, man muss sie nur beim Scouting finden.

jenzo II ,
von moellera | #1-3

"Leihspieler sind zwar wirtschaftlich für kleinere Vereine notwendig, "

Das stimmt - und genau deshalb geht der VfL diesen Weg, weil er mittlerweile ein kleiner und finanzschwacher Verein ist - ohne Moos nix los, und da ist man am Ende froh, wenn einer Dir was leiht !

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