Spitzenspiel bleibt torlos
02.09.2009 | 21:58 Uhr 2009-09-02T21:58:00+0200
Bochum und Mainz neutralisieren sich gegenseitig
VfL Bochum II - FSV Mainz II 0:0 (0:0)
VfL Bochum: Luthe - Concha, Fabian, Acquistapace, Pellowski - Zech (64. Rzatkowski), Dabrowski, Semlits, Grote - Prokoph, Aydin (77. Bari)
Hohe Bundesliga-Prominenz beim Spitzenspiel der Regionalliga: Ob Marcel Koller, Mimoun Azaouagh, Werner Altegoer oder Thomas Tuchel, die Partie des Spitzenreiters aus Mainz gegen den Verfolger aus Bochum wollte niemand verpassen. Tore bekamen sie jedoch nicht zu sehen, weil sich beide Mannschaften zu größten Teilen neutralisierten.
Die Bochumer, die mit drei Bundesligaprofis aufliefen, begannen stark. Schon nach drei Minuten gab Mirkan Aydin, nach guter Vorlage von Oliver Zech, den ersten Warnschuss auf das Mainzer Tor ab. Die nächste dicke Chance folgte in der elften Minute: Dennis Grote setzte sich über die rechte Seite durch und sah Patrick Fabian in der Mitte, dessen Volleyschuss Christian Telch in höchster Not noch von der Linie kratzte.
Danach blieb der VfL spielerisch überlegen, ohne jedoch wirklich gefährlich vor das Mainzer Tor zu kommen. Beim FSV zeigte sich ein ähnliches Bild, die Stürmer Khalibar Amani und Adriano Grimaldi deuteten allenfalls ihre Stärken an, spielten sie allerdings auch nicht voll aus. Kurz vor der Pause hatte Grote noch eine Möglichkeit, sein Schuss wurde aber vom Mainzer Schlussmann Pierre Kleinheider zur Ecke gelenkt.
Die zweite Halbzeit hätte beinahe mit einem Paukenschlag begonnen. Amanis Versuch konnte Andreas Luthe aber ebenso wie Grimaldis Volleyschuss (61.) zur Ecke klären. Weil auch Aydin (54.) aus kurzer Distanz, nach einem schönen Pass des unermüdlichen Arbeiters Christoph Dabrowski, und Zech (60.) ihre Chancen nicht in Tore ummünzten, blieb die Partie weiterhin torlos.
Schwung brachten erst wieder die Einwechslungen: Salvatore Bari scheiterte mit einem Heber (81.) jedoch genauso wie Marc Rzatkowski kurz vor dem Abpfiff. So blieb es bei einem, alles in allem, gerechten Unentschieden, bei dem vor allem die Abwehrreihen zu überzeugen wussten.
Trainer Nico Michaty freute sich zu Null gespielt zu haben, hätte aber gerne drei Punkte mitgenommen: „Ein Sieg wäre nicht unverdient gewesen. Die Mainzer standen aber hinten sehr kompakt und wir haben die Lücke einfach nicht gefunden. Von daher geht auch das Remis voll in Ordnung.”

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