Netto bleibt Hauptsponsor des VfL Bochum

So fing alles 2009 an: Der damalige VfL-Finanzvorstand Ansgar Schwenken mit den Netto-Geschäftsführern Franz Pröls und Martin Schnellinger.
So fing alles 2009 an: Der damalige VfL-Finanzvorstand Ansgar Schwenken mit den Netto-Geschäftsführern Franz Pröls und Martin Schnellinger.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Bereits im Trainingslager wollte man eine Einigung erzielt haben, aber jetzt, kurz bevor der Ball wieder ins Rollen kommt, ist die Kuh vom Eis: Netto bleibt bis 2017 Trikotsponsor des Zweitligisten.

Bochum.. Der langjährige Trikotsponsor Netto bleibt den Bochumern treu und hängt noch einmal zwei Jahre dran. Wenn die neue Vereinbarung 2017 enden sollte, dann wird diese Beziehung bereits acht Jahre auf dem Buckel haben. Bereits im Trainingslager wollte man eine Einigung erzielt haben, aber jetzt, kurz bevor der Ball wieder ins Rollen kommt, ist die Kuh endlich vom Eis, kann der VfL Bochum ein wenig unaufgeregter in die Zukunft schauen.

Konditionen haben sich nicht verschlechtert

Weil im Fall von Netto mehrere Unternehmen, unter anderem Edeka, in die Entscheidungsfindung einbezogen sind, hat sich die Abstimmung über den neuen Vertrag ein wenig in die Länge gezogen. Aber wie zu hören ist, war das nicht nachteilig für den VfL; die Konditionen sollen sich jedenfalls nicht verschlechtert haben.

Zudem bietet die neue Laufzeit von zwei Jahren eine größere Planungssicherheit als die letzte Vereinbarung der beiden Partner, die damals lediglich für ein Jahr galt. Zahlen werden traditionell nicht genannt, aber 2014 war von etwa 1,2 Millionen Euro pro Jahr für die Brust der Bochumer Spieler die Rede. Eisfeld

Nächste Aufgabe: der Stadionname

Beim VfL Bochum kann man sich nun anderen wichtigen Aufgaben widmen, demnächst muss das Team um Finanzvorstand Wilken Engelbracht auch die weitere Vermarktung des Stadionnamens in Angriff nehmen. Der Vertrag mit den Stadtwerken läuft 2016 aus.