Fußball-Bundesliga
Linksfuß soll Defensiv-Lücke beim VfL Bochum schließen
12.01.2010 | 22:01 Uhr 2010-01-12T22:01:00+0100
Bochum. Dass die Transferbemühungen des VfL Bochum noch nicht beendet sind, hat Sportvorstand Thomas Ernst bereits anlässlich des einzigen Winter-Vorbereitungsspiels gegen Paderborn erklärt.
Man habe einen flexiblen Abwehrspieler im Auge, hatte Ernst am letzten Samstag gesagt und dabei von einem Transfer „ohne Risiko” gesprochen.
Was ja nur bedeuten kann, dass der VfL Bochum nicht für viel Geld die Katze im Sack kaufen wird. Womit die inzwischen äußerst beliebte Variante Ausleihe mit Kaufoption zum Tragen kommen dürfte. Kann der noch unbekannte neue Mann in den kommenden Monaten überzeugen, dann hat der Klub sozusagen den Fuß in der Tür, um ihn langfristig an sich binden zu können. Dass besagter Spieler möglichst einen guten linken Fuß haben sollte, legt die Logik nahe. Wie es mit dem langzeitverletzten Philipp Bönig weitergehen wird und ob man in dieser Saison überhaupt noch mit ihm planen kann, ist schließlich derzeit völlig offen. Bleibt für die linke Abwehrseite nur Christian Fuchs, dessen Stärken jedoch ganz offensichtlich in der Offensive liegen.
Außerdem ist die unappetitliche Geschichte um Anthar Yahia noch nicht ausgestanden. Auch in diesem Fall weiß man nicht, wann der Spieler wieder zur Verfügung stehen wird. Folglich sollte der Neue, der vermutlich in der kommenden Woche präsentiert wird, möglchst innen und außen spielen können. Zudem denkt man an die Verpflichtung eines zusätzlichen Offensiv-Spielers, der aber kein Stoßstürmer sein soll.
Ob in den kommenden zwei Wochen weitere aktuelle Akteure Abschied nehmen werden von Bochum, ist nicht sicher, aber auch nicht unwahrschinlich. Daniel Imhof, der eigentlich bis zum Sommer bleiben will, aber kaum noch Einsatzzeiten bekommen dürfte, ist von seinem Ex-Klub FC St. Gallen kontaktiert worden, und für Daniel Fernandes bahnt sich möglicherweise ein Ausleih-Geschäft an.
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