Ist die „Moorheide“ bespielbar?
14.02.2011 | 16:05 Uhr 2011-02-14T16:05:00+0100
„Hoffentlich bleibt es trocken.“ Vor dem Nachholspiel von Bochums U 23 gegen den SC Wiedenbrück äußert Trainer Nico Michaty ungewöhnliche Wünsche. Kein Wunder, denn die Partie am Dienstag (19 Uhr) läuft Gefahr, ebenso abgesagt zu werden, wie das Spiel am vergangenen Samstag gegen Elversberg. Gerade einmal eine regnerische Nacht reichte aus, um das Lohrheidestadion unbespielbar zu machen. Die Schiedsrichter und die Gäste aus Elversberg mussten unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren.
Also hoffen die VfL-Talente unisono, dass Petrus die Pforten nicht zu weit öffnet und die Bochumer erstmals seit November (!) wieder in Wattenscheid spielen können – die Entscheidung fällt erst am Dienstag-Mittag. Wobei das Wort „spielen“ sowieso Auslegungssache ist. „Der Platz ist besser als Samstag, aber immer noch weich. Nicht umsonst wird die Lohrheide in Spielerkreisen Moorheide genannt“, sagt Michaty, der sich trotz der ständigen Absagen nicht aus der Ruhe bringen lässt: „Es ist zwar eine schwierige Situation, aber das ist eben höhere Gewalt. Wir machen das Beste daraus.“
Nicht nur dem VfL, auch Wiedenbrück kommen die Platzverhältnisse nicht gerade entgegen. Wie die Bochumer, setzt auch der Liga-Elfte eher auf technischen Fußball. „Da kommt es dann vielleicht auch auf das letzte Quäntchen Glück an“, so Michaty. Aufsteiger Wiedenbrück präsentierte sich zuletzt in guter Form, gewann drei der vier Spiele im neuen Jahr.
Die personelle Situation hat sich indes beim VfL kaum geändert: Neben Oguzhan Kefkir, Marc Rzatkowski und Philip Semlits soll nun auch Roman Prokoph bei den Amateuren Spielpraxis sammeln.

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