Ingolstadt steht dicht vor dem Aufstieg

Das nennt man mal eine Kampfansage. „Wir werden in Bochum alles reinpacken. Und uns ganz zum Schluss hoffentlich für eine unglaubliche Saison belohnen.“ Das sagte Ralph Hasenhüttl, der Mann, der vermutlich demnächst Heldenstatus genießen wird in Ingolstadt.

Der Österreicher hat den FCI, ein Fusionskind, das 2004 in der Bayernliga aufgebrochen ist, um die große weite Fußballwelt zu erobern, in Sichtweite der Bundesliga geführt - jetzt fehlt nur noch der letzte Schritt. Der kann, muss aber nicht in Bochum gelingen. Denn trotz der Kampfansage spricht Hasenhüttl auch von einer „Situation, die Luxus ist“ - weil man auch gut mit einem Punkt leben könne. Bei sieben Zählern Vorsprung auf den Relegationsrang und zwei nach Bochum noch anstehenden Spielen besteht wahrlich kein Grund zur Aufregung.

Dennoch: Nur zu gerne würden die Bayern ihre Feierlichkeiten am Sonntag starten. Allerdings müssen sie auf Abwehrchef Marvin Matip, den gebürtigen Bochumer, verzichten, der sich in der Partie gegen Union Berlin den Arm gebrochen hat. Vermutlich wird ihn Andre Mijatovic ersetzen. Auch Stürmer Moritz Hartmann fällt aus (gesperrt).