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Fußball - Regionalliga

Hinrunden-Spektakel

17.02.2011 | 15:46 Uhr
Hinrunden-Spektakel
War mit den Schiedsrichterentscheidungen gegen Wiedenbrück – insbesondere bei den Gegentoren – nicht einverstanden: VfL-Trainer Nico Michaty. Foto: Gero Helm / WAZ FotoPool

Acht Tore bekamen die Zuschauer im Lohrheidestadion im Hinspiel zwischen den Amateuren des VfL Bochum und Borussia Mönchengladbachs zu sehen. Am Ende einer verrückten Partie teilten sich die beiden Mannschaften die Punkte. Der Weg, den die Teams fortan nahmen, unterschied sich jedoch erheblich: Während die VfL-Talente noch sechs Spiele brauchten, um überhaupt einen Sieg einzufahren, kletterten die jungen Fohlen in der Tabelle an die Spitze, wo sie letztendlich vor den Favoriten aus Lotte oder Münster überwinterten.

Vor dem Rückspiel in Gladbach (Freitag, 19 Uhr) kann Michaty auf eine Wiederholung des Hinrunden-Spektakels verzichten – zumindest was die Defensiv-Leistung seiner Elf anbelangt: „Wir müssen hinten gut stehen und dürfen ihnen keinen Raum geben, denn Gladbach hat seine Stärken im Spiel nach vorne.“ Die Borussia ist extrem offensiv ausgerichtet, spielt zumeist mit zwei Stürmern und drei offensiven Mittelfeldspielern. Auf 35 Tore bringen es die Jungfohlen bislang, sind damit hinter Kölns Reserve die treffsicherste Mannschaft der Liga.

Im neuen Jahr erwischte Gladbach einen schlechten Start: Gegen Dortmunds und Schalkes U 23 gab es jeweils eine 0:1-Pleite. In Gelsenkirchen war Michaty vor Ort und sah eine „unglückliche Niederlage“ der Borussen.

Auch wenn für die Bochumer gegen Wiedenbrück zuletzt nur ein Remis heraussprang, haben die VfL-Talente in den vergangenen Wochen eine positive Entwicklung genommen. Seit dem ersten Sieg in Bielefeld hat Bochums U 23 nur einmal verloren, gegen Schalke II.

„Wir haben die Chance, auch in Gladbach was mitzunehmen“, sagt Michaty, dessen Spielern die Platzverhältnisse im Grenzlandstadion entgegenkommen dürften: „Schlechter als im Lohrheidestadion geht es ja nicht mehr.“

Wie sich das Personalkarussell dreht, steht noch nicht fest. Denkbar ist es, dass das Profi-Quartett – bestehend aus Marc Rzatkowski, Philip Semlits, Oguzhan Kefkir und Roman Prokoph -- wieder bei der U 23 aufläuft. Pascal Pellowski ist indes nach seiner Gelbsperre wieder dabei, während Justin Eilers noch ein Spiel aussetzen muss. Ridvan Avci, Stefan Schattauer und Nico Haufe nehmen wieder am Trainingsbetrieb teil, haben aber noch zu großen Rückstand.

Derweil wurde die Nachholpartie gegen Elversberg festgesetzt: Das Heimspiel findet am Dienstag (8. März) statt.

Felix Kannengießer

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