Goosen will die Geisterfahrt des VfL stoppen
24.11.2010 | 20:01 Uhr 2010-11-24T20:01:00+0100
Bochum.„Der Verein befindet sich im freien Fall. Es reicht nicht mehr, nur an einer Stellschraube zu drehen.“ Frank Goosens Zustandsbeschreibung des VfL Bochum beim 3. Fan-Treffen von „Wir sind VfL“ machte vor allem eins klar: Es muss schnell gehandelt werden.
Günter Bernhörster, Mitglied des Wahlausschusses, wollte sich dann auch nicht dem geforderten Tempo verweigern und stellte einen baldigen Termin - noch in diesem Jahr - für die nötig gewordene Aufsichtsratswahl in Aussicht. Seinen zaghaften Einwand, es sei jedoch in der Weihnachtszeit nicht leicht, einen geeigneten Tagungsort zu finden, wischte Goosen resolut vom Tisch: „Diese Veranstaltung wird nicht daran scheitern, dass wir keine Räumlichkeiten finden.“
Die schnellstmögliche Wahl eines dann auf längere Sicht handlungs- und entscheidungsfähigen Aufsichtsrates genießt wohl bei den meisten VfL-Fans Priorität, das Wahl-Prozedere selbst blieb auch am Dienstagabend im „riff“ umstritten. Der Wunsch nach Basisdemokratie und damit nach Einzelwahl scheint tief verwurzelt zu sein. Da mochte Bernhörster noch so vehement darauf verweisen, dass die en bloc-Wahl in diesem Fall unumgänglich sei („Das steht so nun einmal in der Satzung drin“). In 2011, so der Jurist weiter, könne und werde man dann die bereits begonnene Satzungsarbeit fortführen.
Schwierige Gratwanderung
Frank Goosen warnte davor, die Kandidaten Ernst-Otto Stüber, Bernd Wilmert und Hans-Peter Villis auseinander zu dividieren. „Auch ich will wissen, mit wem ich da sitze. Wenn wir etwas überhaupt nicht gebrauchen können, sind das Fraktionen“, sagte Goosen, der gerne mit dem genannten Trio zusammen arbeiten würde, der aber den Mitgliedern keinesfalls „etwas vorsetzen“ will. Eine schwierige Gratwanderung.
Ein wenig verkam die Veranstaltung dann zu einer Fußball-Plauderstunde mit Kritik-Geschmack, in deren Mittelpunkt, wie zu erwarten, Sportvorstand Thomas Ernst stand. Die erste Voraussetzung, die „Geisterfahrt des VfL zu stoppen“ (Goosen), sei jedoch eine zügige und seriöse Aufsichtsratswahl.

11:17
In dieser Situation, in der sich die Mannschaft zur Zeit befindet, ist die Wahl eines neues Aufsichtsrates das unwichtigste überhaupt.
Aufzug aus der Satzung: Der Aufsichtsrat bestellt einen Vorstand und überwacht die Geschäftsführung des Vereins.
Außer der Bestellung des Vorstabndes hat der Aufsichtsrat demnach keine Entscheidungskompetenz. Wenn man als keinen Ersatz für die beiden Vorstände einstellen will, brauchen wir zur Zeit auch keinen neuen Aufsichtsrat. Zumal der alte ja noch handlungsfähig ist.
Wichtiger als dieses Aufsichtsgremium ist doch die Neuausrichtung der Mannschaft. Und da hat der Aufsichtsrat nun mal nichts mit zu reden.
08:17
Nehmen wir mal an, es wird keine en bloc-Wahl geben und es werden mehrere Kandidaten gewählt, die verschiedene Ansichten zur Vereinsführung haben und sich möglicherweise nicht verstehen und gegenseitig akzeptieren.
Wohin soll das dann führen?
Wenn es die Chaostheorie noch nicht geben würde, hätte ich sie gerade beschrieben.
13:24
@4
Es gibt so viele Klaus Frickes.
Geben Sie mal ein weitere Kriterium für die Webrecherche preis, damit man Sie auch finden kann. Mich würde es persönlich interessieren.
Gruß, Machete
12:31
Herr Fricke,
dann steigen Sie doch mal mit Ihrem Bertrieb beim VfL ein...die brauchen ordentliche Partner...
10:53
Da war doch mal was von 3 Jungunternehmern zu lesen ;-)
Na dann.....letz Go
08:23
Ich will vermeiden, dass sich alles nur um Namen und nicht im Inhàlte dreht. Der Verein muss geführt werden, dazu gehört eine Strategie, die bislang auch bei den neuen Aufsichtsräten ncht erkennbar ist. Die sind jetzt seit über 50 Tagen im Amt. Vorgetragen, was sie machen wollen, haben sie bisher nicht.
Außersem ist mein Name hier angegeben. Den kann man Googeln. Dann wüssten Sie, dass ich einen Betrieb mit 300 Mitarbeitern führe und der Umsatz deutlich über dem des VfL liegt. Die Hose sollten besser Sie wechseln, da sie stinkt und vorher informieren und dann hier rumschreiben...
08:01
@1
Ich finde es immer wieder schön, wie Leute, die sich wahrscheinlich selbst in die Hose machen würden, würde man sie in eine solche Position wählen wollen, hier den Mund voll nehmen (um nicht zu sagen das Maul aufreissen) und Leute, die ihr Können oder Nichtkönnen noch gar nicht unter Beweis stellen konnten, gnadenlos runterputzen.
Junge, Junge Klaus Fricke! Gib Frank Goosen doch erst mal die Chance was falsch zu machen, bevor Du ihn wegen seiner Vergehen vorverurteilst.
23:17
Wenigstens hat Goosen das zeitliche Problem erkannt.
Es muss noch in diesem Jahr gewählt werden.
Von mir aus auch am 2. Weihnachtstag.
Eine Wahl erst im Januar ist in dieser Situation keinem Fan und keinem Mitglied zu verkaufen und wäre der sportliche Selbstmord des VfL.
Bitte schnellstens die Einladungen versenden.
21:02
Wo ist das Problem, die en bloc Wahl in Tagesordnung aufzunehmen und dann auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung zu ändern. Danach kann man dann ganz in Ruhe einzeln abstimmen. So einfach ist das.
Was will denn der neue Aufsichtsrat? Welches Programm soll die zweijährige Arbeit denn nun umsetzen. Der Name Goosen allein reicht als Programm für einen lustigen Abend, nicht aber für einen Verein, der sich freien Fall befindet.