Die Marschroute hat sich nicht geändert
22.11.2010 | 19:06 Uhr 2010-11-22T19:06:00+0100
Bochum. Auch die unglückliche Niederlage gegen Schalke hat am Vorhaben von Bochums U 23 gegen Lotte nichts verändert: Drei Punkte sollen her. Christoph Caspari geht als Vorbild voran.
Mit zehntägiger Verspätung kommt es am Dienstag zum Nachholspiel zwischen Bochums U 23 und den Sportfreunden Lotte (18.30 Uhr, Lohrheidestadion). Bei Nico Michaty hat sich die Marschroute auch nach der unglücklichen Niederlage seiner Elf gegen Schalke (1:2) nicht geändert.
Pünktlich nach 90 Minuten möchte der VfL-Trainer drei Zähler mehr auf dem Konto haben, denn Bochum spürt wieder den kalten Zug aus dem Tabellenkeller. Ein Sieg würde vorerst Abhilfe schaffen: „Das wäre gut für Punktekonto und Selbstvertrauen.“
Gegen Schalke riss am Samstag die Bochumer Serie von drei Siegen in Folge, die den VfL aus den Niederungen der Tabelle wieder ins Mittelfeld gespült hatte. Im „Bonusspiel“ gegen Lotte heißt es deswegen für die VfL-Talente, den Anschluss an Wuppertal und Mainz II zu halten, um nicht weiter unter Druck zu geraten.
Michaty findet es „schade, dass sich die Jungs für ihre Leistung gegen Schalke nicht belohnt haben“, ist sich aber sicher, „dass wir mit so einer Leistung auch eine Spitzenmannschaft wie Lotte schlagen können.“
Die Elf, die beim 1:2 am Samstag auf dem Platz stand, wird deshalb wahrscheinlich auch gegen die Sportfreunde auflaufen – inklusive Christoph Caspari, der sich nach seiner langen Verletzungspause wieder in die Mannschaft gekämpft hat. „In dem Bereich ist er ein Vorbild. Er hat eine tolle Einstellung“, so Michaty.
Lotte gewann am Freitag gegen den SC Wiedenbrück – gut für den VfL, der punktgleich mit dem SCW ist – die Sportfreunde aber mussten ihren Sieg teuer bezahlen. Mit Timo Kunert (Gelbsperre) und Christian Erwig (Bänderdehnung) fallen zwei Offensiv-Akteure sicher aus, der Einsatz von Danny Arend steht wegen einer Prellung auf der Kippe.

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