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Der Konkurrenzdruck nimmt zu beim VfL Bochum

17.01.2016 | 21:29 Uhr
Der Konkurrenzdruck nimmt zu beim VfL Bochum
Spielte wieder flott auf, bekommt es aber mit einem erstarkten Simon Terodde zu tun: Peniel Mlapa.Foto: Udo Kreikenbohm

Bochum.  Der Unterschied zwischen den Stammspielern und denen, die nicht so viele Spielanteile bekommen haben, werde immer geringer, sagt VfL-Trainer Verbeek.

Nein, überbewerten dürfe man den Paukenschlag vom Samstag auf keinen Fall - so oder so ähnlich lauteten nach dem 5:2-Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach die Kommentare der Bochumer. Gleichwohl verwies Gertjan Verbeek darauf, dass er nun - anders als noch im Sommer - eine Fülle von personellen Alternativen habe.

VfL Bochum
Beim VfL Bochum nimmt man den Fuß vom Gas

Cool bleiben und in Ruhe weiter arbeiten, das ist nach dem überraschenden 5:2-Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach die Devise beim VfL Bochum.

Tobias Weis, so der VfL-Trainer, „ist so weit, dass er anfangen könnte“, Thomas Eisfeld „ist weiter als im Sommer“, für Peniel Mlapa und Arvydas Novikovas gelte das auch. Und dann zog Verbeek dieses zwischenzeitliche Fazit: „Es ist immer weniger Unterschied zu sehen zwischen denen, die reinkommen, und denen, die anfangen“. War nach dem 4:1 gegen Hertha BSC noch die Rede davon, dass die Talente Gökhan Gül, Görkem Saglam und Evangelos Pavlidis Boden gut gemacht hätten, so gilt diese Aussage auch für diejenigen Spieler, die bislang nur Teilzeitkräfte waren. Heißt im Endeffekt: Eine ganze Reihe von Spielern agiert momentan nach Meinung des Cheftrainers auf Augenhöhe, der Konkurrenzdruck ist enorm.

Andreas Luthe hat keine Zukunft beim VfL Bochum

Eng geht es derzeit auf vielen Positionen zu, nicht nur in der Spitze. Dort aber besonders. Seit dem 1:1 Ende Oktober gegen St. Pauli hatte Simon Terodde, der am Samstag von der Osttribüne gefeiert wurde, nicht mehr getroffen in einem Pflichtspiel, seine drei Tore am Samstag binnen 25 Minuten gegen einen keineswegs gering zu schätzenden Gegner sind ein deutliches Signal an den Trainer und an den Konkurrenten. Der heißt Peniel Mlapa, durfte gegen Mönchengladbach beginnen und machte seine Sache einmal mehr gut. Zwei Abschlüsse und die gekonnte Vorarbeit zum 1:1 durch Janik Haberer hatte Mlapa gegen seine ehemaligen Mannschaftskameraden vorzuweisen - der Zweikampf der Angreifer, die vermutlich auch künftig nicht Seite an Seite stürmen werden, geht weiter.

Bleibt neben vielen Gewinnern auch ein Verlierer. Andreas Luthe wird wohl keine Zukunft mehr haben beim VfL. Ob er nun bis zum Sommer bleibt, ist fraglich. (we)

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Der Konkurrenzdruck nimmt zu beim VfL Bochum
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2016-01-17 21:29
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