Bochums Iashvili denkt nicht ans Karriere-Ende
15.01.2013 | 18:06 Uhr 2013-01-15T18:06:00+0100
Belek/Türkei. 35 Jahre alt ist Alexander Iashvili und sagt: „So lange ich mich gut fühle und es Spaß macht, spiele ich weiter.“ Dabei hat der Georgier des VfL Bochum starke Konkurrenz bekommen, die ihn länger aus der ersten Elf verdrängen könnte.
Er dürfte einer der erfahrensten und ausgebufftesten Fußball-Profis der Republik sein, sein Ehrgeiz ist auch im 17. Profijahr in Deutschland ungebrochen. „Ich bin es gewohnt zu spielen. Und wenn ich diesen Biss nicht mehr habe, dann habe ich auch nichts mehr auf dem Platz verloren“, sagt Alexander Iashvili. 35 ist der Georgier inzwischen, aber noch verschwendet er keinen Gedanken an die Zeit danach: „So lange ich mich gut fühle und es Spaß macht, spiele ich weiter.“
Nach elf erfolgreichen Jahren in Freiburg und zwei guten in Karlsruhe, seiner „zweiten Heimat“, erlebte er als Kapitän des KSC in der Abstiegssaison sein „schlimmstes Jahr als Fußballer“ und einen ganz „traurigen Tag“. Die Familie blieb in Karlsruhe, Iashvili verließ erstmals in seiner langen Karriere Baden und wurde sich mit dem VfL einig. Für ein Jahr, dann müssen beide Seiten ausloten, ob sie über den Sommer hinaus miteinander planen. Dass noch niemand mit ihm über eine eventuelle Vertragsverlängerung gesprochen hat, beunruhigt Iashvili keinesfalls: „Ob wir im April oder Anfang Mai reden, das macht mir nichts aus, darüber mache ich mir keine Gedanken. Wäre ich fünf Jahre jünger, hätte ich bei diesem Thema mehr Stress. Aber jetzt muss ich die Zukunft nicht kennen.“
Kein Vergleich mit dem KSC
Auch nicht beunruhigend findet er das „durchwachsene halbe Jahr“, das er mit der Bochumer Mannschaft durchgemacht hat. Es gab, sagt er, „gute Spiele und schlechte Spiele, es fehlte einfach die Konstanz“. Und ein paar Punkte habe man auch liegen gelassen, weil die Chancenverwertung suboptimal war. Doch die Mannschaft habe „auch in der negativen Zeit funktioniert“. Und überhaupt sei ein Vergleich mit dem Abstiegsteam des KSC gar nicht möglich: „Hier in Bochum ist definitiv mehr individuelle Qualität.“
Der VfL Bochum hat das Tauziehen um Marc Rzatkowski verloren. Im kommenden Sommer wechselt der Mittelfeldspieler zum Ligakonkurrenten FC St. Pauli. Jens Todt bedauert den Weggang sehr: Jens Todt: "Es tut besonders weh, weil er ein Bochumer Junge und ein Eigengewächs ist."
Eine Qualität, die ihn, den ewigen Stamm- und Führungsspieler, in eine andere, weniger dominante Rolle drängen könnte. Michael Ortega machte im Testspiel gegen Aqtöbe auf Iashvilis Position eine gute Figur, war aktiv und arbeitete auch engagiert gegen den Ball. Er scheint seine Lektion gelernt zu haben.
Große Konkurrenz in der VfL-Offensive
Und dann sind da ja noch Mirkan Aydin, Zlatko Dedic und Kevin Scheidhauer. Die Zeit, in der Aydin fehlte und der Kolumbianer noch keine Rolle spielte, ist vorbei – die Konkurrenz in der Offensive plötzlich enorm.
Vielleicht ist es ja auch das, was Alexander Iashvili dazu bewegt, diesen Satz zu sagen: „Ich bin hundertprozentig davon überzeugt, dass wir in der Zweiten Liga jeden schlagen können.“

19:25
der Einsatzwille ist bei ihm immer zu sehen. Ob es aber noch in der nächsten Saison reicht ist die Frage ? Vielleicht ein stark Leistungsbezogener Vertrag ! Schade das so einen Spieler nicht schon viel früher an die Castroper Strasse geholt hat.
15:16
Bei den Spielen die ich mit ihm gesehen habe hat er mit nach hinten gearbeitet und sich dabei unötige gelbe Karten abgeholt und gelaufen ist der immer bis zum Schluss,nur mit dem Ballverlusten muss ich recht geben,eindeutig zuviele.
13:13
Als Ergänzungspieler der die letzten 20 Min rein kommt ok, ansonsten hat er leider keine Beschleunigung und trotz guter Technik zu viele Ballverluste. Seine Arbeit nach hinten findet wegen Kraft sparen quasi nicht statt. Seine Zeit ist abgelaufen, aber er kam auch nur als Ergänzung.
22:01
Iashvili kämpft um jeden Zentimeter Rasen - nur ist er leider nach 8 Spielen platt und ist nicht für die komplette Rückrunde einplanbar. Der Körper scheint das nicht mehr zu schaffen.
Aber vom Einsatzwillen her ist er vielen weit überlegen. Schade, dass er nicht 10 Jahre jünger ist.
Dann wäre er aber kaum beim VFL
19:43
Gute Idee, ich würde sagen, verlängern auch mit Freier, Dabrowski und Maltritz. Ich glaube Peter Peschel spielt auch noch dann und wann, warum nicht?.
Und alle die jung sind und alle die gut sind, sofort weg damit,egal wohin, egal wie teuer.
Wollen wir doch mal sehen,ob der VFL es nicht schafft, weiterhin abzubauen.
Jens, gib alles die Bezirksliga ist möglich.
19:16
Naja wenn die Jungen verscherbelt werden, können wir froh sein noch vier 34-35 jährige
Junggebliebene mit kleinem Motorschaden im Kader zu haben, die dann bezahlbar sind.
Wenn dann Sechs 17 jährige dazu kommen passt der Alterdurchschnitt wieder.
Super Neuaufbau mit Perspektive.