VfL Bochum : Wosz und Heinemann keine Dauerlösung

Bochum. Der VfL Bochum setzt nach der Pokalschlappe gegen Schalke 04 die Suche nach einem neuen Cheftrainer fort. Sportvorstand Thomas Ernst will nicht "erst einmal ein paar Wochen abwarten"
Man sollte die Realität nicht auf den Kopf stellen und aus Verlierern Gewinner machen, aber ein bisschen Boden gut gemacht haben die Spieler des VfL Bochum schon bei ihrem Anhang - trotz der happigen Pokalschlappe gegen den FC Schalke 04.
Das diesmal intakte „Wir-Gefühl”, von dem Interimstrainer Frank Heinemann anschließend sprach, wurde auf den Rängen honoriert. Ob es eine dauerhafte Versöhnung geben kann, hängt allerdings zu einem beträchtlichen Teil vom Auftritt der Bochumer am Freitag in Nürnberg ab. „Jetzt müssen natürlich Punkte her”, weiß Heinemann, was - neben der richtigen Einstellung - von ihm und der Mannschaft verlangt wird.
Heinemanns ebenfalls beförderter „Co-Pilot”, der gebürtige Hallenser Dariusz Wosz, hatte vor dem Pokalspiel gegenüber der „Mitteldeutschen Zeitung” keinen Hehl daraus gemacht, dass er auch langfristig „Lust auf die Aufgabe” verspüre. Davon aber will die Führungsriege des VfL Bochum nichts wissen. „Wir wollen einen neuen Chef-Trainer, alles andere wäre eine Überraschung”, sagte Sportvorstand Thomas Ernst, der nicht gewillt ist, „jetzt erst einmal ein paar Wochen abzuwarten” und die Entwicklung rund um das Interims-Duo zu beobachten.
Vielleicht wäre ja in dieser Situation Michael Oenning ein Thema gewesen. Doch der ehemalige Trainer der Bochumer A-Jugend steht nicht zur Verfügung. Er ist inzwischen Chef in Nürnberg und damit am morgigen Freitag Gegner der Bochumer.






Ingo Pickenäcker
























DerWesten-Sport
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Thorsten Schmugge





