42 Verletzte bei Ausschreitungen vor VfL-Bochum-Spiel
05.02.2012 | 13:59 Uhr 2012-02-05T13:59:50+0100
Bochum. Vor dem Zweitligaspiel zwischen dem VfL Bochum und Hansa Rostock gab es Ausschreitungen, wie die Polizei bestätigte. 19 Personen mussten vorläufig in Gewahrsam genommen werden. Die Polizei registrierte etliche Straftaten. Wegen eines Unfalls hätte die Partie beinahe verspätet begonnen.
Am Rande des Spiels der 2. Fußball-Bundesliga zwischen dem VfL Bochum und Hansa Rostock (2:1) sind 42 Personen leicht verletzt und 19 Personen in polizeiliches Gewahrsam genommen worden. Es wurden diverse Strafverfahren u.a. wegen Landfriedensbruch, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet. Wie die Polizei Bochum am Sonntagabend via Pressemitteilung bekannt gab, hätten "etliche Rostocker Problemfans" auf dem Weg vom Bochumer Hauptbahnhof zum Stadion "sehr aggressiv agiert".
"Sie bewarfen die begleitenden Polizeibeamten mit Stöcken und anderen Gegenständen. Auf diesem Weg kam es auch zu einer kurzen körperlichen Auseinandersetzung zwischen den Anhängern der beiden gegnerischen Lager", hieß es darin weiter.
Auch beim Einlass ins Stadion hätten sich die Rostocker "wenig geduldig" gezeigt. "Etliche Aggressoren versuchten, die Absperrungen der Eingänge zu überrennen
Hubschrauber-Einsatz
Die Rostocker Fans wurden nach der Ankunft des Sonderzuges bei ihrem Spaziergang vom Hauptbahnhof Richtung Stadion von der Polizei begleitet - auch von einem sogenannten "Begleit-Hubschrauber". Der DFB hatte das Spiel gemäß § 32 der „Richtlinien zur Verbesserung der Sicherheit bei Bundesspielen“ als eine Partie mit erhöhtem Risiko eingestuft. Diese Einstufung führte unter anderem dazu, dass im Gästebereich der Verkauf sowie der Verzehr von Alkohol nicht gestattet waren.
Unfall im Sonderzug
Ein kurioser Unfall im Sonderzug der Gäste aus Rostock hätte beinahe für einen späteren Anpfiff gesorgt. Nach Informationen von RevierSport tanzten Fans des FC Hansa im Sambawagen auf den Tischen und rissen dabei einen Behälter mit heißen Würstchen um. Das kochend heiße Wasser, dass sich im Topf befand, traf einen Anhänger und fügte ihm schwere Verbrennungen zu. Der verletzte Zuschauer musste umgehend von einem Notarzt behandelt werden, weshalb der Zug stoppte. Die Begegnung sollte danach ursprünglich erst um 14 Uhr angepfiffen werden. Die Verzögerung erwies sich allerdings als weniger schlimm und so konnte die Partie pünktlich um 13.30 Uhr angepfiffen werden.

22:22
Angesichts der Verletzten, halte ich einige Kommentare für mehr als daneben, und es wundert mich - eigentlich dann doch nicht - was hier von "Moderatoren " toleriert wird. Unglaublich.
09:07
Was waren das für schöne Zeiten als die Russen noch das Sagen in der Ostzone hatten, da hat sich nur ab und zu mal ein Ostrentner nach hier verlaufen. Jetzt kommen die in Horden und benehmen sich wie Wilds.........
18:50
Es ist wenig hilfreich, die Vereine für die Ausschreitungen ihrer sogenannten Fans zu bestrafen, zumal Ostvereine seltsamerweise oft härter als Westvereine angefasst werden. Friedliche Fans und die vielen Helfer in den Vereinen dürfen nicht für die kriminelle Energie einiger weniger leiden! Es ist niemanden damit gedient wenn ein Verein solange bestraft wird, bis er von der Bildfläche verschwindet. Die Problemfans machen dann beim nächsten Verein weiter. Es hilft nur Rädelsführer herausfinden und exemplarisch bestrafen. Lebenslange europaweite Stadionverbote sind das Mindeste. Leider sind dafür stärkerer Überwachungen von Fußballspielbesuchern nötig, doch das muss es uns halt wert sein.
13:26
man kann den vereinen nur mit geld beikommen.bei einem vorfall muss die heimmanschaft ein spielverbot im eigenen stadion.das ausweispiel muss in mindestens 400 kilometer stattfinden.machen die radaubrüder bei gastfereinen radau betrifft ihre manschaft das gleiche schicksal.beim zweiten mal 3 spiele aussetzen. beim dritten mal 5 spiele.so werden auch wieder nicht nur bekloppte sondern auch normale menschen das stadion betreten wegen den fußball kommen
Echt oder im Wahn geschrieben?
11:42
Chr01
Dann mach doch mal einen Vorschlag, wie dieser alternative Weg aussehen soll und vor allem, wie man den Gästefans beibringen soll, daß sie einen Umweg zu Stadion gehen sollen. Zu glauben, man sagt denen einfach wir gehen heute mal einen kleinen Umweg reicht aus, ist mehr als blauäugig. Wenn ich zudem höre, wie einige mit den Begriffen Eskalation und Deeskalation umgehen wird mir immer ganz übel. Wie sollte den konkret wohl in solchen Fällen Deeskalation aussehen Chr01? Eine fundierte Antwort würde mich sehr überraschen.
Kurz noch zu Rüstücker: Andere zu beleidigen zeugt weder von Eloquenz noch von großem geistigen Potenzial sondern eher von dem Gegenteil. Da bekommt man selbst als Unbeteiligter einen Eindruck davon, warum ausgerechnet er zur Zielscheibe der bösen Polizei wird.
10:47
Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie haufenweise Einsatzpolizisten auf Bochumer Fans gingen, die am Rande der Castroper standen, während auf der Straße Rostocker Bochumern die Schals stahlen und sie körperlich attackierten. Ich stelle hier ein weiteres Mal die Frage: Ist es reine Eskalationsstrategie der Polizei, keinen anderen Marschweg für die Gästefans zu nutzen, den es durchaus gibt und die einheimischen Anhänger in ihren Kneipen am Stadion wie Tiere einzupferchen (inklusive der dazugehörigen Kneipenbesitzern, nur damit dem Gästeanhang die Straße gehört und hoffentlich durch zahlreiche Festnahmen und Ausschreitungen der massive Polizeieinsatz bestätigt und gerechtfertigt wird?
In D/dorf sind wir mal mit einem Bus vors Stadion gefahren worden,Dann direkt rein und entsprechend wieder zum Zug.Die Bochumer Polizei ist halt da ein wenig blauäugig....die Fanbeauftragten-/oder Begleiter der Auswärtigen allerdings auch.
Wieso verkloppt man Karten fürs Spiel in Bochum nur gegen Personalausweis,wenns denn eh niemanden interessiert,wer mit personalitierten ins Stadion kommt?
Wieso greift da keine Datei,wo Hools zuhaus bleiben müssen?
Wieso hackt man immer auf westdeutsche Polizei rum,wenn ostländische Vereine ihre minimalgedanklichen Zuschauer nicht in den Griff bekommen?
S ..DFB/DFL...greift da mal härter ein...aber es steht ja mal wieder ne Wahl und so an.
08:56
Wenn es so eine brisante Situation war, wurde dennoch die wiederholte Provokation aus den Reihen der Rostocker toleriert. Da darf man sich nicht wundern! Ich habe schon öfter betont, eine konsquente Umsetzung der Möglichkeiten hat nichts mit Polizeistaat zu tun, sondern mit der Aufrechterhaltung der Ordnung und Freude am Fußballspiel!
08:07
"42 Verletzte bei Ausschreitungen vor VfL-Bochum-Spiel - 77 Personen empfehlen das.."
Schon krass, was hier auf den Seiten so steht ...
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Doofm....
23:45
im Keller und eine Karte mit dem Grenzverlauf.Wenn der Boden frostfrei ist,sollten wir uns ans Werk machen!
Es mag auch gute geben,aber das ist wie beim Kaffee:Eine faule Bohne verdirbt den Geschmack der ganzen Kanne.
Trinke jetzt Tee.
22:56
Ich war da Ordner bei Bochum gegen Rostock
Es kann nicht sein das wir im Block E Stehen mit 6 Mann und andere Ordner sehen zu wenn einer von unseren Reihen angegriffen wird, selbst nach auffordern das ein Ordner die Polizei mit einschalten möge Tat sich nichts, Mitten in der Halbzeit wurden wir zum Rückzug der Leitenden Ordnern aufgefordert, selbst da waren wir restlichen 5 Ordner auf uns Alleingestellt.
Wir haben jeden Moment damit gerechnet das und 700 Rostocker angreifen und wir hätten keine Chance gehabt.
Es kann nicht sein das bei solchen Gefahren Spielen die Polizei sich nicht auch um unser wohl kümmert, was ist das für eine zusammen Arbeit?
Ich sehe darin keine tut mir leid dass ich das so sage.
Wir Ordner leben sehr gefährlich und was ist am Ende der Dank??? ein Aufenthalt im Kranken Haus oder noch nicht Mals da es kann nicht sein das es so enden muss immer.
Meine Meinung ist die Presse sollte sich auch mal damit befassen was mit den Ordnern die ganz neutral sind an solchen Spielen passiert.
Aber nein da werden solche Dinge geschrieben oder gesagt, aber was genau ist wird vertuscht oder gar nicht erst erwähnt.
LG der Steff