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Unglaubliches 4:4 wird Löw in den Winter begleiten

17.10.2012 | 00:04 Uhr
Sah seine Mannschaft abstürzen: Bundestrainer Joachim Löw.Foto: Oliver Lang/dapd

Essen.  Nach dem 6:1-Hurrasieg in Irland verspielte die Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation eine 4:0-Führung gegen Schweden. Kein irisches Hoch, sondern ein nordisches Tief wird Bundestrainer Joachim Löw also in den Winter begleiten. Ein Kommentar.

Nationalelf
Erst 4:0, dann 4:4 – DFB-Team stürzt gegen Schweden ab

Das Team von Bundestrainer Joachim Löw führte im WM-Qualifikationsspiel gegen Schweden schon mit 4:0 – und am Ende hieß es doch nur 4:4. So wurde aus diesem Abend mit dem Prädikat „künstlerisch wertvoll“ eine Nacht mit der wenig schmucken Auszeichnung „selten dämlich“.

Nach dem Verprügeln der Iren herrschte endlich wieder ein bisschen Frieden um die Nationalmannschaft herum. Sicher, den ganz kritischen Begleitern des deutschen Ensembles war beim 6:1-Hurrasieg aufgefallen, dass es sich bei den Herrschaften von der Insel um Kleine handelte. Doch die Art und Weise, wie die verprügelt worden waren, die überzeugte sogar sie.

Absturz der DFB-Elf

Das bisschen Frieden hielt allerdings nur ein paar Tage. Und dass es diese Tage des Friedens gegeben hat, das wird schnell in Vergessenheit geraten. Es zählt der letzte Eindruck. Es zählt, dass die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw in der WM-Qualifikationspartie gegen Schweden trotz einer furios heraus gezauberten 4:0-Führung nicht den vollen Drei-Punkte-Ertrag erwirtschaften konnte. Es zählt der Eindruck der letzten halben Stunde im letzten Pflichtspiel dieses Jahres, in diesem Spiel, in dem sich Deutschland das kurioseste, das unglaublichste Remis in seiner Fußballgeschichte einhandelte.

Kein irisches Hoch, sondern ein nordisches Tief wird also Löw in den Winter begleiten. Und selbst, wenn im November die Niederländer in Freundschaft geschlagen werden sollten, wird dieses Tief nicht abziehen. Es ist ein Tief, in dem sich die Zweifel daran zusammengeballt haben, dass diese überaus talentierte Mannschaft auch eine wahre Siegermannschaft sein kann. Das mag irrational sein bei einer immer noch klaren Nummer-eins-Positionierung in der Tabelle – ist aber Realität.

Frank Lamers



Kommentare
17.10.2012
19:32
Ach kuck ma,
von yuppie0 | #13

gerade gefunden:
http://www.fussballtransfers.com/bundesliga/vertragsverlangerung-kind-fordert-klarheit-von-slomka_31665

Nur ein Schelm, der Böses dabei denkt?

SGG

17.10.2012
19:22
Mal die ganze Vereinsmeierei hier außer Acht gelassen,
von yuppie0 | #12

ergeben sich doch nach dem Spiel gestern einige Fragen und Kritikpunkte, denen sich die Verantwortlichen stellen müssten. Zudem kommen Äußerungen von Herrn Löw aus der jüngeren Vergangenheit hinzu, die einem ebenso die Fragenzeichen auf die Stirn treten lassen:
http://www.derwesten.de/sport/fussball/em/kein-dortmunder-in-dfb-startelf-bvb-reagiert-angesaeuert-id6731204.html
Wie oft darf man sich Fehleinschätzungen, falsche Einwechslungen, falsche Wortwahl eigentlich noch erlauben, bis man zum dem Fazit gelangt, dass vielleicht doch nicht der richtige Man bei unserer Elf auf der Bank sitzt? Das Dumme ist nur, man meckert, mich eingeschlossen, aber wer soll denn den Job zu diese, kritischen Zeitpunkt übernehmen?

SGG

17.10.2012
19:19
Es fällt das 4:2 und
von ollikli | #11

Die Mannschaft wird in der Defensive immer ungeordneter und nervöser. Was macht Löw? Er wechselt den Offensivspieler Müller, gegen den Offensivspieler Götze ( guter Junge, aber nicht gerade ein Defensivkünstler). Es fällt das 4:3 und die Schweden blasen zum Schlussangriff. Und was macht JL? Er wechselt Offensivmann Reus gegen Offensivmann Poldi! Was ist das? Er hat Mit Westermann und Höwedes zwei körperlich robuste Defensivspieler. Bei so einer Konstellation muss ich die Defensive stärken. Höwedes gegen BadstuBer und Kroos gegen Westermann tauschen, dass hätte aus meiner Sicht Sinn gemacht. Aber so? Das Ergebnis ist bekannt. Wieder ein Spiel wo JL die falschen taktischen Schlussfolgerungen gezogen hat.
BWG

17.10.2012
13:12
Unglaubliches 4:4 wird Löw in den Winter begleiten
von kahevo | #10

Diese Mannschaft wird mit dem Trainer und dem Spiel in die
Geschichte eingehen. Das Gute ist, Schmelzer, die 3. Wahl,
war nicht dabei, sonst wäre er der Prügelknabe.
Ich denke, Löw hat seinen Kredit verspielt.

1 Antwort
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Name von Moderation entfernt | #10-1

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17.10.2012
12:52
Unglaubliches 4:4 wird Löw in den Winter begleiten
von Panni | #9

Hätten die Dortmunder Spieler auch nur annähernd so schlecht wie Badstuberoderr und
Neuer gespielt, sie kämen niemals mehr in die Nationalelf

2 Antworten
Unglaubliches 4:4 wird Löw in den Winter begleiten
von Nordstaedtler | #9-1

Schmelzer hat schlechte Spiele in Serie in der Nationalelf, ist trotzdem dabei.

Nordstaedtler
von REWE61 | #9-2

Bei Badstuber oder Herrn Boateng ist es genauso wie Sie es sagen. Die spielen in der Nati durchweg schlecht, aber werden trotzdem immer noch gebracht!

17.10.2012
11:59
Unglaubliches 4:4 wird Löw in den Winter begleiten
von meinemeinungdazu | #8

Wenn es läuft ist es gut für Löw. Aber wenn man so einbricht, warum hat er nicht gehandelt??? Boateng, Badstuber, Lahm und auch Neuer hatten abgeschaltet. Und für jeden Fernsehzuschauer war ersichtlich, dass die deutsche rechte Abwehrseite offen war wie ein Scheunentor. Die deutsche Abwehr spielt seit längerer Zeit grottenschlecht. Sie patzt bei etwas Druck. Da muss Grundsätzliches passieren. Die Leistung von Philip Lahm wird immer schlechter, seitdem er viel Interwiews gibt und Bücher schreibt. Da ist er nicht mehr bei der Sache.

17.10.2012
11:53
Unglaubliches 4:4 wird Löw in den Winter begleiten
von Alex1955 | #7

JOGI LÖW
HERZLICHEN DANK FÜR DIESEN OKTOBER 2012
SUPER GEGEN IRLAND GESPIELT HÖCHSTE NIEDERLAGE DERER SEIT BEGINN
DANN 4 ZU 0 GEGEN SCHWEDEN GEFÜHRT WELTKLASSE MIT SPANISCHER ZUNGE ZUM SCHNALZEN GESPIELT !
JEDER SPIELZUG EIN OLE OLE UND DANN wollten wir den Schweden Kick kleimütig über die Restzeit bringen, nicht der Jogi Löw nein die Spieler,hallo die
Spieler haben dies versucht und verschisxxx !

DIE DEUTSCHE NATI HATTE BRILLIANTE 60 MINUTEN DANN
30 VERBANDSLIGA MINUTEN SELBST DER TOP SICHERE MANUEL NEUER
WAR PLÖTZLICH WIE VOM HAMMER GESCHÜTTELT !

BIN FROH SO EIN SCHWEDENSPIEL GESEHEN ZU HABEN HISTORISCH
DAS IST FUSSBALL UND SPORT NICHTS KALKULIERBAR EINFACH PASSIERT !
EINE HEILSAME LEHR HALBE STUNDE FÜR ALLE 2 JAHRE VOR DER BRASIL WM WIE GUT SO !
JUCKT DOCH KEINEN MEHR IN 12 MONATEN ODER 2 JAHREN !
SOLCHE SPIELE HAT ES IMMER GEGEBEN ENGLAND ITALIA IN DEN 70ern ENGLAND 1982 AUSTRIA in den 8ern DDR 1974 und einige mehr !

JOGI UND DIE NATI HABEN MEINEN GROSSEN RESPEKT

2 Antworten
Unglaubliches 4:4 wird Löw in den Winter begleiten
von ich_bin_richtig_toll | #7-1

deine umschalttaste hängt.

Unglaubliches 4:4 wird Löw in den Winter begleiten
von Tolli | #7-2

Captain Caps Lock meldet sich zum Dienst...

17.10.2012
11:49
Unglaubliches 4:4 wird Löw in den Winter begleiten
von Xavinia | #6

"Unglaubliches"... ja, in den letzten 30 Minuten geschah Unglaubliches.

Unglaublich = Wunder?

Wunder soll es ja immer wieder mal geben. Allerdings in diesem Fall wohl eher eine Wundertüte mit Geldinhalt.

Meine Meinung.

17.10.2012
11:47
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Name von Moderation entfernt | #5

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17.10.2012
11:42
...
von sebas | #4


Jetzt kann es doch noch spannend werden.
Deutschland steht noch nicht als Gruppen-Erster fest.
Schweden hat Außenseiter-Chancen auf Platz 1.

Wie erinenrn uns:
In der Qualifikationsgruppe für die WM 2002 in Japan und Südkorea ist Deutschland
nur Zweiter geworden. Hinter England.
Und als Zweiter mußten erst noch die K.O.-Spiele gegen die Ukraine gewonnen
werden, um zur WM fahren zu dürfen.

Das kann nun auch blühen.
Sofern es richtig schlecht läuft.
In den wenigen Quali-Spielen setzt sich eben nicht zwangsläufig immer die
bessere Mannschaft durch. (Und Deutschland ist definitiv viel besser).

Dafür gibt es genügend Beispiele.
Mit viel Glück und Geschick haben sich schon Außenseiter durchsetzen können.
Zum Beispiel Griechenland bei der EM in Portugal.
Oder Chelsea im Champions-League-Endspiel gegen die Bayern.

Das wäre doch spanennd:
Deutschland und Spanien werden jeweils nur Zweiter und müssen dann gegeneinander
um die WM-Teilnahme spielen.

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