So denkt Manni Breuckmann über den Psychokrieg der Bayern mit dem BVB
03.04.2012 | 23:03 Uhr 2012-04-03T23:03:07+0200
Essen. Gibt es am 11. April das "Endspiel um die Meisterschaft" zwischen dem Borussia Dortmund und dem FC Bayern München? Wenn überhaupt, ist es eins für die Bayern, meint Manni Breuckmann. Lesen Sie Manni Breuckmanns Kolumne zum vermeintlichen "Zermürbungskampf" der Bayern.
Aus allen Medien schreit es uns entgegen: Am 11. April gibt’s das „Endspiel um die Meisterschaft“ zwischen Dortmund und Bayern (20 Uhr, live im DerWesten-Ticker). Schon das ist psychologische Kriegsführung. Denn was heißt hier Endspiel? Danach kommen doch noch vier Spieltage. Und selbst wenn es ein „Endspiel“ sein sollte: Es ist eins für die Bayern! Denn die dürfen das Ding – mit derzeit drei Punkten Rückstand- auf keinen Fall verlieren.
Weil sie (noch?) hinterherlaufen, zetteln die Bayern einen psychologischen „Zermürbungskampf“ mit ständigen „Nadelstichen“ (Uli Hoeneß) an. Dafür braucht es allerdings rhetorisch überzeugendes und schlagfertiges Personal. Der verkniffene und verbiesterte Christian Nerlinger ist für einen verbalen Psychokrieg allerdings ungefähr so geeignet wie der Papst für die „Wetten dass..“-Moderation.
Mannis Empfehlung: Bayern-Troika erzählen lassen
Und wenn der gebürtige Dortmunder auch noch ironisch werden will, bleiben Uli und Killer-Kalle die hauseigenen Bratwürstl im Halse stecken. Wäre ich –mein Traumjob!- Medienberater des BVB, dann lautete meine Empfehlung: die Bayern-Troika einfach erzählen lassen und schlicht schweigen.
Ich fürchte allerdings, diese Strategie ist zu anspruchsvoll. Denn für die Kunst des Schweigens braucht man neben der durchaus vorhandenen Intelligenz auch noch extreme Selbstdisziplin. Die finden wir in der hochemotionalen und geschwätzigen Bundesliga bestenfalls auf’m Platz. Freuen wir uns also lustvoll auf die nächsten Revierkämpfe der Bundesliga-Brunfthirsche. Denn Futterspenden zum Füllen der Zeitungsspalten und Sendekanäle nehmen wir Journalisten immer gerne entgegen.

19:29
Manni Breuckmann WAR einmal Fan vom FC Schalke, seit den Zeiten von Rudi Gutendorf und Hansi Pirkner.Da war er (wie selbst sagt) 20 Jahre alt und habe im Europapokal S04 gegen Manchester City gesehen. Er ist regelmäßig von Datteln zur Glückauf-Kampfbahn getrampt.Heute ist er mehr für die Ruhrgebietsvereine. Daher interessiert ihn auch der BVB. In einem Interview sagte er einmal über den BVB:"Borussia Dortmund ist in den letzten Jahrzehnten der erfolgreichste Verein im Ruhrgebiet gewesen.Das hängt mit tausend verschiedenen Faktoren zusammen. Zwischendurch wäre das Ding ja fast einmal vor die Wand gefahren worden.Das große Leid der Schalker ist natürlich, dass der BVB irgendwie in regelmäßigen Abständen immer wieder Deutscher Meister geworden ist und Schalke eben nicht.Da ist schon ein Minderwertigkeitskomplex vorhanden.Meine starken Sympathien gehören allerdings Schalke 04.Ich hasse keinen Verein, nicht einmal die Bayern.Die Bayern sind mir sehr unsympathisch!" (Quelle:schwatzgelb.de)
17:37
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13:38
@von Smartsurfer
Bayerle München ist noch nie abgestiegen?
1965 aufgestiegen und seitdem drin geblieben.
Sie waren eben 1963 bei Gründung der Liga noch nicht dabei.
Deshalb ist ja auch der HSV .............. !!
12:32
Klappern gehört eben zum Handwerk. Und so ist das auch im Fußball.
11:42
Ich finde es immer wieder verwunderlich, dass Anhänger der Königsblauen und der Schwarz-Gelben sich als die einzigen und wahren Fans sehen (Herrn Breuckmann als alten Knappen schliesse ich da mit ein) und die Bayernfans nur "Erfolgsfans" sind.
Wir können nichts dafür, dass Bayern noch nie abgestiegen, insolvent, über Jahre erfolglos usw. ist.
Zugegeben: bei Euch ist die Stimmung im Stadion wesentlich besser als in München.
Das mag aber wohl auch eher an der Anzahl der Titel und am Anspruch liegen.
Wenn man vier mal in sechs Jahren Meister wird (beispielsweise 2005-2010) feiert man nicht jedes 2:1.
Das soll nicht arrogant rüberkommen, aber Vergleiche zwischen den Fans der einzelnen Vereine zu ziehen ist absolut abwegig.
Bei Rot-Weiss essen ist z.B. die Stimmung besser als in der MSV-Arena - und da liegen zwei Ligen dazwischen.
Oh! Das habe ich anders in Erinnerung.
Muss ich wohl mal meine Infos übrprüfen. :-)
11:32
oh je, wie peinlich. das hat ja schon beinahe schüssler-niveau...
Vorsicht - beim letzten mal wurde ein ähnlicher Kommentar von mir blockiert...;-)
11:24
Ich weiß nicht was Herr Breuckmann will, er hat doch schon seinen Traumjob.
Er darf seinen Bayer Hass ausleben und bekommt noch Geld dafür.
Ärgerlich ist wohl nur das von den Bayern im Moment gar keine Nadelstiche kommen dann muß man sich halt schnell was aus den Fingern saugen.
Denn wie sagte er doch in seinem Kommentar selbst:
"Denn für die Kunst des Schweigens braucht man neben der durchaus vorhandenen Intelligenz auch noch extreme Selbstdisziplin."
Also mal drüber nachdenken Herr Breuckmann.
Sportliche Grüße
11:20
#1 : auch undenkbar dass einer aus dem Westen Bayern Fan wird. Aber wahrscheinlich wieder mal einer der schon seit dem Aufstieg in der Ersten Liga den Bayern die Treue hält. Schade dass zu viele Bayern Gegner sich doch noch die Spiele der Bayern angucken und denen damit die vollen Taschen noch mehr füllen, würde es zu gern mal sehen, wo die ganzen Erfolgsfans sind wenn es ihrem Verein mal nicht gut geht.
10:35
die größte labertasche im westen dagegen ist ein marcel reif noch ein waisenknabe
09:26
Ach, Manni Breuckmann, da spricht der blanke Hass gegen Bayern München.
Wahrscheinlich hat Herr Breuckmann, Berichte vom Vorjahr gelesen, denn was bis jetzt von Uli Hoeness o. Karl-Heinz Rummenigge gesagt wurde, das kann ma nicht als Nadelstiche ansehen. Und das Christian Nerlinger sagte, das Spiel gegen Nürnberg ist schwerer als das gegen Dortmund, hat man ja gesehen. Es hätte auch unentschieden ausgehen können. Die Motivation gegen Dortmund ist doch anders einzuschätzen als gegen einen vermeintlich leichten Gegner.
Übrigens undenkbar, dass ein angeblicher Schalke-Fan Medienberater in Dortmund wird.
Da spricht einer von blankem Hass?
Hömmo du, du hasse doch nich mehr alle, dass iss so farblos, wie eure Weisswurst in Bayern. Wenn ihr mal schlechter in der Tabelle steht, kommt das große Heulen und Worte werfen. Soll ich dich mal watt verzällen? Wir sind Fans der richtigen Art, selbst als der BVB absteigen musste, warn alle im Stadion, von sowatt könnt ihr wirklich nur träumen. In Dortmund wächst etwas zusammen, dass werdet ihr nie erreichen: Erfrischender Offensivfußball, junge eigene Talente, Traumtore vor Traumkulisse, eine schwattgelbe Wand und schwattgelbe Religion pur. Die kriegt ihr in Bayern niemals hin, auch deshalb ich Höhnes oft so sauern, er weiss das ganz genau.
Aufen Punkt: echte Gefühle kann man nie kaufen, äährlich nich.
Schwattgelbe Grüße und kriegt euch wieder ein.
Hömma, du bayrische Weisswurst,
lass dich mal watt vonem echten Fan erzählen. Vonem blanken Hass zu faseln, passt nicht in den Fußball-Pott. Hass wird immer gesäht, z.B. wenn einem die ""Trippels"" weglaufen, wenn man Gefahr läuft, im zweiten Jahr nichts zu holen, dann säht man Hass. Ganz äährlich, datt kommt im Pott nich an. Als alten Schwattgelben, hier spreche ich auch im Namen meines "Lieblingsfeindes" aus Herne Nord, kannze datt von der Weisswurst Front vergessen. Im Pott wird Fußball gelebt und geliebt, hier gesse statt inne Kirche zum Fußball. Hass brauchen wir nich, bei uns muss datt Runde in dat Eckige, versteßße?
Grüße von echten Fans ohne Hass,
grüße vonem Schwattgelben.