Skibbe kommt sich nach Rauswurf vor "wie im falschen Film"
14.02.2012 | 11:56 Uhr 2012-02-14T11:56:42+0100
Berlin. Nach nur 41 Tagen beim Bundesligisten Hertha BSC verlässt Trainer Michael Skibbe den Verein. Fünf Niederlagen waren zuviel. Skibbe selbst spricht von einem "Negativ-Rekord" in seiner Laufbahn. Sorgen um seinen Trainer-Ruf macht er sich allerdings nicht.
Der beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC entlassene Trainer Michael Skibbe ist fest davon überzeugt, dass er die Berliner vor dem Abstieg bewahrt hätte. Das erklärte der am Sonntag nach fünf Niederlagen in fünf Spielen geschasste Coach in verschiedenen Berliner Medien.
"Ich bin sicher, dass ich mit mehr Zeit den Klassenerhalt geschafft hätte, Andererseits verstehe ich nach fünf Pleiten die Argumente für eine Trennung", sagte Skibbe der Bild-Zeitung: "Ich trete nicht nach und wünsche Hertha viel Glück."
Mannschaft spielte nicht gegen ihn
Gleichzeitig zeigte sich der 46-Jährige aber auch selbstkritisch. "Wenn man wie wir alle fünf Spiele verliert, hat man sicher nicht alles richtig gemacht. Ich nicht und die Spieler auch nicht", sagte Skibbe der "B.Z.". Gerüchte, die Mannschaft habe gegen ihn gespielt, wies er zurück: "So etwas gibt es im Fußball nicht." Um seinen Trainer-Ruf macht Skibbe sich hingegen keine Sorgen: "Ich bin ja kein Neuling, dann wäre das schwieriger. Ich bin schon zu lange im Trainergeschäft, dass fünf Spiele meinen Ruf ramponieren könnten", sagte er der Bild-Zeitung.
Als Nachfolger wird laut "Bild" der ehemalige Dortmund- und HSV-Trainer Thomas Doll gehandelt. Skibbe soll eine Abfindung von 500.000 Euro erhalten.
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