Serbien feuert Nationalspieler, weil er nicht singen wollte
28.05.2012 | 16:49 Uhr 2012-05-28T16:49:57+0200
Belgrad. Serbiens Fußball-Nationaltrainer Sinisa Mihajlovic hat Nationalspieler Adem Ljajic aus dem Kader geworfen. Der 20-Jährige weigerte sich im Testspiel gegen Spanien am Sonntag, die Nationalhymne zu singen.
Nationalspieler Adem Ljajic ist vom serbischen Fußball-Nationaltrainer Sinisa Mihajlovic aus dem Kader der Nationalmannschaft gestrichen worden. Dies teilte der serbische Fußballverband am Montag mit. Der Grund: Ljajic hatte sich im Testspiel der Serben gegen Welt- und Europameister Spanien (0:2) am Sonntag geweigert die serbische Nationalhymne zu singen.
Mihajlovic habe den Spieler nach Hause geschickt, weil er sich nicht an den allgemeinen Kodex innerhalb des serbischen Teams gehalten hat, wurde der Verband zitiert.
Ohrfeige gegen Ljajic sorgte erst vor kurzem für Schlagzeilen
Der 20-jährige Profi des italienischen Erstligisten AC Florenz sagte, er habe die Nationalhymne aus persönlichen Gründen nicht mitgesungen. Ljajic kam vor kurzem in die Schlagzeilen, als er von seinem Coach Delio Rossi nach seiner Auswechslung geschlagen wurde , weil er zuvor eine abfällige Handbewegung in dessen Richtung gemacht hatte.

00:35
Finde ich gut vom Trainer...
... wer nicht singt, zeigt ja schon, dass er sich nicht in die Mannschaft integrieren möchte? Die Relativisten hier könnten ja dann auch zulassen, dass der Spieler in einem anderen Trikot zum Spiel antritt. Die Farbe seiner Stutzen und der Hose sagt ja auch nichts über die Spielerqualitäten aus... und was beim Straßenfußball funktioniert, kann beim Länderspiel ja nicht scheitern.
Oder soll der Spieler überhaupt noch auf den Trainer hören? Schließlich spielt da ein erwachsener Mann, der selber Entscheidungen treffen kann.
11:29
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10:21
Wenn das in einem Land passiert, dann konnte es fast zwangsläufig nur Serbien sein. Die sind auch Spitzenreiter in der Kategorie Nationalflaggen pro Person.
Ich kann mich z.B. nicht daran erinnern, dass Franz Beckenbauer als Spieler mal gesungen hat, also die Nationalhymne ..echte Freunde la la la.
Aber als Trainer hat er es glaube ich eingeführt.
Ja, ich glaube er war es.
Unser Verhältnis zur Nationalhymne ist ja sowieso nicht tiefenentspannt, nicht zuletzt nachdem die Zuschauer in Bern 1954 die erste Strophe gesungen haben (die aber nicht verboten ist).
05:58
da kann ich singen oder es lassen. Dafür arbeitsrechtlichen Sanktionen auszusprechen geht gar nicht.
21:55
tja , vielleicht bin ich zu alt; allerdings nur NachkriegsKind gewesen
aber , die Nationalhymne sollte schon mit ! gesungen werden;
muss ja nicht schön sein, aber die Mundbewegung soll es zumind. andeuten ....
Ich bin dafür !
Die Nationalhymne wird erst seit ca 20 Jahren mitgesungen, was ich persönlich unnötig finde.
20:05
Nun wissen wir ja,
dass gerade die Exjugoslaven alle an krakhaftem Nationalbewußtsein leiden.
Ohne diesem Leiden wäre wohl der Balkankrieg, die Bürgerkriegsmassacker, nicht möglich gewesen.
Lasst doch Sport Sport sein, ohne Fahnen, Songs oder ähnlichem.
19:22
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18:48
nationalspieler sind freie menschen, moin-moin, wie sie und ich. ob da jemend die nationalhymne mitsingt oder nicht, darf NULL rolle für seine bewertung als spieler und mensch spielen. das "verordnen" in solcher hinsicht hatten wir hier in unseligster zeit lange genug.
18:21
meine güte nationalhymnen sind genauso nur lieder,meistens nicht mal schöne,wie nationalflaggen ein stück stoff sind....
wer darin mehr sieht wie es ist der sollte echt mal einen arzt aufsuchen....
17:50
Endlich mal ein Trainer der solche Schmähung des Landes richtig bestraft!
Unser smarte Bundes-Jogi und Bundes-Silvia versagen hierbei auf ganzer Linie!
Schmarrn! Wo steht, daß das Nichtsingen der Hymne eine Schähung des Landes darstellt. Im Grundgesetz jedenfalls nicht.