Das aktuelle Wetter NRW 21°C
Fußball

Schweiz: FC Zürich siegt nach Marderjagd

10.03.2013 | 22:51 Uhr

Ein Marder hat bei der Partie zwischen den Schweizer Fußball-Erstligisten FC Thun und dem FC Zürich (0:4) die Jagdinstinkte der Spieler geweckt.

Zürich (SID) - Ein Marder hat bei der Partie zwischen den Schweizer Fußball-Erstligisten FC Thun und dem FC Zürich (0:4) die Jagdinstinkte der Spieler geweckt. Nachdem der Nager wenige Minuten nach Anpfiff auf das Feld stürmte, schauten die Spieler zunächst verwirrt, ehe Zürich-Verteidiger Loris Benito die Verfolgung aufnahm. Als Benito den Marder im Stile eines Rugbyspielers gefangen hatte, wurde er von dem ungebetenen Gast in den Finger bissen. Der Marder konnte sich damit wieder befreien und wurde schließlich von FCZ-Torhüter David Da Costa vom Feld gebracht.

"Es war sicher amüsant für die Zuschauer. Zu Beginn waren wir Spieler auch belustigt, dann aber etwas genervt, dass es nicht weiterging. Mir hat aber der Marder auch leid getan. Das war sicher ein Riesenstress für das Tier. Hoffentlich geht es ihm jetzt gut", sagte Benito, der zur Sicherheit eine Tetanusspritze bekam. Der Marder wurde nach Angaben der Sicherheitskräfte übrigens auf einer Wiese neben dem Stadion freigelassen.

sid

Facebook
Kommentare
Umfrage
Wer war der Beste von Jogis Jungs bei der WM in Brasilien?

Wer war der Beste von Jogis Jungs bei der WM in Brasilien?

 
Aus dem Ressort
DFB nimmt Bremen nach Kosten-Streit Länderspiel weg
Fußball-Einsätze
Der Bremer Senat hatte in dieser Woche beschlossen, den Profi-Fußball an den Kosten für Polizeieinsätze bei Risikospielen zu beteiligen. Daraufhin reagierte der DFB und entzog Bremen das Länderspiel am 14. November gegen Gibraltar. Die Polizeigewerkschaft hatte dieses Vorhaben zuvor kritisiert.
Bremer Senator bekräftigt Haltung zu Risikospielen
Fußball
Trotz der Drohung eines Länderspiel-Entzuges plant Bremens Innensenator Ulrich Mäurer weiterhin, den Profi-Fußball für Polizeieinsätze bei Hochrisiko-Spielen zahlen zu lassen.
Lukas Schmitz will bei Fortuna alle 34 Spiele bestreiten
Schmitz
Ein besonderes Ziel hat sich Lukas Schmitz vorgenommen, neuer linker Verteidiger im Kader von Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf. Der ehemalige Bremer, der seine ersten Bundesliga-Einsätze für Schalke 04 unter Felix Magath bestritten hat, will bei der Fortuna alle 34 Pflichtspiele bestreiten.
Real-Zugänge lassen Bayern-Transfers kleinmütig erscheinen
Kommentar
Mainz-Manager Christian Heidel hat gerade erst wieder über die Wettbewerbsvorteile diverser Bundesligisten geklagt. Von den Wettbewerbsvorteilen, die sich etwa Real Madrid auf internationaler Ebene verschafft, redet niemand mehr. Ein Kommentar
Warum Paderborn-Coach Breitenreiter das Wort Wunder streicht
SC Paderborn
Andre Breitenreiter verdreht die Augen, wenn vom Paderborner Fußball-Wunder die Rede ist. Der Aufsteiger will mit fünf Neuen den Klassenerhalt schaffen – anstatt auf gestandene Profis setzt der Trainer aber lieber auf junge Tribünengäste, die sich beim SCP entwickeln und anbieten können.