Das aktuelle Wetter NRW 13°C
Fußball

Sandhausen zieht Cottbus mit frühen Toren den Zahn

20.08.2012 | 22:24 Uhr

Zweitliga-Aufsteiger SV Sandhausen hat erstmals seit 17 Jahren wieder die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht.

Sandhausen (SID) - Zweitliga-Aufsteiger SV Sandhausen hat erstmals seit 17 Jahren wieder die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Die Mannschaft von Trainer Gerd Dais setzte sich gegen den Meisterschafts-Konkurrenten Energie Cottbus 3:0 (2:0) durch und bleibt damit in dieser Saison ungeschlagen. Frank Löning (3.) und Daniel Schulz (10.) sorgten mit ihren Treffern frühzeitig für klare Verhältnisse, Jan Fießer (89.) traf nach einem Konter kurz vor Schluss zum Endstand.

"Das war heute optimal, schon nach 10 Minuten mit 2:0 zu führen", sagte Dais: "Kompliment an die Mannschaft, die heute aufopferungsvoll gekämpft hat. Wir wollten unbedingt die zweite Runde erreichen, das haben wir jetzt geschafft." Rudi Bommer war dagegen "maßlos enttäuscht. Wir hätten noch eine Stunde spielen können und hätten kein Tor erzielt. Ich kenne die Mannschaft gut, aber das kann ich mir nicht erklären", sagte der Energie-Trainer.

Zuletzt hatte Sandhausen in der Saison 1995/96 die zweite Runde erreicht, in der dann aber gegen den FC Homburg (1:2) das Aus kam. 1986 hatte es der SVS bis ins Viertelfinale geschafft (1:3 gegen Borussia Dortmund). Cottbus, das 2010/11 noch im Halbfinale gestanden hatte, scheiterte dagegen zum zweiten Mal in Serie in der ersten Runde.

Vor 2700 Zuschauern waren die Hausherren, die in der Liga gegen den FSV Frankfurt und den 1. FC Köln jeweils 1:1 gespielt hatten, von Beginn an die agilere Mannschaft und kamen gleich durch die erste Chance zur Führung, als Angreifer Löning nach einer Flanke per Kopf traf. Sieben Minuten später war Verteidiger Schulz im Nachsetzen zur Stelle.

In der Folge hatte der SVS das Spiel sicher im Griff, vom Cottbuser Angriff um den früheren Bundesliga-Torjäger Boubacar Sanogo war nur wenig zu sehen. Die beste Chance der Lausitzer vergaben Daniel Adlung, der in der 58. Minute am glänzend reagierenden Keeper Daniel Ischdonat scheiterte, und Uwe Möhrle, der den Pfosten traf (66.).

Beste Spieler des SVS waren Ischdonat und Julian Schauerte, bei Energie überzeugten Möhrle und der eingewechselte Nicolas Farina.

sid

Facebook
Kommentare
Umfrage
Adrian Ramos zum BVB - Ein sinnvoller Transfer?

Adrian Ramos zum BVB - Ein sinnvoller Transfer?

 
Fotos und Videos
MSV holt drei Punkte
Bildgalerie
3. Bundesliga
BVB schlägt Mainz mit 4:2
Bildgalerie
BVB
Aus dem Ressort
FCB siegt mit Mühe - BVB sichert Champions-League-Platz
Fußball
Der FC Bayern München hat sich mit einem Arbeitssieg in Braunschweig auf das erste Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid eingestimmt.
MSV-Frauen kommen gegen SC Freiburg nicht über 1:1 hinaus
Frauen-Fußball
Der MSV Duisburg und der SC Freiburg haben sich am Samstag in der Frauenfußball-Bundesliga die Punkte geteilt. Die Zebras kamen gegen den direkten Tabellennachbarn nicht über ein 1:1 hinaus. Der Punktgewinn war aus Duisburger Sicht sogar glücklich - kurz vor Schluss rettete Müller auf der Linie.
BVB-Leistung gegen Mainz laut Klopp "herausragend gut"
Stimmen
Dortmunds Trainer Jürgen Klopp war von der Leistung seiner Mannschaft beim 4:2-Heimsieg gegen Mainz 05 hellauf begeistert. "Wir waren herausragend gut. Das war stark", freute er sich nach der Partie. Trainerkollege Thomas Tuchel sprach ebenfalls von einem "verdienten Sieg der Dortmunder". Stimmen.
LIVE! Ilicevic bringt den HSV auf 1:3 an Wolfsburg heran
Live-Ticker
Abstiegskampf trifft Champions-League-Ambition: Der Hamburger SV hat im Topspiel des 31. Spieltags der Fußball-Bundesliga den VfL Wolfsburg zu Gast. Der HSV kann mit einem Sieg vorübergehend die Abstiegsränge verlassen, der VfL könnte auf Platz vier springen. Hier geht's zu unserem Live-Ticker.
RWE-Trainer Fascher sah gegen Köln II Sieg des Willens
Stimmen
Marc Fascher, Trainer von Fußball-Regionalligist Rot-Weiss Essen, hat seiner Mannschaft nach dem 2:1-Sieg gegen den 1. FC Köln II für die zweite Halbzeit ein Riesenkompliment gemacht. Dabei hatte er dem Team in der Halbzeit noch „die Ohren langgezogen“, so Marcel Platzek. Die Stimmen.