Warum Schalke-Trainer Stevens auf die Tribüne musste
17.12.2011 | 23:46 Uhr 2011-12-17T23:46:43+0100
Gelsenkirchen. Unmittelbar nach dem 3:0 im Spiel gegen Bremen wurde Schalke-Trainer Huub Stevens von Schiedsrichter Manuel Gräfe auf die Tribüne geschickt. Er war nach eigener Auskunft dem vierten Offiziellen etwas zu nah gekommen. Manager Horst Heldt gefiel das gar nicht...
Christian Fuchs bekam den Ball auf der linken Seite, wieder einmal. In der 63. Minute führte Schalke 04 gegen Werder Bremen mit 2:0. Jeder im Stadion spürte: Noch ein Tor, und Schalke hat gewonnen. Fuchs schaute einmal kurz, sah Raúl - ein Flanke, ein Kopfball, 3:0. 61.000 Zuschauer in der Arena jubelten, auch Schalke-Trainer Huub Stevens. Das aber nur kurz. Denn plötzlich geriet Stevens mit dem vierten Offiziellen Matthias Anklam (Buchholz) aneinander. Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin) kam hinzu - und der schickte Stevens auf die Tribüne.
Sitznachbarn Heldt und Peters
Stevens winkte noch einmal verärgert ab, stieg die Treppenstufen der Haupttribüne hinauf und nahm zwischen den Vorstandsmitgliedern Horst Heldt und Peter Peters Platz. Die zwei übrigen Tore beim 5:0-Zaubersieg konnte er nicht am Spielfeldrand bejubeln. Und was war vorgefallen? "Vor dem 3:0", sagte Stevens nach dem Spiel, "war ich seiner Meinung nach etwas zu nah bei ihm. Ich hab nur was gerufen - aber das war keine Beleidigung."
Horst Heldt nahm Stevens' Platzverweis mit Humor - auch wenn er nicht mehr so oft während eines Spiels neben Stevens sitzen will. "Er hatte wohl einen Disput mit dem Schiedsrichter-Gespann. Aber es ist besser, wenn der Huub unten auf der Bank bleibt. Denn oben ist er auch sehr engagiert", sagte Heldt - und schmunzelte danach.

10:58
Ich bin der Meinung, das der DFB, die DFL und die Schiedsrichter was gegen Schalke haben. Immer wieder geschehen bei Schalke merkwürdige Entscheidungen die man woanders nicht sieht, z.B. rote Karte nach Rudelbildung, oder ein Rückpass der nach den Regeln des DFB kein Rückpass ist, Spiele die eine lange Nachspielzeit haben.
Und jetzt wird ein Trainer wegen Nähe beim jubeln auf die Tribüne geschickt.
Wenn Schiedsrichter nach ihren Fehlern (Fehlentscheidungen) nur für ein Spiel gesperrt werden würden, hätten wir manche Spieltage keine Schiedrichter zur Verfügung.
Alles nur noch LÄCHERLICH !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
10:39
Jeder weiß, dass man mit zwei farbigen Pappkartons und einer Trillerpfeife keine Minderwertigkeitsgefühle kompensieren kann - und dennoch können manche
A...geigen der Verlockung nicht widerstehen, es immer wieder auszuprobieren.
Na ja, was solls. Dies ist ein freies Land. Hier darf jeder selbst entscheiden, wann, wo und wie er sich der Lächerlichkeit preisgibt. Auch "Herr" Gräfe.
19:50
Manchmal sollte man glauben, die Schiri´s haben was gegen Schalke
... und gegen Mainz... :)