Warum Schalke-Kapitän Höwedes wieder einen Schnauzbart trägt

Bereits letztes Jahr ließ sich Höwedes einen Schnäuzer wachsen.
Bereits letztes Jahr ließ sich Höwedes einen Schnäuzer wachsen.
Foto: obs/Movember/Christian Perl
Was wir bereits wissen
Der "Movember" ist angebrochen. Internationale Stars lassen sich einen Monat lang einen Schnauzbart stehen - für den guten Zweck. Auch Schalke-Kapitän Benedikt Höwedes macht bei der Aktion mit, die unter anderem auf Prostatakrebs aufmerksam machen will. Bereits 2013 ließ er sich einen Bart wachsen.

Gelsenkirchen.. Benedikt Höwedes engagiert sich bei der „Movember Football Challenge“ in diesem Jahr sogar als Botschafter. Die Initiative zielt darauf ab, zu informieren und Spenden zugunsten der Erforschung und Vorbeugung gegen Prostatakrebs und bei anderen Gesundheitsproblemen zu sammeln. Im Interview auf dfb.de sprach der Schalker Mannschaftskapitän über seine Motivation sich zu engagieren, und darüber, sich in diesem Monat auch deshalb einen Schnauzbart stehen zu lassen.

„Die Gesunheit ist das Wichtigste, was wir Menschen haben. Und oft ist ein kleiner Arztbesuch zum richtigen Zeitpunkt entscheidend dafür, ob ein Mensch gesund bleibt oder nicht“, erklärt der Nationalspieler, der sich, wie viele andere Profifußballer auch, im November seinen Schnurrbart nicht rasieren will und somit auch optisch für reichlich Aufmerksamkeit sorgt.

Santana Mit Schnäuzer ins Schloss Bellevue

„Natürlich gucken viele Leute etwas blöd, aber genau darum geht es ja. Ich werde ständig gefragt, was ich da im Gesicht habe. Und ich kann dann immer über die Hintergründe der Movember-Bewegung informieren“, sagt Höwedes. Der 26-Jährige ist derzeit mit der deutschen Nationalmannschaft unterwegs und tauchte am Montag sogar bei der Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes im Schloss Bellevue beim Bundespräsidenten Joachim Gauck mit einem Schnäuzer auf. Höwedes: „Natürlich haben wir auch darüber gelacht. Aber ich finde, dass man so etwas durchziehen muss. Halbe Sachen mag ich nicht.“