Warum Peter Neururer lieber beim Golfspielen bleiben sollte

Peter Neururer schlägt ab beim Charity-Turnier des Schalker Golfkreises bei Haus Leythe in Gelsenkirchen.
Peter Neururer schlägt ab beim Charity-Turnier des Schalker Golfkreises bei Haus Leythe in Gelsenkirchen.
Foto: Thomas Schmidtke / Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Peter Neururer wäre ein guter Sportdirektor auf Schalke. Findet Peter Neururer. Unser Redakteur Manfred Hendriock sieht das anders. Ein offener Brief.

Gelsenkirchen.. Lieber Peter,

Es ist Montag, und das Wetter soll auch klasse werden: Was kann es also Schöneres für Dich geben, als mit Deinen Kumpels vom Schalker Golfkreis eine Runde in Haus Leythe zu zocken? Anschließend zwei, drei Bierchen im Clubhaus, bei denen die Runde dann noch besser wird, als sie ohnehin schon war – ein perfekter Tag, oder meinst Du nicht?

Neururer Wir beide haben lange nichts mehr voneinander gehört. Das lag an uns beiden, aber Schwamm drüber. Es gab mal eine Zeit, da hätte ich Dich liebend gerne wieder als Trainer auf Schalke gesehen. Dein Rauswurf damals 1990 hatte auch mich wütend gemacht: Der Präses wollte halt lieber einen großen Zampano und hat diesen Ristic auf Deinen Stuhl gesetzt - dabei wärst Du der viel bessere Zampano für Schalke gewesen. Denn im Herzen bist Du Schalker, das weiß ich, auch wenn Du immer sagst, dass Dir der VfL Bochum genauso lieb ist. Für mich bist Du ein Schalker, und wenn du irgendwann in den 1990er-Jahren zu den Blauen zurückgekehrt wärst, dann wäre das eine großartige Nummer gewesen. Aber das ist leider eben auch schon 20 Jahre her.

Mein Kumpel Björn hat am Samstagabend ziemlich laut lachen müssen, als er im Internet gelesen hat, dass Du gerne Sportdirektor auf Schalke werden möchtest. Sport und Kommunikation wären genau Dein Ding, hast Du gesagt. Aber lass das lieber mal weiter den Horst Heldt machen. Der muss heute wieder ins Büro und die Jahreshauptversammlung vom Sonntag aufarbeiten. Du kannst schön Golfen gehen.

Liebe Grüße!