Über eine halbe Millionen in eSport investiert - so will Schalke 04 damit jetzt Geld verdienen

Mit dieser Mannschaft startete Schalke 04 in die eSport-Saison.
Mit dieser Mannschaft startete Schalke 04 in die eSport-Saison.
Foto: Kai Kitschenberg / Funke FotoServices
  • Schalke 04 hat 600.000 Euro in eSport investiert
  • Für Alexander Jobst sind die Kosten überschaubar
  • Er will die Marke Schalke bekannter machen

Benidorm/ Gelsenkirchen. Schalkes Marketing-Vorstand Alexander Jobst hatte im WAZ-Interview ein klares Bekenntnis für das Engagement der Königsblauen im eSport abgegeben.

Auch über dieses Geschäftsfeld will Schalke neue Einnahmequellen erschließen, obwohl das Engagement zunächst einmal rund 600.000 Euro kostet.

Jobst: „Überzeugt, dass wir damit schnell Geld verdienen“

Diesen Betrag muss Schalke für Spieler und Teambetreuung im elektronischen Sport aufbringen.

Jobst hält die Kosten aber für „überschaubar“ und sagt: „Ich bin überzeugt, dass wir damit schnell Geld verdienen.“ Seine Rechnung: Auch über den eSport wird Schalke seine Bekanntheit steigern und dadurch neue Sponsoren gewinnen.

1,7 Milliarden Spieler weltweit

„Auf der Welt spielen 1,7 Milliarden Menschen eSport, viele hundert Millionen davon im asiatischen Raum“, erklärt Jobst: „Mit dem Engagement im eSport erreichen wir in China die Wahrnehmung der Marke Schalke 04 auf ganz einfache digitale Weise.“

Über diese Wahrnehmung sollen die Menschen, die bisher nur am PC oder Smartphone spielen, zur echten Fußballbegeisterung gebracht werden.

Neue Vermarktungschancen

Jobst: „Sie können Schalke wirklich erleben - zum Beispiel, wenn unsere Mannschaft nach China geht und dort Freundschaftsspiele absolviert.“

Jobst ist überzeugt, dass eSport auch für Sponsoren interessant ist. Diese könne Schalke beim eSport gewinnen und zum Fußball mitnehmen. „Es ergeben sich neue Vermarktungschancen für Schalke 04“, sagt Jobst. (mh)

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