Torwart Ralf Fährmann hält Schalke im Spiel - Note 2

Ralf Fährmann ist beim Elfer von Freiburgs Julian Schuster unterwegs in die falsche Ecke  - der Ball fliegt jedoch übers Tor.
Ralf Fährmann ist beim Elfer von Freiburgs Julian Schuster unterwegs in die falsche Ecke - der Ball fliegt jedoch übers Tor.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Schalke kam gegen den abstiegsbedrohten SC Freiburg nicht über ein 0:0 hinaus. In unserer Einzelkritik gibt es nur für Torwart Ralf Fährmann eine gute Note.

Gelsenkirchen.. Noten von 2 bis 5 - diskutieren Sie mit uns die Leistung der Schalker gegen den SC Freiburg.

Die Schalke-Noten in der Übersicht

Ralf Fährmann: Er hielt Schalke beim Stand von 0:0 mit zwei starken Paraden im Spiel. Zunächst wehrte er Felix Klaus' Flachschuss mit dem Fuß ab (51.), dann lenkte er Julian Schusters Schuss noch zur Ecke (60.). Dass er auch in seinem zweiten Spiel nach seinem Comeback die Null hielt, lag an der Unfähigkeit von Schuster, einen Elfmeter zu verwandeln (59.). Note: 2

Benedikt Höwedes: Im 4-2-3-1-System musste er auf die ungeliebte Rechtsverteidiger-Position ausweichen. Dort schien er sich etwas zu langweilen. In der 59. Minute kam er gegen Admir Mehmedi einen Tick zu spät und verursachte einen Foulelfmeter. Das hätte die entscheidende Szene sein können. Kurz vor Schluss verlor er an der Mittellinie den Ball - auch das nutzten die Gäste nicht. In der Offensive zeigte er sich erst in der Schlussphase - nach einer Ecke wurde sein Schuss noch geblockt (75.). Note: 5

Joel Matip: Er ließ sich ganz lange nicht mehr so am eigenen Strafraum ausspielen wie von Admir Mehmedi in der 59. Minute! Mehmedi tunnelte den Schalker und holte wenige Sekunden später den Elfmeter heraus. Seine langen Pässe kamen nur ganz selten an. Note: 4,5

Spielbericht Matija Nastasic: Mit einem zu kurzen Rückpass auf Ralf Fährmann (30.) hätte er den Freiburgern beinahe eine große Chance ermöglicht. Das war kein spektakulärer Auftritt des Innenverteidigers, der in der Defensive meist sicher stand, im Spielaufbau aber nicht glänzte. Note: 3

Sead Kolasinac: In seinem ersten Spiel in der Startformation seit acht Monaten begann er sehr nervös, haute den Ball zwischendurch ins Seitenaus. Allerdings kämpfte er sich ins Spiel, mit einem Rückpass auf Max Meyer leitete er die erste Halbchance ein (15.). Note: 4

Dennis Aogo: Im Spielaufbau war er der einzige Schalker, der mit langen Pässen Angriffe einleitete (15./17.) und wenigstens ab und an das Tempo anzog. Seine Pässe kamen deutlich häufiger an als die von Bankdrücker Roman Neustädter - das war im Spielaufbau manchmal wohltuend. Die entscheidende Lücke fand er aber auch nicht. Note: 3,5

Marco Höger: Er sollte das Spieltempo bestimmen - und das tat er auch. Mit vielen Quer-, Rück- und Fehlpässen strapazierte er mehrfach die Geduld der Zuschauer. Erst in der zweiten Halbzeit wurde es manchmal gefährlich, wenn er den Ball hatte. Kurz vor der Pause handelte er sich für ein Foul seine zehnte Gelbe Karte ein. In Wolfsburg ist er in einer Woche gesperrt. Note: 4

Jefferson Farfan (bis 87.): Zum ersten Mal in dieser Saison gehörte er zur Startelf - und er wurde von den Freiburgern nicht geschont. Im Gegenteil: Mehr als einmal sensten die Gäste den Rechtsaußen übel um. Matthias Günter (33.) und Felix Klaus (45.) sahen Gelb. Er wirkte sehr motiviert, setzte sich im Eins-gegen-eins als einer der wenigen auch mal durch. Seine stärkste Aktion war eine Ecke auf Eric Maxim Choupo-Moting (63.). Note: 3

Max Meyer (bis 76.): Bemüht, laufstark und als einziger Schalker abschlussfreudig. Seinen besten Torschuss lenkte Freiburgs Torwart Roman Bürki mit den Fingerspitzen zur Ecke. Zweimal schoss der kleine Spielmacher weit vorbei (15./18.), zudem vergab er eine Kopfballchance (26.). Er leistete sich aber auch viele, viele Pausen. Note: 3

Eric Maxim Choupo-Moting: Aus dem Spiel heraus war er bis zur 63. Minute der mit Abstand schwächste Schalker. Er verdribbelte sich bis dahin oft und versteckte sich manchmal sogar auf der linken Seite. Nach einer Ecke hatte er dann die beste Chance, doch Roman Bürki fischte seinen fast unhaltbaren Kopfball noch aus dem Torwinkel. Erst danach traute er sich ein bisschen mehr zu - wenn auch ohne Erfolg. Note: 5

Klaas-Jan Huntelaar: Mehrfach trieb er seine Hintermannschaft an, weil es ihm nicht schnell genug ging, oft holte er sich selbst den Ball im Mittelfeld. Dreimal schoss er gefährlich aufs Tor. Zunächst landete sein Schuss am Außennetz (33.), dann in Bürkis Armen (67.) - und in der 79. Minute wurde sein Versuch nach einer Ecke noch im letzten Moment geblockt. Note: 5

Julian Draxler (ab 76.): Er kam für Max Meyer. Ohne Note

Sidney Sam (ab 87.): Er kam für Jefferson Farfan. Ohne Note