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So plant Schalke mit Goretzka - Konkurrenz für Neustädter

01.06.2013 | 17:30 Uhr
So plant Schalke mit Goretzka - Konkurrenz für Neustädter
Jubeln künftig gemeinsam für Schalke: Max Meyer (l.) und Leon Goretzka (r.), hier im Mai 2012 bei der U17-Europameisterschaft in Slowenien.Foto: Getty Images

Gelsenkirchen.  Leon Goretzka wechselt wohl vom VfL Bochum zum FC Schalke 04. Der 18-Jährige sieht sich selbst als "Achter". Seine Konkurrenten im Kampf um einen Stammplatz sind Roman Neustädter und Marco Höger. Schalkes Suche nach neuen Spielern geht weiter.

Paukenschlag am Freitag: Leon Goretzka, von Bild "Super-Bubi" genannt, wechselt mit großer Wahrscheinlichkeit vom Zweitligisten VfL Bochum zum FC Schalke 04. Schalke-Manager Horst Heldt bezeichnet den 18-Jährigen als "eins der größten Talente im deutschen Fußball", VfL-Trainer Peter Neururer legte noch nach und wählte das Wort "Jahrhunderttalent".

Doch hat sich Goretzka korrekt entschieden? Bekommt er auf Schalke die Chance, regelmäßig zu spielen?

Der Noch-Bochumer erzielte in der Zweitliga-Saison in 32 Spielen vier Kopfballtore. Seine besten Spiele bestritt der 1,89 Meter große Goretzka als "Achter" im Mittelfeld. Auf dieser Position sieht sich Goretzka auch selbst. "Fußballerisch eifere ich am ehesten Toni Kroos nach. Ich sehe mich zukünftig in erster Linie als Achter, als eine Mischung aus Spielmacher und Abräumer", sagte er in einem Interview mit "Spox" im September 2012. In der Schalker Mittelfeld-Zentrale ist Jermaine Jones gesetzt. Jones' Vertrag läuft 2014 aus - Goretzka kann noch ein Jahr vom aggressiven Kämpfer lernen.

Goretzkas Hauptkonkurrenten im Kampf um einen Stammplatz sind Roman Neustädter und Marco Höger. Neustädter spielte - trotz erneuter Nominierung für die Nationalmannschaft - eine schwache Rückrunde, saß zuletzt sogar auf der Bank. Höger zeigte durchaus ansprechende Leistungen und glänzt im Training - allerdings konnte er seine Vorstellungen nie über mehrere Wochen bestätigen. Chancenlos ist Goretzka in diesem Dreikampf nicht.

Suche nach einem Rechtsverteidiger und einem Stürmer

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Schalker Mannschaft bekommt laut Heldt "ein neues Gesicht"

Schalke-Manager Horst Heldt erholt sich nach einer anstrengenden Saison auf Kreta. Vor seinem Abflug stellte er sich RevierSport zum Interview und...

Schalke-Manager Horst Heldt, der sich am Mittwoch in einen 14-tägigen Kreta-Urlaub verabschiedete, hat viele Baustellen schon geschlossen - einige aber noch nicht. WAZ.de beantwortet die fünf schwierigsten Fragen.

  • Wer wird zweiter Rechtsverteidiger? Atsuto Uchida ist bisher der einzige klassische Rechtsverteidiger im Aufgebot. Benedikt Höwedes und Marco Höger haben ihre Stärken auf anderen Positionen. Tim Hoogland kehrt zwar vom VfB Stuttgart zurück, bestritt wegen diverser Verletzungen in den vergangenen drei Jahren aber nur sechs Bundesligaspiele. "Tim passt von der Mentalität gut zu uns, sodass wir uns ihn auf Schalke gut vorstellen können", sagte Heldt im RevierSport-Interview. Trotzdem ist die Tendenz: Schalke holt noch einen neuen Rechtsverteidiger. Rafinha (Bayern München) steht auf der Wunschliste ganz oben, ist aber vermutlich zu teuer. Außerdem wollen die Bayern - sagt Boss Karl-Heinz Rummenigge - Rafinha nicht loswerden. Immerhin: Zu Rafinhas Berater Roger Wittmann pflegt Schalke sehr gute Kontakte. Vier aktuelle (Draxler, Neustädter, Obasi, Jones) und sechs ehemalige (Marica, Edu, Kuranyi, Rafinha, Ernst, Lincoln) Schalker werden von Wittmanns Agentur "Rogon" betreut.
  • Kommt ein neuer Stürmer? Hinter Klaas-Jan Huntelaar stehen zwar genug Stürmer im Aufgebot. Doch mit dem dauerverletzten Fünf-Millionen-Flop Chinedu Obasi rechnet bei den Königsblauen niemand mehr, Philipp Hofmann dürfte nicht sofort internationale Klasse erreichen - und Teemu Pukki spielt nicht konstant genug. Der Finne dürfte sogar bei einem passenden Angebot gehen. "Es gibt immer Anfragen. Eine Vielzahl von Vereinen hat schon im Dezember nachgefragt", sagte Heldt noch im Januar. Tendenz: Schalke holt einen weiteren Stürmer, Vaclav Kadlec (Sparta Prag) ist Kandidat Nummer eins.
  • Geht Kyriakos Papadopoulos? Das Interesse einiger englischer Vereine ist bekannt - vor allem der FC Liverpool buhlt (wie von WAZ.de berichtet) um die Dienste des derzeit verletzten Innenverteidigers. Heldt rechnet nicht damit, dass vor dem Schalker Trainingsauftakt am 27. Juni eine Entscheidung fällt: "Er wird dann sicher nicht gleich vier gegen vier spielen können, sondern nach der langen Auszeit einen eher ruhigen Trainingsaufbau haben", sagte Heldt zu "RevierSport". Tendenz: Papadopoulos geht, Schalke holt aber keinen neuen Innenverteidiger mehr, da Felipe Santana (BVB) und Kaan Ayhan (eigene Jugend) nachrücken. Zudem könnten Sead Kolasinac und Jermaine Jones im Abwehrzentrum aufhelfen.
  • Wer wird dritter Torwart? Im Moment bilden Timo Hildebrand, Ralf Fährmann und Lars Unnerstall das Torwart-Trio. Unnerstall dürfte Schalke verlassen und ist seit Anfang Mai Wunschkandidat des Zweitligisten Energie Cottbus. Tendenz: Geht Unnerstall, schaut sich Heldt um, verpflichtet aber nicht zwingend einen neuen Mann. "Das kann ein junger Zugang oder ein Torhüter aus unserem Nachwuchs sein", sagt Heldt.
  • Was passiert mit den fünf verliehenen Spielern? Philipp Hofmann bleibt definitiv, Tim Hoogland eventuell. Jose Manuel Jurado, Anthony Annan und Sergio Escudero können gehen. Von Spartak Moskau gibt es ein Angebot für Jurado. Tendenz: Jurado geht, Annan und Escudero stehen am 27. Juni erst einmal in Gelsenkirchen auf dem Trainingsplatz.

Wenn Heldt Mitte Juni zurückkehrt, muss er also einen großen Stapel abarbeiten...

So könnte Schalke in der kommenden Saison spielen

Hildebrand - Uchida (ein neuer Rechtsverteidiger wird aber noch gesucht), Höwedes, Santana, Kolasinac - Jones, Goretzka - Farfan, Draxler, Bastos - Huntelaar.

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Kommentare
06.06.2013
12:08
So plant Schalke mit Goretzka - Konkurrenz für Neustädter
von lightmyfire | #14

Die meisten heutigen erfolgreichen Spieler des BVB waren auch unbekannt. Es wurde öfters beschrieben, dass Schalke nicht mehr die große Kohle hat, um...
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2013-06-01 17:30
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