Gelsenkirchen

So erfuhr Schalke-Stürmer Huntelaar vom Ajax-Los

Schalke-Torjäger Klaas-Jan Huntelaar im Februar 2006 im Trikot von Ajax Amsterdam.
Schalke-Torjäger Klaas-Jan Huntelaar im Februar 2006 im Trikot von Ajax Amsterdam.
Foto: imago

Gelsenkirchen. Schalke-Stürmer Klaas-Jan Huntelaar erlebt im April eine ganz besondere Rückkehr. Im Europa-League-Viertelfinale trifft Schalke auf den niederländischen Traditionsklub Ajax Amsterdam (13./20. April) - und Ajax ist Huntelaars Herzensklub.

Schon seit langer Zeit wird über eine Rückkehr des 33-Jährigen diskutiert. In einem Interview mit der niederländischen Zeitung „De Telegraaf" äußerte sich Huntelaar über das besondere Los.

„Ich habe es zu Hause erfahren, kurz bevor ich zum Training nach Schalke gefahren bin“, sagte Huntelaar und ergänzte: „Für mich ist es eine sehr spezielle Rückkehr. Ich habe drei Jahre bei Ajax gespielt und habe gute Erinnerungen an diese Zeit. Ich mag dieses Los - aber ich denke, dass es nicht so schön ist, gegen seinen ehemaligen Verein zu spielen.“

Für Ajax erzielte Huntelaar 76 Tore in 92 Spielen, die Saison 2007/2008 beendete er als Torschützenkönig. Für Huntelaar war die Zeit in Amsterdam der internationale Durchbruch. Danach wechselte er nach Spanien zu Real Madrid.

Für den aktuellen Ajax-Stürmer Kaspar Dolberg hat er nur lobende Worte übrig, obwohl er ihn nicht persönlich kennt: „Ich kenne ihn aus dem Fernsehen. Er hat alles, was ein guter Stürmer braucht. Er ist ein wahrer Finisher." Huntelaar freut sich nicht nur auf das Wiedersehen mit den ehemaligen Verantwortlichen - er erwähnt auch die Damen, die sich im Spielerbereich in der Arena um das Team gekümmert haben. „Sie sorgten für die Atmosphäre, ein bisschen Musik und natürlich Essen und Trinken", sagte Huntelaar im Interview.

Ob er wirklich daran denkt, zu Ajax zurückzukehren, verriet Huntelaar indes nicht. „Ich bin allein mit den Spielen von Schalke beschäftigt und nicht mit der kommenden Saison", sagte Huntelaar. Seine Gegenwart auf Schalke - er sitzt meist auf der Bank - stellt ihn aber nicht zufrieden. „Ich warte auf meine Chance. Ich bin zwar wieder seit einem Monat im Training, habe aber bisher nach meiner Verletzung nicht viel gespielt."

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