Schuster ist extra nach Krasnodar gereist, um die Schalke-Reise zu planen

Der Mann hinter Schalke-Manager Christian Heidel: Axel Schuster.
Der Mann hinter Schalke-Manager Christian Heidel: Axel Schuster.
Foto: firo
Was wir bereits wissen
Sportdirektor Axel Schuster ist im September nach Krasnodar geflogen, um die Reise des S04 zu planen. Ihn hat vor allem das Stadion beeindruckt.

Gelsenkirchen.. Auf den FC Schalke 04 wartet eine doppelte Premiere. Zum ersten Mal treffen die Königsblauen auf den FK Krasnodar. Das Europa League-Spiel findet am Donnerstag (20 Uhr Ortszeit, 19 Uhr deutsche Zeit) im nagelneuen Krasnodar Stadion statt, das erst am 9. Oktober mit dem Freundschaftsspiel Russland gegen Costa Rica (3:4) offiziell eingeweiht wurde.

Choupo-Moting Axel Schuster, Direktor Sport des FC Schalke war im September vor Ort, um organisatorische Dinge für den Euro-Trip zu regeln. „Das Stadion hat mich schwer beeindruckt. Für mich zählt es zu den Top-3-Arenen. Das ist eines der modernsten Stadien Europas. Da gehst du rein und sagst: Wow“, so Schuster. Möglich gemacht hat den Bau der 34291 Zuschauer fassenden Vorzeige-Spielstätte, die Heim- und Gäste-Fans bei kalter Witterung mit Decken-Heizstrahlern erwärmt, Sergej Galizkij. Der Vereinschef verdient sein Geld mit Supermarktketten. Er zählt zu den 15 reichsten Menschen in Russland. Geschätztes Vermögen: zehn Milliarden Dollar.

Das Konzept bei FK Krasnodar ist allerdings nicht darauf ausgelegt, teure Altstars zu ködern, sondern Talente aufzubauen. „Der Klub hat ein neues Nachwuchsleistungs-Zentrum und eine eigene Schule, in der die Kinder mit Essen versorgt werden. Infrastrukturell ist das eine der besten Akademien der Welt“, so Schuster. Krasnodar hat mehrere tausend Talente, die auf 15 Rasenplätzen trainieren und auch Schach-Unterricht erhalten, um strategischer zu denken, in seinem riesigen Fußball-Komplex untergebracht.

Nizza verlor gegen Krasnodar

Mit den Kids wird sich Schalke am Donnerstag nicht beschäftigen, sondern mit den gestandenen Kräften des FK Krasnodar. „Die Superstars findet man in ihrem Kader nicht. Krasnodar sieht sich gegen uns eher in der Rolle des Außenseiters“, sagt Schuster. Was der Außenseiter zu leisten vermag, bekam OGC Nizza zu spüren. Die Franzosen verloren ihr Gruppenspiel in Krasnodar 2:5.