Schalkes Schattenteam genügt höchsten Ansprüchen
30.05.2012 | 19:58 Uhr 2012-05-30T19:58:00+0200
Gelsenkirchen. Täglich werden Schalke 04 mögliche Transfers angedichtet. Van der Vaart, de Jong oder Dani Alves - all diese Namen werden gehandelt. Aber welcher Spieler kommt am Ende wirklich?
Dieser Kader verspricht ein Fußball-Feuerwerk und würde auch in der Champions League glänzen: Rafael van der Vaart , Claudio Pizarro, Nilmar, Luuk de Jong, Dani Alves, Michael Ballack, Salomon Kalou. Dazu Superstars wie Robinho und Didier Drogba. Im Tor: Wahlweise Rene Adler, Jens Lehmann oder Tim Wiese . Das sind allesamt Profis, die bei Schalke 04 im Gespräch waren. Oder sich ins Gespräch gebracht haben. Oder von Medien, teilweise so seriös wie albanische Internetportale oder maltesische Anzeigenblätter, ins Gespräch gebracht wurden. Ein beeindruckendes königsblaues Schattenteam, das in der nachrichtenarmen Saisonpause täglich um zwei Spieler wächst. Mindestens.
Schalke besinnt sich auf Konsolidierungskurs
Bevor Sie ob der prominenten Namen, von denen bis heute keiner auf Schalke spielt, schmunzeln: Seit Felix Magath in Gelsenkirchen tätig war, weiß der Fußball-Fan, dass auch Superstars wie Raul und Klaas-Jan Huntelaar den Weg zum FC Schalke 04 finden. Seit Felix Magath in Gelsenkirchen tätig war, ist aber auch bekannt, dass nicht mal jeder sechste Transfer ein Treffer ist. Deshalb muss Schalkes Manager Horst Heldt erst mal überflüssige Spieler aussortieren. Fast eine Mannschaft ist schon weg. So kann Heldt bald wieder investieren. In Klasse statt in Masse. Und vielleicht tatsächlich mal in einen Profi, der bislang noch zum Schattenteam gehört.

14:18
Das wäre der Buerschen Zeitung früher nicht passiert.
Früher war doch einiges besser - nicht zur die Zeitungen.
So möchte ich mein Geld auch verdienen - Lottospiel mit Namen - es wird schon
ein "Treffer" dabei herauskommen - und dann ist man der größte Prophet.
Mit sportlichem Gruß !
Frage noch: besteht Raum-und Personalunion der Redakteure mit der
Bild-Zeitung ? Danke für eine Antwort
14:09
Eine gute journalistische Auseinandersetzung zeigt der solide Informationssender Phönix freitags abends in der Sendung der Tag mit Augstein und Blome. Der eine ist Herausgeber der Wochenzeitschrift Der Freitag und der andere ist Leiter des Hauptstadtbüros der Bildzeitung. Ach was.:-)) Die Sendungen können auch per Video im Internet gesehen werden.
13:36
Nun kann ich mir gut vorstellen, dass die Redaktion die Kritik an ihren Kommentaren was Gerüchte über evtl Transfers angeht mit einem Schmunzeln aufnehmen, weil sich dass niemand ohne weiteres ausdenkt.
In der Regel kommen die Informationen für Gerüchte und anderes aus den Vereinen und ist unvermeidbar, weil es kaum zu prüfen ist, welcher Mitarbeiter/in das durchgeführt haben soll. Und Listen über wahrscheinliche und unwahrscheinliche Neuverpflichtungen hat jeder Verein.
Wie diese verarbeitet werden ist bekannt. Da gibt es nur geringe Unterschiede in der Medienlandschaft. Die Medien wissen, dass es eine große Masse an Interessierten gibt, die das allzu gerne aufnehmen und jeder beteiligt sich an diesem Wettbewerb und wer sich daran nicht beteiligt kalkuliert Verluste ein.
11:59
Also wenn das nicht peinlich ist, was der Redakteur von sich gibt. Ich kann da den anderen Kommentaren nur recht geben. Wer selber auf Gerüchte, die die BILD streut, eingeht, ist doch keinen Deut besser. Außerdem frage ich mich allen Ernstes ob man die Qualität der albanischen Presse beurteilen kann oder ob man nicht erstmal bei sich bleiben sollte!
08:12
Au Backe! Neulich hieß es an gleicher Stelle: "Wir feuern den Kessel weiter an" und bringt Namen ins Spiel, auf die nichma die Bild gekommen ist. Heute bezeichnet man sich also (in)direkt selbst als "so seriös wie albanische Internetportale oder maltesische Anzeigenblätter". Aufhören, bitte einfach aufhören.
07:25
Was soll so ein Kommentar?. Wer verbreitet den diese Meldungen über das Schattenteam
Vielleicht erst mal an die eigene Nase fassen denn guter Journalismus geht anders.
Wenn man selber fast nur noch aus der BILD abschreibt ist es schon ziemlich vermessen sich über "albanische Internetportale und maltesische Anzeigenblätter" lustig zu machen, liebe WAZ!