Schalkes Krise wird spürbare Folgen haben
25.03.2009 | 22:19 Uhr 2009-03-25T22:19:00+0100Gelsenkirchen. Schalke-Präsident Josef Schnusenberg ließ anklingen, dass die derzeitige Krise der Knappen spürbare Folgen haben wird. Der Etat für die Profi-Mannschaft soll gesenkt werden - Schalke verabschiedet sich leise weinend vom Anspruch eines internationalen Spitzenklubs.
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Jeder weiß, was los ist, aber keiner spricht darüber. Das ist die Situation beim FC Schalke 04. Und daran hält sich auch Trainer Fred Rutten, der weiß, dass man sich vorzeitig von ihm trennen will.
Aber noch sind eben nicht alle Modalitäten für einen vorzeitigen Abgang ausgelotet, und deshalb ist der Holländer noch im Amt. Der 46-jährige Coach trainierte deshalb wie angekündigt am Mittwoch eine gute Stunde mit der Mannschaft im strömenden Regen, um danach mit einem freundlichen „Goedenmiddag” und „Dank u wel” das Weite zu suchen.
Kandidatenliste wird immer kleiner
Fred Rutten ist also noch da, Andreas Müller aber nicht mehr. Ein Nachfolger für den Manager ist noch nicht gefunden. Die Kandidatenliste wird immer kleiner. Nach Matthias Sammer, Heribert Bruchhagen und Felix Magath verlor am Mittwoch auch Huub Stevens die Geduld. „Von Schalke hat niemand angerufen”, ließ er wissen. „Wenn sie an mich denken würden, wäre das schon längst geschehen. Ich will auch nicht länger warten.” Im Rennen ist wohl noch Oliver Kahn, aber auch bei ihm ist es unklar, ob er will oder nicht.
Spürbare Folgen
Josef Schnusenberg indes, der Vorsitzende, weiß, wo es lang geht, finanziell zumindest. Denn bei der von ihm ins Leben gerufenen Veranstaltung „Tore und Gewinne” ließ der 67-Jährige durchblicken, dass Schalkes derzeitige Krise spürbare Folgen haben wird. Der Etat für die Mannschaft soll von rund 50 Millionen auf circa 35 Millionen Euro zurückgefahren werden. Allerdings müssen die 50 Millionen für diese Saison nicht ausgegeben werden, weil die Prämien für die angepeilten Ziele nicht ausgezahlt werden müssen.
Mit einem 35-Millionen-Etat für die Profis zählt Schalke zwar immer noch zur besseren Bundesliga-Hälfte, aber Schnusenberg sagt: „Wir dürfen erst einmal nicht mehr von der Deutschen Meisterschaft oder Champions League reden.” Die derzeitige Schalker Mannschaft ist in allen Wettbewerben der laufenden Saison gescheitert, und deshalb kommt Schnusenberg zu dem Schluss: „Wir werden mit einer jungen, hungrigen Mannschaft in die Zukunft gehen.”
Vom Anspruch verabschiedet
Mit solchen Sätzen verabschiedet sich der FC Schalke 04 leise weinend vom Anspruch eines internationalen Spitzenklubs, den er zuletzt immer hatte und teilweise auch erfüllte. Ob der Traditionsverein je wieder in solche Sphären vorstoßen kann, ist eine Frage, die Schnusenberg mit letzter Sicherheit nicht beantworten kann, Aber eines weiß der Schalke-Präsident: „Das wird ein langer Prozess.”
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20:35
49
Wodurch ist Rot Weiss Essen durch die Schalke Krise betroffen. Der Verein kann doch die Stadionmiete für die ARENA nicht bezahlen.
14:41
Rot-Weiss Essen
Rot-Weiss Essen
Rot-Weiss Essen
R W E
14:15
Die spieler müssten mal ne gehaltskürzung bekommen vielleicht spielen sie dann wieder einige vernünftige spiele. Der Vortand redet sich seine Spieler immer schön, sollten mal mehr zu dem Trainer stehen als zu der Mannschaft. Irgendwann macht es bei denen auch mal klick.
13:15
Die selbstverliebten Herrschaften aus Vorstand und Aufsichtsrat,die vor drei Jahren an assauers Stuhl sägten,müssen recht zeitnah entfernt werden.Sie haben in wenigen Monaten 15 Jahre Wiederaufarbeit zunichte gemacht,haben kein Konzept für die Zukunft und sind auf dem besten Weg,aus Schalke 04 totes Fleisch zu machen!Schalker aller Erdteile,lasst uns vereinigen und Anklage gegen die Totengräber unseres Clubs erheben.Es wäre nicht das erste Mal,dass wir uns in Eigentherapie eines wuchernden Tumors entledigen!!
12:17
Wer sagt denn, dass es bei einem Etat von 35 Mio. es € schlechter läuft als bei einem Etat von 50 Mio. €. Schlimmer gehts doch nimmer. Vielleicht laufen die anderen dann schneller, weil sie nicht mehr die Beine voller Geld haben.
11:54
Neuanfang mit hungrigen Spieler? Hunger wo nach??? Es zählt doch nur das Geld, was die Spieler und Berater bekommen.
Wenn man die Spieler immer hört: möchte gerne international spielen und was passiert bei solchen Spielen > absolutes Versagen!
Der Vorstand rudert jetzt zurück mit seinen Erwartungen, aber welcher Manager und Trainer bekommt den die Zeit, solch einen Neuaufbau hinzubekommen? Bis jetzt war doch der Vorstand immer der, der keine Geduld gezeigt hatte.
Also Vorstand raus aus den Medien!!!
11:40
Den Kommentar Nr. 20 von Evald möchte ich gerne unterschreiben, auch für meinen Verein, der von Euch ja nicht genannt werden darf.
11:25
trainer ist gut es wird doch von den medin alles nur hoch gespielt besonders von der billd