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Schalkes Jones wehrt sich gegen Bad-Boy-Image

14.02.2012 | 23:40 Uhr
Schalkes Jones wehrt sich gegen Bad-Boy-Image
Ein nachdenklicher Fußballprofi, der sich einer „Hetzjagd“ ausgesetzt gesehen hat: Jermaine JonesFoto: imago

Gelsenkirchen.  Seit er vom DFB für seinen Tritt gegen den Mönchengladbacher Marco Reus gesperrt wurde, hat er geschwiegen. Jetzt spricht Jermaine Jones zum ersten Mal über das Foul, über sein Bedauern – aber auch über das Gute am Bad-Boy-Image.

Jermaine Jones (30) hat Zeit mitgebracht. Seit er vom DFB für seinen Tritt gegen den Mönchengladbacher Marco Reus gesperrt wurde, hat er geschwiegen - jetzt spricht er zum ersten Mal. Ein Interview über Schuld und Einsicht, über gesellschaftlichen Hintergrund und erhoffte Gleichbehandlung. Am Donnerstag (19 Uhr, live im DerWesten-Ticker) im Europa-League-Duell bei Viktoria Pilsen darf Jones für Schalke spielen.

Herr Jones, gibt es etwas, das Sie zuletzt als Mensch berührt oder sogar getroffen hat?

Jermaine Jones: (überlegt lange)

Es muss nichts mit Fußball zu tun haben.

Jones: Nein, eigentlich nicht. Nichts, woran ich mich jetzt spontan erinnern kann.

Wir möchten herausfinden, was für ein Mensch Sie sind. Wie sehen Sie sich selbst?

Jones: Ich bin schon ein temperamentvoller Typ, aber auf der anderen Seite bin ich auch ein eher zurückgezogener Familienvater, der die Zeit zu Hause nutzt, um liebevoll mit seinen Kindern zu spielen. Da bin ich genau das Gegenteil von dem, wie man mich auf dem Platz sieht.

Sie haben vier Kinder.

Jones: Ja.

Eine Patchwork-Familie?

Jones: Ja, die zwei Großen habe ich adoptiert, das sind jetzt meine Kinder. Das ist wichtig. Die Familie steht für mich ganz weit oben an erster Stelle.

Sie selbst hatten keine leichte Kindheit, sind in Frankfurt-Bonames aufgewachsen. Früher stand auf Ihrer Homepage, dass Sie dort durch die härteste Fußballschule überhaupt gegangen sind – die Straße.

Jones: Stimmt, auf der Straße habe ich Fußballspielen gelernt. Mit der Clique waren wir von morgens bis abends draußen, aber wir haben dort nicht rumgehangen, sondern wir haben Fußball gespielt. Vielleicht sind manchmal auch ein paar Sachen passiert, die sich nicht gehören, aber am Ende ist keiner sein Leben lang auf der Straße hängen geblieben –  einer ist jetzt zum Beispiel Koch im Sterne-Hotel. Oft wird nur der Stadtteil genommen, um ein Urteil zu fällen über die Person, um die es geht. Und wenn man mich sieht, sagt man: tätowierter Typ, Bad Boy. Aber das ist oberflächlich. Das beste Beispiel ist doch David Beckham: Der ist auch tätowiert, und ich glaube nicht, dass der ein Ghettojunge ist.

Auf der Straße geht es hart zu – auch fair?

Jones: Ich hatte nie etwas mit der Polizei zu tun, und ich habe mich auch nicht mit Leuten geschlagen. Klar habe ich den einen oder anderen Fehler gemacht, aber schon damals habe ich nicht drum herum geredet, sondern die Konsequenzen getragen. Genau wie jetzt bei der Sache mit Marco Reus im Pokalspiel gegen Gladbach. Auch da sage ich: Das war ein Fehler, die Aktion war nicht korrekt, auf gut deutsch gesagt: unter aller Sau. Deswegen spende ich ja auch jetzt eine erhebliche Summe für ein Kinderheim in Herne.

Sie sprechen das Thema Reus selbst an: Was haben Sie gedacht, als Sie ihren Tritt auf den verletzten Fuß des Berufskollegen zum ersten Mal im Fernsehen gesehen haben?

Jones: Bei der Aktion selbst nimmt man das erst gar nicht so richtig wahr, aber ich wusste ja schon auf dem Platz, dass das nicht unbemerkt geblieben ist. Öffentlich wollte ich nach dem Spiel lieber erstmal nichts sagen, denn ich wusste ja, dass die Leute alles im Fernsehen mitbekommen hatten – da wollte ich mich nicht hinstellen und mich irgendwie rausreden. Ich wollte alles erstmal sacken lassen. Vor allem aber wollte ich mich zuerst bei Marco Reus persönlich für die Sache entschuldigen. Er hat mich gefragt, ob ich so was nötig habe, und ich habe ihm gesagt: „Ich weiß, das war doof von mir.“ Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich auf dem Platz hart spiele – aber normalerweise auch fair. Ich wusste sofort, dass ich eine Strafe kriege – und auch eine verdient habe.

Sie haben sich bei Reus entschuldigt – aber können Sie auch erklären, warum Sie dieses Foul begangen haben? Oder nimmt man sich das schon vor dem Spiel vor, weil Reus verletzt war?

Jones: Nein, so gehst du nicht ins Spiel – das wäre ja… Es ist einfach eine Sache von Sekunden, in denen du einen Blackout hast. Es war hektisch, die Gladbacher haben gedrückt, und ich bin ein Spieler von Schalke – ich wollte weiterkommen, um den Pokal zu gewinnen. Dann denkst du nicht mehr nach und machst einen Fehler, den du später bereust. Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich es ungeschehen machen. Und ich muss auch sagen: Wenn mir das mit 20 passiert wäre – okay, Jugendsünde. Aber ich bin jetzt 30, da darf das nicht sein.

Sie wurden für acht Wochen in der Bundesliga gesperrt. Halten Sie die Strafe für angemessen?

Schalke
Geldstrafe von Schalkes Jones geht an ein Kinderheim

Jermaine Jones vom FC Schalke 04 wird die Geldstrafe, die er nach seinem Tritt gegen Marco Reus auferlegt bekommen hat, dem Evangelischen Kinderheim Herne spenden. Geplant ist, dass ein Motocross-Projekt finanziert wird. Die Höhe der Summe gibt Schalke nicht bekannt.

Jones: Schwierig. Die Sache ist im Pokal passiert, und ich hätte es verstanden, wenn man gesagt hätte: Die ganze nächste Saison darf er im Pokal nicht spielen, und als Denkzettel geben wir ihm noch zwei, drei Spiele Sperre in der Liga obendrauf. Aber es ist so viel Druck von außen gekommen, dass der DFB die ganze Sperre auf die Bundesliga bezogen hat. Sechs Spiele sind da ganz schön hart – vor allem, wenn ich im Nachhinein sehe, was in einer anderen Liga passiert, wenn einer fast das Gleiche macht.

Sie meinen Pepe von Real Madrid und dessen Foul gegen Messi…

Jones: Da tritt einer einem anderen Spieler auf die Hand und kriegt nichts. Das war nicht korrekt, das wissen wir alle, aber dann hat sein Trainer Mourinho gesagt: “Ich glaube ihm, dass es keine Absicht war“, und damit war die Sache mehr oder weniger erledigt. Oder das Pokalspiel jetzt zwischen Berlin und Gladbach: Das wird durch eine theatralische Aktion eines Spielers (gemeint ist Igor de Camargo, die Red.) entschieden. Aber da wird einfach nur gesagt: Das ist eine Tatsachen-Entscheidung. Wenn ich dagegen sehe, was nach meiner Aktion für ein Hype gemacht wurde, dann finde ich das nicht korrekt.

Es gehört dazu, dass man nach so einem Foul öffentlich und auch hart kritisiert wird.

Jones: Klar, gar keine Frage. Aber es kann nicht sein, dass sich eine große Boulevard-Zeitung hinstellt und sagt: „Wir fordern die Höchststrafe“. Das hatte etwas von Hetzjagd. Meine Kinder gehen in die Schule und werden dort gefragt: „Warum ist dein Vater ein Bad Boy?“

In den USA gab es auch heftige Kritik. Als Jürgen Klinsmann Sie zum Kapitän des US-Teams gemacht hat, hieß es: „Jones, nein Danke“.

Jones: Dort hat man ja auch gelesen, was in Deutschland über mich geschrieben wurde.  Und dann hat eine Zeitung eben gefragt: „Wie kann Amerika einen Spieler mit einem solchen Background zum Kapitän unseres Landes machen?“. Das ist okay. Danach habe ich zwei Spiele gemacht, und es hieß: Okay, auf dem Platz ist er ein Leader, ein Kapitän, der seine Leistung abruft. Jeder macht Fehler, da bin ich nicht der Einzige. Ich kann zehn Spieler aufzählen, die auch mal Aussetzer hatten, und alle sind Persönlichkeiten gewesen: Ob nun Effenberg oder Kahn oder Matthäus. Aber bei keinem wird das so hoch gehangen wie bei mir, und das hat mit meinem Background zu tun. Wenn ich ein lieber Kerl wäre wie van Bommel…

Van Bommel gilt nicht gerade als lieber Kerl.

Jones: Stimmt, er ist auf dem Platz kein lieber Kerl. Da hat er das gleiche Image wie ich. Aber bei ihm kann man die Geschichten danach nicht so hochfahren wie bei mir. Bei ihm kann man nicht sagen: Das kommt alles daher, wie er früher gelebt hat. Bei ihm sagt man eben: Er hat ein gutes Elternhaus – also war es auf dem Platz ein Ausrutscher.

Von Ihnen stammt der Satz: „Als Mannschaft brauchst du ein Arschloch auf dem Platz.“

Jones: Ja, dazu stehe ich auch.

Möchten Sie diesen Stinkstiefel auch in Zukunft geben, oder sagen Sie sich jetzt: Irgendwann reicht’s?

Jones: Ja, wenn ich meine Fußballschuhe weghänge. Aber es ist halt so: Alle großen Vereine haben irgendwo ein positives Arschloch – das brauchst du in meinen Augen. Wenn du mit den Leuten korrekt umgehst, dann wissen die das auch zu nehmen. Hier in unserem Team kann man jeden Einzelnen fragen: Ich komme mit jedem gut klar, habe mit den Kollegen Spaß, aber wenn ich auf den Platz gehe, dann will ich gewinnen. Und wenn ich dann den einen oder anderen Mitspieler anmache, dann weiß er: Das macht der hier, weil er auf dem Platz bekloppt ist. Aber wenn er runterkommt, ist er wieder cool.

In Schalke sieht man Sie unverändert als Führungsspieler. Diese Rolle werden Sie am Donnerstag in der Europa League wieder einnehmen?

Jones: Wir haben eine sehr junge Mannschaft, nur Raúl mit seinen 34 Jahren und ich mit 30 sind die alten Hasen. Wir müssen die Verantwortung übernehmen, und ich kann mit meiner Ausstrahlung einiges zusammenhalten. Vor meiner Sperre war ich in einer Superform, ich hatte mich gerade zurückgekämpft. Durch meinen Fehler muss ich von vorn anfangen und das erneut schaffen, aber das ist für mich als Mensch vielleicht auch ein Ansporn, es jetzt wieder denjenigen zu zeigen, die mich abschreiben. Am Donnerstag ist das erste Spiel. Da werden wir wieder versuchen, dass wir über eine längere Zeit „zu Null“ spielen können.

Sind Sie froh, dass das Spiel im Ausland stattfindet – weit weg vom Schuss, und nicht in Mönchengladbach, wo Schalke zuletzt gespielt hat?

Jones: Das ist mir, wenn ich ehrlich bin, schnuppe. Dafür spielen wir doch Fußball. Jeder Hass, der dir entgegen gebracht wird, ist auch ein bisschen Neid oder Angst. Die Bayern werden in jedem Stadion ausgepfiffen, weil die Leute auch Respekt vor ihnen haben und ein bisschen Angst. Solange das so ist, ist es okay. Schlimmer ist, wenn du irgendwo hinkommst, und keine Sau interessiert sich für dich. Dann machst du dir Gedanken.

Die Karriere von Jermaine Jones

 

  1. Seite 1: Schalkes Jones wehrt sich gegen Bad-Boy-Image
  2. Seite 2: So denkt Jermaine Jones über Ex-Schalke-Trainer Felix Magath

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Kommentare
21.02.2012
14:27
Schalkes Jones wehrt sich gegen Bad-Boy-Image
von Satzball56 | #47

Die Argumentation Jermaine Jones´ ist nicht nachvollziehbar.
Allein seine Aussage, er empfindet die Strafe des Sportgerichtes als zu hoch, verdeutlicht sein fehlendes Unrechtsbewusstsein. Der DFB musste auch seiner Fürsorgepflicht für Marco Reus nachkommen, denn Fakt ist: Jones wusste von dessen Vorverletzung und hat durch seinen vorsätzlichen und bewussten Tritt die Gefahr bleibender Schäden bei Reus billigend in Kauf genommen. Jetzt dem DFB indirekt Wettbewerbsverzerrung zu unterstellen, setzt allem die Krone auf!!

15.02.2012
22:33
Wenn der Schiri es gesehen hätte
von Fassblender | #46

Und nicht zu vergessen, hätte der Schiri das auf den Fuß treten gesehen, hätte es maximal gelb gegeben. Wäre eine Tatsachenentscheidung gewesen und Bild, Sky und die DFB Greise wären ins Leere gelaufen.......
Und keine irrwitzigen 8 Wochen Sperre.

15.02.2012
19:53
Schalkes Jones wehrt sich gegen Bad-Boy-Image
von Mattkusch.04 | #45

#43 Burkinho09 :::: Es stimmt zwar, das es passieren kann, aber Jones hat noch Vertrag bis 2014. Man wollte Ihn weder im letzten Winter, noch diesen Sommer, weil sein Gehalt dank Müller ziemlich hoch ist. Aber auch wenn er wechseln würde bleibt die Sperre bestehen, wie bei Fuchs, die verjährt nicht. Auch stimme ich dir mit Möller zu, denn wenn hier immer von Tatsachentscheidung gesprochen wird, so wurde A.M. trotz dieser Entscheidung gesperrt und deshalb bin ich der Meinung, das der DFB mit zweierlei Maß aburteilt und Strafen verhängt.
Es geht mir halt gegen den Strich, das man hier jemanden verurteilt, der zu dem steht, was er gemacht hat, ohne irgendetwas an der Situation schön zu reden, anders als andere, die sich feiern lassen, weil sie eine Schiri absichtlich getäuscht haben, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Es sind jetzt noch 2 Spiele Sperre für J.J. und wenn diese abgelaufen ist, hoffe ich, das er genauso gut drauf ist, wie zur HR, damit unsere Devensive wieder etwas stabiler ist. Hoffe, das sie morgen ein gutes Ergebniss mitnehmen können und zusätzlich vielleicht wieder etwas Selbstbewustsein.

BWG!"

1 Antwort
Mattkusch.04
von Burkinho09 | #45-1

Ich schrieb daher bewusst bei einem Wechsel ins Ausland. Da hätte die Sperre meines Wissens nach keine Gültigkeit. Jones war ja immerhin nach England ausgeliehen und es ist nicht besonders abwegig, dass er dahin wechseln könnte.

Desweiteren ging es darum, Jones unmittelbar zu bestrafen und nicht erst 7 oder 8 Monate später, wenn die erste Pokalrunde wieder startet. Daher war aus meiner Sicht, auch wegen der besonderen Umstände seines Vergehens, eine übergreifende Sperre logisch, was Jones selber auch eingeräumt hatte.

Die Geschichte von de Camargo fand ich auch extrem ärgerlich, dass seine Schauspieleinlage ungesühnt geblieben ist. Er hatte sich auch gegen Jones kurz vor Ende eine Unsportlichkeit erlaubt, als den Kopf von ihm in seine Richtung zog, als wenn der ihm eine Kopfnuss verpassen wollte.

Die Niederlage zuletzt an dem Fehlen von Jones festzumachen, fänd ich zu einfach. Natürlich fehlt er Schalke, aber bei den Niederlagen gegen uns und im Pokal war er auch dabei.

SGG!

15.02.2012
19:01
Schalkes Jones wehrt sich gegen Bad-Boy-Image
von DerMaas | #44

An den Redakteur des Interviews:
Was fühlt man eigentlich, wenn sich die Sportredaktion der Boulevardpresse mal wieder einige Aussagen herauspickt und sie sich solange dreht und wendet bis man daraus einen Hetzartikel machen kann?

http://www.bild.de/sport/fussball/jermaine-jones/tritt-gegen-seinen-alten-trainer-felix-magath-nach-22651438.bild.html

Beweist nur, dass Jermaine mit den Hetzvorwürfen in Richtung Boulevard richtig liegt.

15.02.2012
17:52
Schalkes Jones wehrt sich gegen Bad-Boy-Image
von Burkinho09 | #43

Ich dachte, dass nach seinem Fehltritt so ziemlich alle Argumente ausgetauscht worden waren. Auch ich wiederhole mich, aber eine Strafe nur für den Pokal wäre keine gewesen, weil man für diese Saison bereits ausgeschieden war. Wechselt der Spieler nach der Saison ins Ausland, hätte er für sein Vergehen gar keine Strafe erhalten. Über das Strafmaß kann man streiten, aber selbst Jones hat nicht grundsätzlich die wettbewerbsübergreifende Sperre beklagt, sondern die Dauer der Sperre.

Ich finde es müßig erneut wieder anzumerken, dass die Art und Weise des Vergehens so ziemlich einmalig war. Daher resultierte das Strafmaß, über das, wie erwähnt, man unterschiedlicher Meinung sein kann. Schwalben gab es und gibt es leider immer wieder, weil die von Möller damals als besonders unsportlich angesehen wurde, statuierte der DFB seinerseits an ihm auch ein Exempel. Wie bekannt sein dürfte, wurde bis heute kein anderer Spieler wegen einer Schwalbe gesperrt.

Ansonsten fand ich das Interview mit Jones interessant, vor allem weil er zu seinem Fehler steht und nichts beschönigt. Dass Spieler aus dem Süden der Republik im Allgemeinen für ähnliche Vergehen milder bestraft werden, als aus unseren Breitengraden, ist nicht wirklich neu. Ansonsten halte ich nichts davon, jemanden seine Fehler für alle Zeiten vorzuhalten. Seine Spielweise ist oft grenzwertig und er sammelt dafür nicht umsonst viele gelbe Karten, aber durch Tätlichkeiten ist er, so weit mir das bekannt ist, vorher nicht aufgefallen.

15.02.2012
17:05
Schalkes Jones wehrt sich gegen Bad-Boy-Image
von Distanz5 | #42

Drei Tage vor seinem üblen Foul hat ihm der Kicker die Quasi-Absolution erteilt. Jetzt macht er das selber. Hier zählen nur noch Taten, keine Worte. Möller hängt seine Jahrhundert-Schwalbe bis heute nach. Ich glaube dass es ganz schwierig wird, dieses Image wieder loszuwerden. Beim nächsten "rustikalen Einsteigen" (nicht bewusst zutreten!!!) geht das Gejaule sofort und doppelt so laut wieder los.

15.02.2012
16:51
Schalkes Jones wehrt sich gegen Bad-Boy-Image
von Schwarzgelbeantwort | #41

Sollen wir jetzt auch noch Jones Mitleid haben?
Nichts anderes versucht dieser Artikel beim Leser zu erwecken .
Der liebe Familienvater(4 Kinder) wächst in einer nicht einfachen Gegend auf.
Ein kleiner Hinweis das in seiner Jugend nicht alles "koscher" war, dann ein wenig Reue zeigen.
Sofort ein Querverweis auf andere BL Spieler ( Bommel,Kahn...)
Im Verhältnis zu"DENEN" war ich doch gar nicht so schlimm.
Blablabla
Die begangene Entgleisung in den Augen der Leser auf diese durchsichtige Art und Weise abzuschwächen , amüsant.

15.02.2012
16:45
Schalkes Jones wehrt sich gegen Bad-Boy-Image
von Mattkusch.04 | #40

#39 hoert_hoert alias 123 :::: Sorry Mann, siehst du irgendwo in meinem Postings irgendetwas von 2001? Tätlichkeit, oder grob unsportliches Verhalten ist mir Latten, auf jeden Fall ist das Strafmaß nicht gerecht. Ein Bauerntrauma habe ich nicht es sind nur Beispiele wie beim DFB Strafen ausgesprochen und verhängt werden, aber das verstehst du nicht, weil du nur durch deine schwarz / gelbe Brille siehst, genauso wie der WestfalenBorusse. Ich hoffe das euch mal das gleiche passiert wie uns 2001, damit ihr ml euer Lästerm*** haltet.

15.02.2012
16:17
Schalkes Jones wehrt sich gegen Bad-Boy-Image
von hoert_hoert | #39

Sachmal Mattkusch hört das denn nie auf? Willst du jetzt auch noch erzählen, dass der DFB nach der Meisterschaft 2001 wieder deinen Klub von der Schale weghalten will? Vielleicht solltest du mal über Relationen von Fouls nachdenken, in diesem Fall übrigens eine Tätlichkeit und nicht etwa wie von dir behauptet grob unsportlich. Was da auch schon den Fall zu IdC unterscheidet. Dein Bayerntrauma scheint ja wirklich tief zu sitzen...

15.02.2012
16:00
Schalkes Jones wehrt sich gegen Bad-Boy-Image
von PhantasieRaum-Ralf | #38

@SpongeBob Tja, siehts du: Rechtssprechung auf Basis Nasensache! Ich hoffe sehr stark, dass unsere übrigen Gerichte ihre Urteile nicht davon abhängig machen, ob jemand ein Tatoo trägt, jemand die Obrigkeit mal dadurch geärgert hat, dass man sich nicht 100% hinter sie gestellt hat (wollte nicht für Deutschland spielen) und dass man eventuell sogar nciht Bayern Fan ist ;) Und ich hoffe auch sehr, dass sich die ürbigen Gerichte nicht durch irgendwelche Medienaktivitäten zu Urteilen leiten lassen. Es reicht ja, dass andere Instanzen ganz offensichtlich dazu legitimiert werden. Ich frage mich ernsthaft, ob bei der Strafmaßbemessung nicht unter Umständen vorher auch ausgerechnet worden ist, gegen wen Schalke in welchem Zeitraum spielen muss. (Nicht, dass ich das wirklich glauben würde. Es sind aber auf Basis der bekannten Machtverteilung im deutschen Fußball zumindest ganz nette Rechenspiele ;)

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