Schalkes Heldt bestreitet bevorstehende Einigung mit Farfan
11.01.2012 | 11:57 Uhr 2012-01-11T11:57:36+0100
Doha. Schalke-Manager Horst Heldt hat dementiert, dass eine Einigung mit Jefferson Farfan realistisch ist. Das hatte ein Internetportal gemeldet. "Mir ist nichts bekannt, bei mir hat sich der Berater nicht gemeldet", sagte Heldt. Zum Rückrundenstart wird Farfan noch nicht fit sein.
Jefferson Farfan und kein Ende... Eigentlich war schon alles gesagt und das Thema erledigt. Schalke hatte Farfans 14-Millionen-Euro-Forderung abgelehnt und das Angebot zur Vertragsverlängerung zurückgezogen - und eine Trennung am Saisonende erschien wahrscheinlich. Im Trainingslager in Katar drehte der zurzeit noch verletzte Peruaner einsam seine Laufrunden, und nun geht es seit Tagen um Raúl. Bis heute Morgen. Da meldete "Spiegel Online" unter Berufung auf "Schalker Kreise": "Es ist zu hören, dass eine Einigung zwischen dem Club und Farfán derzeit sehr realistisch ist." Und mit "dem Club" ist wirklich Schalke gemeint. Gründe: Selbst finanzstarke Vereine wie Paris, Malaga und Manchester City hätten abgewunken. Zudem hätte Farfans Berater die Forderungen nach unten korrigiert.
Schalke-Manager Horst Heldt reagierte verwundert auf diese Meldung. "Mir ist nichts bekannt. Bei mir hat sich der Berater nicht gemeldet", sagte Heldt. Eine Einschränkung gab's aber doch noch: "Es kann sein, dass der Berater mir eine Mail geschrieben hat - aber die lese ich hier nicht." Am derzeitigen Stand hat sich laut Heldt nichts geändert. Wieder einmal sagte er: "Wir haben unsere Bereitschaft für weitere Gespräche signalisiert."
Farfan ist noch nicht beschwerdefrei
Farfan selbst hat im Moment gleich zwei Probleme. Für die kommende Saison hat er noch keinen Verein gefunden, der seine exorbitanten Forderungen erfüllen will. Außerdem kommt der 27-Jährige sportlich nicht so recht in Tritt. Mitte November verletzte er sich bei einem Länderspiel, zog sich eine Innenband-Teilruptur im rechten Knie zu. Beschwerdefrei ist Farfan immer noch nicht, deshalb trainiert er abseits der Mannschaft. "Wir haben gedacht, dass es schneller gehen würde im Training mit ihm", sagte Schalke-Trainer Huub Stevens. "Bei Drehungen hat er noch Schmerzen." Stevens tritt aber vehement dem Eindruck entgegen, dass Farfan nicht alles für seine Fitness tun würde. "Er zieht zu 100 Prozent mit. Er ist nicht bockig. Er hat Spaß mit den Jungs."
Für den Rückrunden-Start rechnet Stevens derweil nicht mit dem schnellen Rechtsaußen. "Da müsste schon ein Wunder passieren", sagt Stevens. Das sind schlechte Nachrichten für Farfan. So wird die Vereinssuche nicht leichter.

12:29
#1 und #2
stimme euch beiden zu, es gint nur noch eine meldung die im nezug auf Farfan relevant ist.
Entweder er hat unterschrieben oder er wechselt.
Was anderes wird ein H.H. nicht verkünden, der ist ein Seriöser.
05:03
#1 lightmyfire:
Bin ganz deiner Meinung....
Mensch, den Namen Farfan kann ich wirklich langsam nicht mehr hoeren....
14:54
Auf einen weiteren Kommentar über JF hatte ich schon sehnsüchtig gewartet. Vielleicht verwechelt er etwas und erinnert sich an die Zeilen des Liedes:
Theater, Theater
Der Vorhang geht auf, dann wird die Bühne zur Welt.
Theater, Theater,
das ist wie ein Rausch, und nur der Augenblick zählt.