Schalke und Raúl sind auf Einigungskurs
25.01.2012 | 22:35 Uhr 2012-01-25T22:35:44+0100
Düsseldorf. Nach der ersten Verhandlungsrunde zwischen Schalke und Raúls Berater im Hyatt-Hotel Düsseldorf sind die Anzeichen positiv. Ein zweites Gespräch wird im Februar stattfinden, wie Schalke-Manager Horst Heldt im Gespräch mit DerWesten bestätigte.
Der spanische Herr mit Namen Gines Carvajal kam allein zu dem Treffen, ohne Anwalt und auch ohne seinen Klienten – allein das zeugte schon von großem Vertrauen. Carvajal, ein Spanier mit imposanter Erscheinung und kahlem Kopf, ist der enge Vertraute von Schalkes Superstar Raúl – er ist einer der renommiertesten Spielerberater der Branche. Am gestrigen Mittwoch war er nach Deutschland geflogen, um sich mit Schalkes Manager Horst Heldt zu treffen. Das Thema war klar: die geplante Vertragsverlängerung von Raúl in Schalke.
Treffpunkt Hyatt-Hotel Düsseldorf
Der Ort des Meetings: das Hyatt-Hotel in Düsseldorf. Und das Ergebnis: Es sieht wohl ganz gut aus mit der erhofften Vertragsverlängerung von Raúl auf Schalke. Auch wenn sich Schalkes Manager Horst Heldt danach noch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen wollte: „Es war ein erstes Sondierungsgespräch, bei dem wir über verschiedene Modelle gesprochen haben.“ Vor allem über die auf beiden Seiten grundsätzlich vorhandene Bereitschaft, dass der spanische Weltstar, der am Mittwochmorgen wegen einer Wadenverhärtung nicht trainieren konnte, sein Gastspiel im Revier über den Sommer hinaus fortsetzen kann. Raúl soll ein Knappe bleiben.
Das Treffen im Hyatt dauerte bis abends um 20.30 Uhr – danach ging man guter Dinge auseinander und vertagte sich auf eine weitere Runde, die im Februar stattfinden wird. „Dann wird es ein zweites Gespräch geben“, bestätigte Horst Heldt.
Die erste Runde am Mittwoch verlief in positiver Atmosphäre: Beide Seiten tauschten sich aus, als Dolmetscher fungierte Schalkes Marketing-Vorstand Alexander Jobst, der perfekt spanisch spricht. Dass Heldt bei der Gelegenheit schon ein konkretes Angebot über einen neuen Einjahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2013 vorgelegt hat, wollte er „so nicht bestätigen“. Doch die Vorstellungen sollen nicht so weit auseinander gelegen haben, dass einer der Beteiligten schlucken musste.
Raúl ist wohl zu Zugeständnissen bereit
Schalke möchte Raúl über das Vertragsende hinaus halten, der Spanier hat oft betont, dass er sich auf Schalke heimisch fühlt und gerne bleiben würde. Eine Einigung müsste möglich sein - ganz so einfach ist es allerdings nicht. Ein Kommentar.
Raúl weiß, dass er bei seinem Gehalt künftig wird Abstriche machen müssen. Denn ab dem Sommer fällt der „Zuschuss“ von Real Madrid weg, den die Königlichen ihrem einstigen Star bisher gezahlt haben – man spricht von zwei Millionen Euro jährlich zuzüglich der Gage von Schalke, die derzeit auf fünf Millionen Euro geschätzt wird. Doch Raúl hatte bereits im Trainingslager in Katar signalisiert , dass er wohl zu Zugeständnissen bereit ist: „Ich will weiter Fußball spielen und ich bin überzeugt, dass wir zu einer Einigung kommen werden.“ Denn der 34 Jahre alte Fußball-Künstler möchte mit seiner Familie nicht wieder umziehen. Seine Ehefrau Mamen Sanz und die fünf Kinder sind in Düsseldorf heimisch geworden. „Meine Familie ist mir sehr wichtig“, sagt Raúl.
Um Raúl den Deal schmackhaft zu machen, ist im Gespräch, dass Schalke für den Weltstar zum Ende der Karriere ein großes Abschiedsspiel ausrichtet, über dessen Einnahmen Raúl verfügen kann. Dies könnte eines der „verschiedenen Modelle“ sein, die Heldt vorgeschlagen hat – bestätigten mochte er das freilich am Mittwochabend nicht. Dennoch waren die Rauchzeichen, die aus dem Hyatt nach draußen drangen, positiv.
Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies jedenfalls, der nach dem Gespräch von Horst Heldt über den Verlauf informiert worden war, klang im Gespräch mit dieser Zeitung überaus zuversichtlich: „Raúl will gerne bleiben, wir wollen ihn gerne behalten – bessere Voraussetzungen gibt es nicht. Warum also sollte es nicht klappen?“

06:11
Raul schoss uns in Muenchen mit seinem goldenen Tor zum 1-0 ins DFB Pokalfinale. Nur dadurch sind wir jetzt in der EL mit all ihren Einnahmen. Und allein deshalb kann man bei Raul ein Auge zu druecken und bedenkenlos verlaengern.
Verletzt er sich, zahlt nach 6 Wochen die Krankenversicherung. Und wenn Raul dann nicht spielen kann, bin ich sicher, dass er die anderen Jungs trotzdem unterstuetzt. Ausserdem haette er Zeit fuer Merchandise-Termine...Autogrammstunden oder solche Sachen, die Schalke Geld bringen, oder andersweitig helfen.
Solch eine positive Ausstrahlung, solche eine Beruehmtheit...als Spieler und evtl. nach der Karriere Representant zu haben...und er hat sich in Schalke verliebt, fuehlt sich wohl...WAS GIBT ES DA NOCH ZU UEBERLEGEN?
Machen Sie schnell, Herr Heldt! Immer diese rumeierei....Mannometer!
11:38
#2 und #4:
Wo bitte dauert das denn lange oder ist ein rumgeeiere... Beide Seiten haben von Anfang an kommuniziert, dass ab Januar nach dem Trainingslager verhandelt wird. Und genau das passiert jetzt. WO ist also das Problem?
Die einzige Sache ist evtl. dass es hieß, dass es wohl schon Januar eine Entscheidung gibt,w as jetzt wohl nicht passiert... Aber ganz ehrlich. Raul ist nahezu der einzige Star, dem ich seine Aussagen auch abkaufe und in sofern mach ich mir was das angeht mal so gar keine Gedanken... Er fühlt sich wohl... seine Familie auch... Schalke will ihn halten... und was das Geld angeht wird man sich schon einigen ;-)
11:09
Ganz normales Procedere ,sich vor einer Vertragsverlängerung mind.2 x zu treffen ,auch wenn man sich grundsätzlich einig ist.Immerhin geht es vorrangig um viel Geld ,und nicht um einen Beutel Erdnüsse .Bei Raul ist es mehrere Meldungen wert,beim Spieler xy nimmt man ,nach dem die Tinte unter dem Vertrag trocken ist,die Verlängerung zur Kenntnis .
10:37
Jau,der Düsseldorfer Bewohner fühlt sich wohl in G_.......kirchen. lol
09:37
ich sag doch: ein großes rumgeeiere..., seit wochen...
08:34
Keiner weiss wie hoch die Gehaltsforderungen von Raul sind. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass man sich noch nicht einig geworden ist, was die Länge des Vertrages angeht. Vielleicht könnte man sich folgendermassen einigen:
Vertrag bis Juni 2013, mit Option für den Verein und Raul per Handschlag bis 2014 weiter zu arbeiten.
Keiner kann die Champions League garantieren, von daher wird es sicher auch nicht einfach sich finanziell zu einigen.
Raul möchte sicher auch im Sinne seiner Familie verhandeln. Das würde wohl bedeuten, dass er gerne bis 2014 bleiben würde. Es würde Ihm ja nicht viel bringen noch 1 Jahr nach Katar zu gehen, so ein Typ ist er meiner Meinung nicht.
Egal wie es ausgeht, beide Seiten müssen mit einem neuen Vertrag leben können, sonst macht es keinen Sinn.
Glück Auf :-)
00:06
Das dauert doch alles viel zu lange. Wozu ein 2. Gespräch ?
Dabei könnte es doch so einfach sein: Kommt Schalke mit Raul in die CL, dann gibt ihm S04 die 2 Mio, um die es jetzt geht.
Die Einnahmen eines Abschiedsspieles, das hoffentlich noch weit aussteht, sind eines Raul nicht würdig, das reicht für Toni Schumacher aber nicht für diesen Spieler...
Ich habe kein gutes Gefühl bei diesem Verlauf...
23:50
Wie die Wertigkeiten liegen, sollte man sich doch schlicht genau in der Mitte treffen, oder?