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Schalke-Trainer Jens Keller warnt vor Werders Angriffs-Brise

05.04.2013 | 17:18 Uhr
Schalke-Trainer Jens Keller warnt vor Werders Angriffs-Brise
Schalke-Trainer Jens Keller will mit seiner Mannschaft in Bremen Rang vier verteidigen.Foto: rtr

Gelsenkirchen.   Der FC Schalke 04 steht in der Bundesliga derzeit auf Rang vier und damit auf jenem Rang, der noch zur Qualifikation für die Champions League berechtigt. Diesen Rang wollen die Gelsenkirchener nun unbedingt verteidigen - als erstes im Gastspiel bei Werder Bremen.

Der FC Schalke 04 zieht vor dem Auswärtsspiel bei Werder Bremen (Samstag, 15.30 Uhr, live in unserem Ticker) wirklich alle Register: Beim Donnerstagtraining kickte sogar Trainer Jens Keller mit, aber an eine Reaktivierung des 42-Jährigen ist trotz der angespannten personellen Lage momentan nicht gedacht. „Ich habe gemerkt, dass ich körperlich momentan nicht auf der Höhe bin“, meint Keller. Der nüchterne Realismus war auch schon in den vergangenen Wochen seine Stärke.

Bislang sind die Schalker gut damit gefahren. Rang vier nach 27 Spieltagen ist ein brauchbares Zwischenzeugnis, den gilt es heute an der Weser, wo es mitunter ganz schön zugig sein kann, zu verteidigen. Dabei mithelfen werden auch Michel Bastos, Julian Draxler und auch Jefferson Farfán, die unter der Woche angeschlagen waren, im Abschlusstraining am Freitag aber wieder voll belastbar schienen.

Barnetta fehlt - Metzelder rückt ins Aufgebot

Die einzige Änderung im Kader: Tranquillo Barnetta war am Donnerstag im Rasen hängen geblieben und hat sich einen kleinen Faserriss im Oberschenkel zugezogen. Und auch Jermaine Jones Fleischwunde am Knöchel ist noch nicht wieder verheilt. Dafür kann Christoph Metzelder wieder mitwirken, dem zuletzt Achillessehnen-Beschwerden zu schaffen gemacht haben.

An die Langzeit-Verletzten Klaas-Jan Huntelaar, Ibrahim Afellay, Kyriakos Papadopoulos und Chinedu Obasi ist dagegen weiterhin nicht zu denken. Somit kristallisiert sich die Schalker Anfangsformation beim Tabellen-14. Werder Bremen fast wieder von alleine heraus. Einem Gegner, dem Schalkes Trainer Jens Keller trotz aller Schwankungsanfälligkeit in dieser Saison mit dem nötigen Respekt begegnet: „Werder hat viel Qualität in seinen Reihen. Auch wenn sie hinten das eine oder andere Problem haben, so sind sie doch in der Offensive mit Marko Arnautovic, Aaron Hunt, Eljero Elia und Kevin de Bruyne individuell stark besetzt. Und sie wollen sich vor eigenem Publikum sicherlich da unten herausziehen.“

Schalke ist gegen Bremen seit fünf Spielen ungeschlagen

Dabei zählen die Schalker allerdings nicht zu den Lieblingsgegnern von Ewig-Trainer Thomas Schaaf. Von den vergangenen neun Duellen gewannen die Bremer nur eines, die Schalker sind gegen Werder seit fünf Spielen ungeschlagen. Und da will man im ersten von „sieben kleinen Endspielen“ (Höger) nicht schon gleich Schwächen zeigen, die Punkte hat man ganz fest eingeplant, trifft man danach gegen Bayer 04 Leverkusen und bei Eintracht Frankfurt auf großkalibrigere Konkurrenz.

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Schaaf warnt vor "guter Offensive der Schalker"

Seit 14 Jahren ist Thomas Schaaf Trainer von Werder Bremen - im selben Zeitraum hatte Schalke 04 13 unterschiedliche Trainer. Im Interview spricht der ewige Bremer über Trainerdiskussionen, die Tücken seines Berufs und das bevorstehende Duell mit den Königsblauen.

Aber auswärts gibt es für die Schalker in dieser Saison offensichtlich keine Konstanten. Dem souveränen 4:1 in Wolfsburg folgte zuletzt ein 0:3 in Nürnberg, das den Verantwortlichen verdeutlichte, wie fragil der Höhenflug der letzten Wochen noch ist. „Wenn der Gegner besser ist, bin ich der Letzte, der es nicht akzeptiert. Aber Nachlässigkeiten in den Aktionen dulde ich nicht“, weist Manager Horst Heldt nachdrücklich auf seinen angespannten Gemütszustand im letzten Viertel der Saison hin. Im Übrigen erwartet er einen topmotivierten Gegner: „Bremen ist eine Mannschaft, die zu Hause ohne Ende heiß auf uns sein wird, das wird uns auf jeden Fall erwarten.“

Endspurt um die eigene Zukunft

Und so ganz nebenbei geht es ja für einige Schalker Akteure im Endspurt um ihre weitere Zukunft: Michel Bastos würde lieber heute als morgen von Königsblau fest verpflichtet werden. Raffael, der immer noch nicht über die Rolle des Edeljokers hinausgekommen ist, fühlt sich dennoch auf Schalke wohl und möchte nicht zurück in die Ukraine.

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Schalke fürchtet vor dem Spiel in Bremen nur sich selbst

An diesem Samstag will Schalke bei Werder Bremen die jüngste Erfolgsserie ausbauen: In den letzten fünf Bundesliga-Spiele holten die Gelsenkirchener zwölf von 15 möglichen Punkten. „Jetzt müssen wir nicht mehr auf Ausrutscher von anderen hoffen“, sagt Trainer Keller.

Und Ciprian Marica kann sich mittlerweile mit der Rolle als erster Huntelaar-Ersatz anfreunden und würde gerne seinen Vertrag verlängern. Für alle die hat Horst Heldt eine einfache Empfehlung: Mit Leistungen auf dem Spielfeld die Vertragsverlängerung quasi erzwingen.

Ralf Wilhelm



Kommentare
06.04.2013
05:19
Schalke-Trainer Jens Keller warnt vor Werders Angriffs-Brise
von teddybaer04 | #2

Wichtig ist die Chanchen zunutzen.
Wenn man gesehen hat viele Dinger gegen den FCN vergeben wurden, bleibt zuhoffen das es heute bessser läuft.
Ein dreier wäre schon wichtig, denn danach kommen zwei direkte Konkurenten um die CL-Plätze.
Hoffe auch mal das Pukki beginnen darf, für mich immer noch Stürmer Nummer 2 nach dem Hunter.

06.04.2013
00:37
Schalke-Trainer Jens Keller warnt vor Werders Angriffs-Brise
von westfaIenborusse | #1

An anderer Stelle warnt Schaaf vor "guter Schalker Offensive" und hier
warnt nun Keller vor Werders Angriffs-Brise.....na dann...viel Spaß
beim höchstem Ergebnis der Spielzeit...ein offensives 10:10.....

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