Schalke-Torwart Fährmann bemängelt nur Chancenauswertung

War nicht so unzufrieden mit der Leistung seiner Kollegen: Schalke-Torwart Ralf Fährmann.
War nicht so unzufrieden mit der Leistung seiner Kollegen: Schalke-Torwart Ralf Fährmann.
Foto: imago
Was wir bereits wissen
  • Schalke-Torwart Ralf Fährmann fand die Leistung der Knappen in Berlin gar nicht so schlecht.
  • Der Schlussmann will nichts von einer neuen Krise hören.
  • Lediglich die Torchancen müssten die Königsblauer effektiver nutzen.

Berlin.. Nach der 0:2-Niederlage des FC Schalke in Berlin gingen die Meinungen über die Leistung der Gäste ein bisschen auseinander. Denn Johannes Geis und Ralf Fährmann fanden gar nicht so schlecht, was die Königsblauen gezeigt hatten. "Ich fand, dass wir zahlreiche Chancen hatten", sagte Fährmann. "Diese haben wir einfach nicht genutzt." Herthas Mannschaft habe nicht gewonnen, weil sie doch ein gutes Stück besser war als die eigene, sondern "weil sie ihre Chancen einfach effektiver genutzt" hätten.

Spielbericht Auch auf Nachfrage blieb der Torwart standhaft: "In der ersten Halbzeit war es ein ausgeglichenes Spiel, ein leichtes Abtasten. Keiner wollte zu viel Räume zulassen. In der zweiten Halbzeit mussten wir nach dem 0:1 dann aufmachen, haben es aber einfach nicht mehr geschafft den Ausgleich zu erzielen." Keinesfalls wäre das verlorene Verfolgerduell jedoch ein Rückfall in alte Zeiten gewesen, untermauerte Fährmann. "Es ist keine neue Krise, die hier anbricht. Es war qualitativ ein gutes Spiel von uns, wir müssen uns nur belohnen."

Schalke-Torwart Fährmann spricht von einer "schweren Niederlage"

Vielleicht war es auch deshalb für den Schlussmann "eine schwere Niederlage". Allerdings vor allem deshalb, weil es "gegen einen direkten Konkurrenten ging", wie Fährmann richtigerweise feststellte. Genau wie im nächsten Spiel, zuhause gegen Borussia Mönchengladbach, wieder am Freitagabend. "Wieder ein direkter Kontrahent. Vielleicht kam man die Niederlage dort schon wie ein bisschen wettmachen."

Wenn Schalke seine Chancen effektiver nutzt - sagt zumindest Ralf Fährmann.