Schalke pokert mit Kiew um Ex-Herthaner Raffael

Der Poker um Ex-Hertha-Spielmacher Raffael läuft.
Der Poker um Ex-Hertha-Spielmacher Raffael läuft.
Was wir bereits wissen
Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 muss die Rückrunden-Generalprobe an diesem Montag beim Zweitligisten SC Paderborn noch ohne die erhoffte Verstärkung bestreiten: Mit Dynamo Kiew läuft der Poker um Ex-Hertha-Spielmacher Raffael. Nene von Paris St. Germain gab Schalke einen Korb.

Gelsenkirchen.. Noch ohne die erhoffte Verstärkung muss Schalke 04 an diesem Montag (18 Uhr) beim Zweitligisten SC Paderborn die Generalprobe für die Rückrunde bestreiten. Manager Horst Heldt brachte die Gespräche am Wochenende noch nicht zum Abschluss. Auf Hochtouren läuft vor allem der Poker um Ex-Hertha-Spielmacher Raffael (27), der seit einem halben Jahr bei Dynamo Kiew unter Vertrag steht. Dynamo-Präsident Igor Surkis bestätigte dem ukrainischen Sport-Portal Sport-Express: "Schalke hat uns verständlich gemacht, dass sie ihn für ein halbes Jahr mit Kaufoption ausleihen möchten." Es sei aber noch keine Entscheidung gefallen, zumal auch andere Bundesligisten um den Brasilianer mitbieten würden. Raffael war vor der Saison für neun Millionen Euro von Hertha BSC in die Ukraine gewechselt. Er wäre für Schalke aber nicht in der Champions League spielberechtigt, da er hier bereits für Dynamo im Einsatz war. Schalkes Manager Heldt würde das in Kauf nehmen: "Priorität hat für uns die Bundesliga."

FC Schalke 04 Nene zieht es nach Katar

Einen Korb hat Schalke von dem brasilianischen Außenstürmer Nene von Paris St. Germain bekommen: Den 31-Jährigen zieht es nach Katar.

So muss Schalke vier Tage vor dem Rückrunden-Start am Freitag gegen Hannover noch auf Verstärkung warten. Das Testspiel heute in Paderborn ist die letzte Chance für das Team von Trainer Jens Keller, um noch einmal Selbstvertrauen zu tanken. An einem Bericht der englischen Zeitung "Sunday People", wonach sich Schalke als Notplan bereits nach Fulhams Trainer Martin Jol erkundigt haben soll, ist aber nach Informationen dieser Zeitung "nichts dran".