Schalke-Manager Heldt schimpft über Schiedsrichter Gräfe

Die Mainzer und Schalker Spieler tummeln sich um Schiedsrichter Gräfe, der einiges zu tun hatte.
Die Mainzer und Schalker Spieler tummeln sich um Schiedsrichter Gräfe, der einiges zu tun hatte.
Foto: imago
Was wir bereits wissen
  • Schalke-Manager Horst Heldt bewertet die nachträgliche Gelbe Karte für Mainzer Latza als zu wenig.
  • Der Ex-Bochumer war im Freitagsspiel Schalkes Leroy Sané bei einem Konter hart angegangen.
  • Das Foulspiel sorgte auch in der Kabine der Knappen für Diskussionsstoff.

Mainz.. In der 42. Minute holte sich Schalkes Sprinter Leroy Sané von Danny Latza im Mittelfeld den Ball, Schalke lag zu diesem Zeitpunkt mit 0:1 zurück. Der Mainzer versuchte nach dem Ballverlust, Sané mit allen Mitteln zu stören, und sah für seine unfairen Attacken sogar nachträglich noch die Gelbe Karte. Sané schüttelte Latza ab, konnte den Konter aber nicht nutzen. Am Ende stand es 2:1 für Mainz. Schalke-Manager Horst Heldt kam bei seiner Spielanalyse noch einmal auf den Zweikampf zwischen Sané und Latza zu sprechen.

Einzelkritik "Ich finde, Mainz muss in der ersten Halbzeit eine klare Rote Karte kriegen", erklärte Heldt und ergänzte: "Klaas-Jan Huntelaar hat mal für eine ähnliche Situation ein paar Spiele Sperre bekommen. Leroy ist nicht umgefallen, er hat weiter versucht, den Konter zu fahren - aber ich habe gelernt, dass allein der Versuch schon strafbar ist. Er versucht, ihn von hinten voll umzumähen. Es war ziemlich nah am Spielfeldrand. Deshalb habe ich das sogar von der Tribüne aus gesehen."

"In der Kabine wird diskutiert"

Auch Schalkes Spieler diskutierten über Gräfes Leistung. Vor dem Angriff, der zum 1:2 führte, wurde ihrer Meinung nach Leroy Sané unfair gestört. "In der Kabine wird diskutiert, dass es ein Foul an Leroy gewesen sein muss", sagte Heldt, fügte aber hinzu: "Ich kann das nicht bewerten. Wir dürfen nicht abschalten und darauf hoffen, dass der Schiedsrichter das ahndet. Da sind drei Mann stehengeblieben, das darf uns nicht passieren."

Trainer André Breitenreiter sah das genauso - auch er ärgerte sich über den Ballverlust, und nicht über eine vermeintliche Fehlentscheidung des Schiedsrichters.