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Schalke-Manager Heldt fand die Stimmung "irritierend"

04.02.2012 | 20:06 Uhr
Schalke-Manager Heldt fand die Stimmung "irritierend"
Schalke-Manager Horst Heldt

Gelsenkirchen.  Nach dem 1:1 gegen den FSV Mainz 05 gaben sich die Spieler des FC Schalke 04 selbstkritisch. Manager Horst Heldt fand die Stimmung in der Arena "irritierend." "Das ist vielleicht der Erwartungshaltung geschuldet", sagte Heldt. Wir haben die Stimmen zum Spiel gesammelt.

Huub Stevens (Trainer FC Schalke 04): "In der ersten Halbzeit haben wir nicht ins Spiel gefunden, vor allem, weil Mainz eine sehr gute Organisation hatte und sehr gut gegen den Ball gespielt hat. Also mussten wir umstellen. Ein Lob an die Spieler für die zweite Halbzeit. "

Huub Stevens über Raúl: "Er hat wieder seine Wade gespürt, deshalb musste ich ihn rausnehmen. Das war ein ganz normaler Vorgang."

Horst Heldt (Manager FC Schalke 04): "Es war insgesamt ein komisches Gefühl. Die Leute im Stadion waren nervös. Das fand ich irritierend und ist vielleicht der Erwartungshaltung geschuldet, die sich nach mehreren Siegen entwickelt. Da müssen wir alle aufpassen. Nach dem ein oder anderen Ballverlust war es schnell hektisch. Die Nordkurve nehme ich ausdrücklich aus - sie hat uns über 90 Minuten wie immer hervorragend unterstützt."

Horst Heldt über die eingewechselten Farfan und Jurado : "Farfan hat für den nötigen Druck gesorgt und Jurado für die spielerischen Akzente."

Benedikt Höwedes (Kapitän FC Schalke 04): "Es war ein Dämpfer heute. Die zweite Halbzeit war okay - aufgrund der ersten Halbzeit hätten wir den Sieg nicht verdient gehabt. Wir waren zu hektisch im Spielaufbau. In der zweiten Halbzeit haben wir das System umgestellt, dann lief's.

Einzelkritik
Schalkes Marica gelang gegen Mainz nichts

Ciprian Marica traf in Köln zweimal und durfte deshalb auch gegen Mainz 05 beginnen. Doch nach schwachen 45 Minuten wurde der Bulgare zur Pause ausgewechselt. Auch sein Sturmpartner Klaas-Jan Huntelaar blieb 1:1 am 20. Bundesliga-Spieltag blass. Die Königsblauen in der Einzelkritik.

Benedikt Höwedes über seine Maske: "Ich hatte ein gutes Gefühl nach den Trainingseinheiten, war heiß und deshalb habe ich beschlossen, zu spielen. 100 Prozent schmerzfrei bin ich nicht, bei Kopfbällen merkt man Erschütterungen."

Klaas-Jan Huntelaar (FC Schalke 04): "Zu Hause müssen wir gewinnen, das haben wir nicht gemacht. Wir sind nicht zufrieden mit dem Unentschieden zu Hause - es ist lange her, dass wir hier nicht gewonnen haben. In der ersten Halbzeit waren wir schwach. Nach den Umstellungen war es in der zweiten Halbzeit besser. Mainz hat zugemacht mit vielen Leuten hinten. Sie haben das gut organisiert gemacht, es war schwer, Räume zu finden und Chancen zu bekommen. Gladbach ist ein direkter Konkurrent, aber es ist noch zu früh, um zu sagen, dass es ein Sechs-Punkte-Spiel ist."

Christian Fuchs (FC Schalke 04): "Es war vor allem in der ersten Halbzeit sehr schwer. Schon Ende der ersten Halbzeit sind wir besser ins Spiel gekommen, in der zweiten Halbzeit habe ich gedacht, dass wir das Ding rumreißen können. Schade, dass das zweite Tor nicht gefallen ist. Der Trainer hat in der Pause effektiv analysiert und motiviert."

Lars Unnerstall (FC Schalke 04): "In der ersten Halbzeit haben wir nicht gut gespielt - nun steht Dortmund zwei Punkte vor uns. Ein Rückschlag ist es aber nicht."

Julian Draxler (FC Schalke 04): "Zufrieden sein können wir auf keinen Fall mit dem Spielverlauf - von Anfang an haben wir nicht ins Spiel gefunden, das Tor hat uns geschockt. Wir sind froh, dass wir noch einen Punkt mitgenommen haben."

Joel Matip (FC Schalke 04): "Wir wüssten auch gern, warum das in der ersten Halbzeit nicht geklappt hat. Klar war die Tabellenkonstellation deutlich, aber wir wussten, dass die Mainzer gegen den Ball was können."

Ciprian Marica (FC Schalke 04): "Leider haben wir nicht so gut gespielt heute. Wir haben nicht die Lösungen gefunden in der ersten Halbzeit und sind ein bisschen traurig."

Schalke spielt 1:1

 

  1. Seite 1: Schalke-Manager Heldt fand die Stimmung "irritierend"
  2. Seite 2: So analysieren die Mainzer Tuchel, Zidan und Wetklo das Spiel

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Kommentare
05.02.2012
17:58
Ringelnatz ist nicht Wilhelm Busch
von Altendorf-Ruhr | #21

Der fliegende Frosch gibt Aufschluß über die Denkweise des "willm"

05.02.2012
16:19
Schalke-Manager Heldt fand die Stimmung
von klingsor11 | #20

Liebe Schalker Fans und Mannschaft! Lasst Euch durch die Negativität der Kommentare nicht beirren! Manchmal gehts eben nicht, wie gehofft. Über die Bayern wird ja ähnlich negativ kommentiert nach dem Unentschieden in Hamburg. Zwei Punkte von der Tabellenspitze ist exzellent und ausbaufähig wie noch nie. Ein einziger Stolperer des BVB (sei es auch nur im direkten Vergleich gegen die anderen "fabulous three") könnte die Sache ganz anders aussehen lassen. Kopf hoch!

05.02.2012
16:12
Blockierter Kommentar.
von STVhorst1986 | #19

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

05.02.2012
15:30
Blockierter Kommentar.
von Nordwestler | #18

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

1 Antwort
Schalke-Manager Heldt fand die Stimmung
von klingsor11 | #18-1

@#18: Vorsicht! Es gibt auch andere. die in Ihrer Sicht "Proletenvereine" sind: das beste Beispiel ist der BVB oder der 1. FC Nürnberg. Diese Verachtung den einfachen Menschen gegenüber ist unterste Schublade.

05.02.2012
15:00
Schalke-Manager Heldt fand die Stimmung
von heiland | #17

#14+ #15

ja,ja, immer sind die anderen schuld.

heute, im doppelpass, waren alle der meinung das es kein elfer war, aber die haben sicher keine weiss blaue brille auf !!!

nordkurve
wenn in schalke besser fussball gespielt wird und die meisten punkte geholt werden, ist schalke meister !!!

deine jammerei, keiner hat schalke lieb, ist lächerlich und zeugt von minderwertigkeitsgefühlen, was den verein betrifft !!!!!

jammern und heulen kann keiner so gut wie die fans in schalke !!!!!

1 Antwort
jammern und heulen
von KalleKoOL | #17-1

Ich glaube, nach 50 Jahre keine Meisterschale, resumeé ziehen zu können und behaupte das jammern und heulen garantiert NICHT unser Stil ist.
Ich kann ebenfalls behaupten das wir mit Abstand die loyalsten Fans haben (mit über 100.000 Eingetragenen und von Marketingagenturen geschätzten 600.000 Sympathisanten in Deutschland, nach Bayern die meisten ;) ) und sich viel Herzblut im ausverkauften Stadion tummelt.
Das Herr Heldt unsere Kurve Lobt, zeigt doch das die richtigen Fans wissen wie man unsere Mannschaft anfeuert bzw. bei einem schlechten Spiel wieder aufbaut.
Die zweite Halbzeit hat auch gezeigt das die Mannschaft willens ist darauf zu reagieren.

05.02.2012
14:46
Schalke-Manager Heldt fand die Stimmung
von Lieber_nicht | #16

Clarissimus, wenn Du Langweile hast, geh doch einfach wieder auf die BXB-Seiten und heul dort wieder über die Verletzung von Bender !!

05.02.2012
14:39
Schalke-Manager Heldt fand die Stimmung
von Lieber_nicht | #15

Der Bungert hätte gestern den Ball auch festhalten können und der Aytekin hätte keinen Elfmeter gegeben !!

05.02.2012
14:30
Schalke-Manager Heldt fand die Stimmung
von Nordkurve12 | #14

Ja in der Tat komisch, wenn man 2 Elfmeter nicht bekommt die eindeutig sind! Ich glaube kaum wenn es in Dortmund passiert wäre oder in München, das spätestens nach der zweiten Situation wo der Kapitän eine Beschwerde äußert, es sofort ohne Zögern einen Elfmeter gibt. Gerade bei einem Gegner aus dem Mittelfeld der Liga. Oder wer sonst war mit Schuld an dem Ergebniss gestern, der Typ an der Bierbude ???. Seit 2001 ist klar, dass man Schalke als Meister nie akzeptieren wird in Deutschland. Oder war es da auch der Wurstverkäufer der gesagt hat 5 Minuten Nachspielzeit dann kann ich noch mehr verkaufen, du Honk!

2 Antworten
...dass man Schalke als Meister nie akzeptieren wird?
von simmes | #14-1

Fakt ist doch, dass Eure Mannschaft immer dann kläglich versagt, wenn sie aus eigener Kraft Meister werden kann. Das war 2001 in Stuttgart so, und ebenfalls 2007 in Dortmund. Das immer wieder auf die Schiedsrichter (resp. DFB, Hoeneß, AlQuaida etc.) zu schieben, muss Euch doch selbst so langsam langweilen.

Ich meine: Wer mit eigenem Misserfolg nicht umgehen kann, hat auch keinen Erfolg verdient.

Schalke-Manager Heldt fand die Stimmung
von klingsor11 | #14-2

@#14: Über Schiedsrichterentscheidungen sollte man sich nicht all zu lange aufregen.
Einmal festgestellt genügt! Es ändert doch nichts mehr, wenn man darauf immer wieder zurückkommt.
Man nehme sich ein Beispiel an den Bayern, gegen die die meisten Schiedsrichter pfeifen. Die können mittlerweile aber sehr gut damit leben. Es ist eben nur der all zu menschliche Neid der Kleinen gegenüber den Großen.
Ich würde lieber unter den Großen sein, als auf die Gunst der Schiedsrichter zu setzen.

05.02.2012
13:08
Schalke-Manager Heldt fand die Stimmung
von clarissimus | #13

Komisch,immer sind es andere die Schuld haben.
Die bösen bösen Medien,oder der böse Schiedsrichter oder oder oder.

Für mich seid Ihr mit die schlechtesten Fans der Liga.Seine Mannschaft unterstützt man auch,wenn es mal nicht so GUT läuft und letztes Jahr habt ihr nur den Neuer zu verdanken gehabt das Ihr nicht gegen Düsseldorf spielen müßt.

05.02.2012
12:35
Schalke-Manager Heldt fand die Stimmung
von EbbesRache | #12

Naja, es war schon nervig, wenn der Ball zu lange gehalten wurde, sofort ein Raunen durchs Stadion ging. Aber so ist sie halt, die schöne neue Fussballwelt.
Zwei Dinge möchte ich zu dem Spiel anmerken:
1. Wir haben gegen einen clever verteidigenden Gegner verdient 2 Punkte liegenlassen. Der Unterschied zwischen uns und Dortmund ist, dass wir meist die erste Halbzeit verpennen und das Spiel dann drehen müssen. Das kostet unnötig Kraft und geht manchmal auch in die Buchse. Ist aber keine neue Entwicklung, sondern eigentlich schon die ganze Saison so. Im Vergleich zu Dortmund, die eigentlich in JEDEM Spiel loslegen wie die Feuerwehr, dem Gegner das Tempo diktieren, oft früh in Führung gehen und in der Lage sind, bis zu 70 Minuten dieses Tempo zu gehen, sind es bei uns meist nur 20 Minuten, in denen wir Powerfussball spielen können. In Köln von der 60. bis 80., gestern von der 50. bis 70.Minute.
2. Das Gute ist, dass diese Mannschaft überhaupt derartige Phasen schaffen kann. Das ist richtig guter Fussball, wie er in Deutschland von nicht vielen Teams gespielt werden kann und wie er zu Beginn der Saison auch noch nicht gesehen werden konnte.
Diese Mannschaft macht mir trotz des Rückschlags gestern Spaß. Kein Vergleich zu früher, als man mit ellenlangen Ballpassagen am gegnerischen 16er die Standards gesucht hat und dann Pander auf Kuranyi das Ding wuppen sollte. Nein, ich habe noch nie so viele technisch gute Fußballer in unseren Reihen gesehen. Das hat teilweise wirklich Spass gemacht. Jetzt muss Huub nur daran feilen, der Mannschaft das direkte, schnelle Spiel noch mehr einzuimpfen. Meister wird eh Dortmund, auch wenn man das in München noch nicht mitbekommen hat.

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