Schalke-Fans fordern Rücktritte bei Demo gegen Polizei

2000 Schalke-Fans demonstrierten in Gelsenkirchen.
2000 Schalke-Fans demonstrierten in Gelsenkirchen.
Foto: Jan Dinter / WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
2000 Schalke-Fans zogen am Samstag von der Glückauf-Kampfbahn in Richtung Schalke-Arena. Sie demonstrierten friedlich für eine Aufarbeitung des umstrittenen Polizeieinsatzes vom 21. August beim Heimspiel der Champions-League-Qualifikation gegen PAOK Saloniki.

Gelsenkirchen.. Supportersclub, Faninitiative, Ultras Gelsenkirchen. Die drei großen unabhängigen Fanorganisationen des FC Schalke 04 haben am Samstag vor dem Heimspiel gegen Bayern München geschlossen für eine lückenlose Aufarbeitung des aus ihrer Sicht unverhältnismäßigen Polizeieinsatzes vom 21. August beim Heimspiel der Champions-League-Qualifikation gegen PAOK Saloniki demonstriert.

[kein Linktext vorhanden] 2000 S04-Anhänger zogen von der Glückauf-Kampfbahn über die Kurt-Schuhmacher-Straße in Richtung Veltins-Arena und forderten dabei den Rücktritt von NRW-Innenminister Ralf Jäger und dem Einsatzleiter der Gelsenkirchener Polizei Klaus Sitzer.

Der Vorstand des FC Schalke 04 hatte den Einsatz, der durch eine mazedonischen Fahne eines befreundeten Fanclubs in der Schalker Fankurve ausgelöst wurde, zunächst hart kritisiert. Nach einem Gespräch zwischen Jäger und dem Schalker Vorstandsmitglied Peter Peters auf Initiative von DFL-Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball hatte dieser seine Kritik zurückgenommen. „Wir haben friedlich ein Zeichen gesetzt“, erklärte UGE-Chef Dennis von Heesen auf der Abschlusskundgebung an der 1000-Freunde-Mauer der Arena.