Schalke 04 zeigt sich effizient
30.10.2011 | 20:52 Uhr 2011-10-30T20:52:00+0100
Gelsenkirchen. Der FC Schalke 04 nutzt seine wenige Zeit am Ball zu einem 3:1-Hieimsieg im Spiel gegen 1899 Hoffenheim. Trainer Huub Stevens kommentierte deshalb ziemlich gelassen: "Ballbesitz bringt nicht immer die Punkte."
Fußball ist keine Mathematik, das hat schon Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge einst dem gelernten Mathe-Lehrer Ottmar Hitzfeld süffisant erklärt. Und das musste nun auch schmerzhaft Hoffenheims Trainer Holger Stanislawski erfahren: 61 Prozent Ballbesitz wies die Statistik am Ende der 90 Minuten Bundesliga in der Schalker Veltins-Arena zugunsten der Gäste aus, ein ungewöhnlich hoher Wert. Aber man kann die Sache auch umdrehen: Die Zeit am Ball scheint die TSG sinnlos verplempert zu haben, denn am Ende zählt das Ergebnis: Und da stand unmissverständlich auf dem Video-Würfel „Schalke 3 – Hoffenheim 1“. So dass Schalke-Trainer Huub Stevens hinterher ziemlich gelassen kommentieren konnte: „Ballbesitz bringt nicht immer die Punkte.“
Und aus dem Mathe-Unterricht wird in Hoffenheim ein Anschauungs-Unterricht: „Es wird eine lange Video-Sitzung, die Mannschaft wird sich die kompletten eineinhalb Stunden anschauen müssen, vor allem ihr Verhalten bei den Gegentoren“, kündigte Stanislawski einen nicht schönen Fernseh-Nachmittag im Kraichgau an.
Natürlich könnten dabei wieder hitzige Debatten über Schalkes ersten Treffer entstehen, den Raúl in Co-Produktion mit Hand und Fuß nach 26 Minuten erzielte. Es war die erste auffällige Szene des Spaniers nach 25-minütigem Versteckspiel. Und auch Schalkes zweiten Treffer dürfen die Hoffenheimer vor- und zurückspulen, als Musterbeispiel für ausgesprochene Dämlichkeit: So, wie Marvin Compper in der 72. Minute gegen Klaas-Jan Huntelaar in den Zweikampf ging, sollte man nur agieren, wenn man sich eines Freifahrtscheins durch den Schiedsrichter sicher sein kann.
Jermaine Jones ist Stevens' Königsfigur
Es erleichterte den Schalkern die mitunter recht schwierige Aufgabe, am letzten Oktober-Wochenende eine richtig fette Ernte trocken in die Scheune zu bekommen: Die letzten vier Pflichtspiele wurden alle gewonnen, dabei nur ein Gegentor zugelassen. Momentaufnahme: Platz zwei. „Nun werden wir versuchen, den zweiten Platz so lange wie möglich zu verteidigen“, verspricht Youngster Julian Draxler. Das könnte durchaus länger andauern, wenn die Schalker weiter so kompakt und homogen auftreten wie an diesem herrlichen Herbstwochenende. Mit Jermaine Jones im defensiven Mittelfeld hat Huub Stevens offensichtlich seine Königsfigur gefunden. Seine Grätschen haben die 60 384 Zuschauer offensichtlich vermisst, die jeden Tiefflugeinsatz des Deutsch-Amerikaners feiern. Zudem nutzt Jones noch jede Möglichkeit zu gefährlichen Weitschüssen. „Jermaine ist ruhig geblieben und hat seine Chance genutzt, die man so nicht unbedingt absehen konnte“, zollte ihm Manager Horst Heldt ein Extralob.
Und Torhüter Lars Unnerstall darf sich trotz der Verpflichtung Timo Hildebrands der vollen Unterstützung seitens des Trainers sicher sein. Befragt, ob es im Europa-League-Spiel am Donnerstag gegen Larnaka wohl einen Wechsel auf der Torhüter-Position gebe, riss Stevens das arme Lämmchen (Fragesteller) wie ein hungriger Wolf: „Timo kann noch nicht da sein, wo er nach eineinhalb Jahren Pause sein möchte. Wenn Lars so hält wie heute: Habe ich da einen Grund, etwas zu ändern? Da muss Timo im Training schon super halten“, blitzte es gefährlich in Stevens’ Augen bei der Antwort.
Tatsächlich strahlt Unnerstall eine Ruhe aus, die sich immer mehr auf seine Vorderleute überträgt. Fernab jeder statistischen Erfassung.

13:57
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13:53
"Es war die erste auffällige Szene des Spaniers nach 25-minütigem Versteckspiel..."
Über diesen Satz sollten Sie noch einmal nachdenken, Herr Redakteur. Habe in der Arena nichts vom Versteckspiel gesehen. Vielmehr hat Raul bei Ballbesitz Hoffenheim im Mittelfeld "gearbeitet".
Den Herren Stani und Starke sind mit ihren Aussagen nach dem Spiel jeder Sportlichkeit abzusprechen,
10:21
Nach nunmehr zahlreichen Zeitlupen, mehrfachen TV Winkeln und fundierten Aussagen des Schiedsrichters, sowie von Sen. Raúl González Blanco selbst, war es kein absichtliches Handspiel, sondern ein korrektes Tor. Ob Träume hin, oder her. Schalke wird sich da im oberen Teil in der Tabelle vorerst einmal zu Hause fühlen. Ob letztendlich ein CL, EL oder gar ein weiterer Titel herauskommen wird, lassen wir bis zum 34. Spieltag mal offen. Zumal es auch an 17 anderen Vereinen liegt wie die Saison letztendlich verläuft. Jedoch denke ich, das S04 auf einem guten Weg ist, wieder einmal mehr an erfolgreiche Zeiten anzuknüpfen. So dann... Glück Auf !
10:02
Jetzt kommen sie wieder, die Schalke-Gegner. Das ist auch die einzige Motivation, so einen Schwachsinn von sich zu geben.
Jeder Kommentator, egal auf welchem Sender, sprach trotz Handspiels von einem regulären Treffer. Es handelt sich hier um ein unabsichtliches Handspiel man sagt auch angeschossen. Da in diesem Fall ein Spiel niemals unterbrochen wird, zählt hier das Tor und fertig. Was das mit Fairness zu tun hat, bleibt wohl ihr Geheimnis.
09:49
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09:44
Jetzt werden Sie wieder Meister-Pokalsieger-Europapokalsieger,aber nicht jeder Schiedsrichter ist so blind und gibt Tore die mithilfe der Hand geschossen werden.
Fairness und und die ****s,dass passte noch NIE.
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Es ist mir immer wieder unerklärlich, wie sich Zecken auf unseren Seiten verirren.
Mir fällt es nicht einmal in Alpträumen ein, mich auf euren Seiten zu tummeln.
Es geht mir sogar auf den Strich, wenn ich auf dem Blau-Weißen_Teil dieser Zeitung Anzeigen aus Lüdenscheid wahrnehmen muss.
Wieso also, seid Ihr auf unseren Seiten???
Wollt ihr auch mal was Schönes lesen? Ich verstehe es nicht!
Bleibt in eurer Welt und lasst andere in Ruhe!
Das gilt erst recht auch für Reisebusse!!!