Polizei sieht Täter nach Feuerzeug-Wurf auf Schalke überführt

Ging damals blutend zu Boden: Schalkes Co-Trainer Sven Hübscher.
Ging damals blutend zu Boden: Schalkes Co-Trainer Sven Hübscher.
Foto: imago
Was wir bereits wissen
Die Polizei Gelsenkirchen hat offenbar jenen Täter ausfindig gemacht, der im Dezember 2014 Schalkes Co-Trainer Sven Hübscher mit einem Feuerzeug am Kopf verletzt hatte.

Gelsenkirchen.. Die Gelsenkirchener Polizei hat offenbar den Täter ausfindig gemacht, der beim Spiel des FC Schalke gegen den 1. FC Köln im Dezember des vergangenen Jahres ein Feuerzeug geworfen und damit S04-Co-Trainer Sven Hübscher verletzt hatte. Der mutmaßliche Täter sei nun auch überführt worden. Das gab der FC Schalke am Dienstag auf seiner Homepage bekannt. Wie angekündigt wollen die Königsblauen den Täter nun für den entstandenen Schaden in Regress nehmen.

Feuerzeug-Wurf Kurz vor Abpfiff des Heimspiels gegen Köln am 13. Dezember 2014 war ein Feuerzeug von der Tribüne und geflogen, das Schalkes Co-Trainer am Kopf getroffen hatte. Hübscher erlitt eine Platzwunde an der Stirn, musste sofort in die Kabine geführt und auf der Massagebank genäht werden. Schalke-Manager Horst Heldt verurteilte die Tat damals als vollkommen inakzeptabel. "Das ist ein Unding. Da riskiert einer ein Leben", schimpfte Heldt.

Strafe vom DFB wegen des Feuerzeugwurfs

Wegen dieses Vorfalles sowie zwei weiterer Fälle unsportlichen Verhaltens von Fans und Zuschauern war der FC Schalke 04 im Januar 2015 vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes mit einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt 60.000 Euro belegt worden. Der Anteil des Feuerzeugwurfes liegt bei knapp 43.000 Euro. (we)