Nun übernehmen Büskens und Mulder das Training
27.03.2009 | 09:07 Uhr 2009-03-27T09:07:00+0100
Gelsenkirchen. Was sich ankündigte, ist jetzt amtlich: Der FC Schalke 04 hat mit sofortiger Wirkung seinen Trainer Fred Rutten beurlaubt. Das teilte der Klub in einer Presseerklärung mit. Der verbliebene Trainerstab um Mike Büskens, Youri Mulder und Oliver Reck wird vorerst das Training leiten.
Als Erster hat Fred Rutten das Schweigen gebrochen und bestätigt, was die Spatzen längst von den Dächern pfiffen: „Geschäftsführer Peter Peters war bei mir und hat mir gesagt, dass es nächste Saison keine Zukunft für Fred Rutten auf Schalke gibt”, sagte der 46-jährige Holländer gestern nach dem Vormittagstraining.
Doch dies war erst die halbe Wahrheit. Während Rutten offen ließ, ob er noch bis zum Saisonende Trainer bleibe („Ich tue hier weiter meine Arbeit.”), war die Entscheidung, die quälende Hängepartie zu beenden, schon gefallen – auch, wie ein Insider sagte, um „Rutten zu schützen”.
Büskens hat sich gesträubt
Dass sich die Bekanntgabe der Entscheidung bis in den Abend hinauszögerte, hing offenbar auch damit zusammen, dass sich Mike Büskens zunächst gesträubt haben soll, erneut wie schon vor einem Jahr nach dem Rauswurf von Mirko Slomka als Interimstrainer einzuspringen.
Kurz vor 20 Uhr aber dann doch die Entscheidung: „In einem sehr sachlichen und teilweise auch emotionalen Gespräch”, so die Erklärung des Vereins, habe Präsident Josef Schnusenberg dem Holländer die sofortige Beurlaubung mitgeteilt.
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Wie der Klub weiter mitteilte, werde der verbliebene Trainerstab mit Mike Büskens, Youri Mulder und Oliver Reck vorübergehend das Training leiten. Die heutige Übungseinheit war vom Verein wohl schon „vorsichtshalber” als „nicht öffentlich” deklariert worden.
Abfindung sparen
Zuletzt war spekuliert worden, dass sich Schalke mit der Beurlaubung des in Ungnade gefallenen Trainers Zeit lassen wolle, um abzuwarten, wie sich die angeblichen Verhandlungen des PSV Eindhoven mit dem früheren Twente-Enschede-Coach entwickeln. Bei einem nahtlosen Übergang hätte Schalke zumindest einen Teil der sonst fälligen Abfindung sparen können.
Fred Rutten, der Freunden gegenüber die jüngsten Zustände auf Schalke als „Anarchie” beschrieb, beteuerte gestern allerdings, er habe noch nicht mit Eindhoven gesprochen und vom Interesse des niederländischen Top-Klubs bisher lediglich aus der Presse erfahren.
Über den neuen Schalke-Trainer kann nach wie vor nur spekuliert werden. Vieles spricht dafür, dass der Klub zunächst die Managerfrage klären will. Dazu hieß es auch gestern vom Aufsichtsrats-Chef Clemens Tönnies wieder nur: „Wir arbeiten daran.”

11:08
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10:54
@revierfan
Die Tabelle soltest Du ergänzen:
Kommödienstadl -
Erster und Deutscher Meister:
FC Gelsenkirchen-Schalke 04
Wenigstens hier......
10:12
Wo sind die übrigen Vereine des Reviers??????
Weglassen ist Mist.
10:07
Coole Vereinsführung! Weiter so! Tonnies bringt euch um (...)
10:01
Der Stand beim Rauswurf:
1.Bundesliga -
25. Spieltag R Name Spiele g u v Tore Diff Pkt.
1 Hertha BSC Berlin 25 15 4 6 39:29 10 49
2 Bayern München 25 14 6 5 53:31 22 48
2 VfL Wolfsburg 25 14 6 5 53:31 22 48
4 Hamburger SV 25 15 3 7 39:36 3 48
5 1899 Hoffenheim 25 12 8 5 52:34 18 44
6 VfB Stuttgart 25 12 6 7 44:36 8 42
7 Bayer Leverkusen 25 11 5 9 46:33 13 38
8 Schalke 04 25 10 7 8 34:27 7 37
09:56
Und ewig grüsst das Murmeltier.
Der König ist tot. es lebe der König !
09:54
Seit 1994 engagierte sich Firmengründer Bernd Tönnies für den Bundesliga-Traditionsverein FC Schalke 04. In einer Hauptversammlung des Vereins wurde Bernd Tönnies am 7. Februar 1994 zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Damit seine Wahl nach den Vereinsstatuten möglich war, wurde zuvor unter Leitung von Jürgen W. Möllemann die Satzung geändert. Nur kurze Zeit später verstarb Bernd Tönnies im Alter von 41 Jahren an den Folgen einer Nierentransplantation. Seit 2004 ist Clemens Tönnies als Aufsichtsratsvorsitzender für den FC Schalke 04 tätig.
09:42
Emotionen und Erfolge teilen
Das Sport-Sponsoring der GAZPROM Germania ist darauf ausgerichtet, gemeinsam mit den geförderten Vereinen, Mannschaften und Sportlern eine partnerschaftliche Beziehung zu entwickeln und die Begeisterung für den Sport zu teilen.
Seit 2007 ist der Fußball mit unserem Sponsoring beim FC Schalke 04, einem der Spitzenclubs der Bundesliga, in den Mittelpunkt unseres Sport-Sponsorings gerückt. Der FC Schalke 04 ist ein Verein, dessen Image, Geschichte und Ambitionen sehr gut zu uns passen. Der Traditionsverein ist im Herzen des Ruhrgebiets und damit im Zentrum der Energiewirtschaft beheimatet.
Neben unserem Engagement als Hauptsponsor haben wir auch außerhalb der unmittelbaren Fan-Welt einige Aktionen durchgeführt. Beispielsweise haben wir 10.000 € für das „Kleine Museum“ der stillgelegten Zeche Hugo gespendet. Damit wollen wir helfen, ein wichtiges Stück Bergbauhistorie des Ruhrgebiets zu erhalten. Darüber hinaus haben wir das Theaterprojekt „RepuBlick auf Schalke“ unterstützt, bei dem Jugendliche gegen Rassismus im Fußball Stellung beziehen.
Ein Zeichen besonderer Art konnten wir durch die Initiative des Freundschaftsspiels zwischen der SG Dynamo Dresden und dem FC Schalke 04 unter dem Motto „Gib Gas gegen Gewalt“ setzen. Mit dieser Aktion wollen wir deutlich machen, dass Gewalt in und um die Stadien nichts zu suchen hat und zukünftig eine Rückbesinnung auf Fairness, positive Emotionalität und partnerschaftliches Verhalten erfolgen muss.
09:38
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09:36
Hier spricht der Schalker Held Rudi:
Aktuelle von heute:
ich würde sofort weitere 20 Leute rausschmeißen...
Zum Thema allgemein:
Feindbild der Schalker»
«Er war doch über Jahre das Feindbild der Schalker», weiß wiederum Rudi Assauer zu berichten. Doch dies ist nicht das größte Problem. Oliver Kahn war zwar 20 Jahre im Profifußball als Torwart unterwegs, doch als Manager ist er ein unbedarfter Neuling – in dieser Situation sicher nicht die beste Lösung. Vielmehr klingt der Name Kahn nach einem «Weiter so wie bisher». Kahn wäre der Schalker Führung überaus dankbar für die großartige Chance – und die Schalker Führung hätte einen ihr wohl gesonnenen Manager.
Während Geschäftsführer Peter Peters, Präsident Josef Schnusenberg oder Aufsichtsratschef Clemens Tönnies von den großen Problemen der Manager- und nun auch Trainersuche sprechen, liegt das eigentliche Problem vielleicht genau bei ihnen selbst. Wer beispielsweise mit unsicheren Einnahmen aus dem internationalen Geschäft plant, handelt fahrlässig. Und Entscheidungen wie Manager Andreas Müller oder Trainer Fred Rutten einen Vertrag vorzulegen, haben auch sie mitgetragen.