Neururer bringt sich als Schalke-Sportdirektor ins Gespräch

Nach dem Rauswurf 1990 will Peter Neururer wieder auf Schalke arbeiten.
Nach dem Rauswurf 1990 will Peter Neururer wieder auf Schalke arbeiten.
Foto: Getty
Was wir bereits wissen
Vor der Schalker Mitgliederversammlung steht Manager Horst Heldt in der Kritik. Via Zeitungsinterview bringt sich nun Peter Neururer ins Gespräch.

Gelsenkirchen.. Vor der Mitgliederversammlung des Bundesligisten FC Schalke 04 meldet Peter Neururer Ambitionen auf einen Posten in der sportlichen Führung der Königsblauen an: "Sportdirektor auf Schalke, das wäre hochinteressant", sagte der frühere Coach von Königsblau in einem Interview mit dem kicker (Montagausgabe). "Wenn es um den Sport geht und den kommunikativen Bereich, dann sofort. Das wäre genau mein Ding."

Im November 1990 war Neururer nach gut anderthalb Jahren als Schalke-Trainer entlassen worden - was er noch immer nicht verwunden hat: "Bei Schalke ist noch was offen", sagt er. "1990/91 hat mich Günter Eichberg rausgeschmissen, als wir auf einem Aufstiegsplatz standen. Das war der Hammer." Vom aktuellen starken Mann auf Schalke hat Neururer eine bessere Meinung: "Ich hatte neulich ein Supergespräch mit Clemens Tönnies", erzählt er. "Auch wenn es Rufe gegen ihn gab: Der weiß, wie Schalke geht. Ohne ihn gäbe es Schalke in der Form gar nicht mehr."

Neururer fordert "die richtige Mentalität"

Der Ex-Trainer des VfL Bochum ist seit seiner Freistellung im Dezember 2014 derzeit arbeitslos - und glaubt zu wissen, wie Schalke wieder zum Erfolg geführt werden könnte: "Es wäre an der Zeit, durch Mentalität eine Menge Energie freizumachen, das habe ich mit Clemens Tönnies besprochen", meint er. "Bochum, Schalke, diese Vereine hatten ihre erfolgreichsten Zeiten, als die richtige Mentalität da war und eine straffe Führung. Das muss man leben, das sind ja keine normalen Fußballvereine im Ruhrgebiet." (sing)