Müllers Zeit auf Schalke ist abgelaufen
09.03.2009 | 10:01 Uhr 2009-03-09T10:01:00+0100
Gelsenkirchen. Die Zeit des Schalke-Managers Andreas Müller ist abgelaufen. Die formale Entscheidung fällt bei einer Aufsichtsratssitzung am kommenden Samstag. Müller selbst soll es bereits heute erfahren.
Die „quälende Hängepartie” auf Schalke wird – zumindest, was die Diskussion um den Manager betrifft – am Montag de facto beendet. Vereinspräsident Josef Schnusenberg und Aufsichtsratchef Clemens Tönnies werden Andreas Müller mitteilen, dass seine Zeit bei Königsblau nach gut 20 Jahren als Spieler und Funktionär abgelaufen ist. Müller, seit Mai 2006 Manager, wird die Fehlentwicklung der vergangenen Monate angelastet. Im von ihm zusammengestellten und nach Bayern München zweitteuersten Kader der Liga befinden sich gerade mal noch sechs, sieben Spieler mit Perspektive.
Die formaljuristische Entscheidung über die Beurlaubung von Müller, der noch einen Vertrag bis 2011 hat, wird nach NRZ-Informationen am Samstag, 14. März (einen Tag nach dem Wolfsburg-Spiel), bei einer Sondersitzung des Aufsichtsrates fallen, die kurzfristig nach einer Krisensitzung der Schalker Führungsgremien einberufen wurde. In dieser Runde, die am vergangenen Samstag in der Fleischfabrik von Tönnies in Rheda tagte, ist das Schicksal von Müller besiegelt worden. Auch wenn der Aufsichtsratschef Müllers Zukunft offiziell noch vom„Ausgang des Gesprächs” am Montag abhängig machte.
Rutten darf vorerst weitermachen
Dass Andreas Müller, den die sich zuletzt täglich beschleunigende Entwicklung nicht mehr überraschen konnte, unter diesen Umständen der Einladung zur Aufsichtsratsitzung am 14. März noch folgen wird, halten Insider eher für unwahrscheinlich.
Trainer Fred Rutten, dessen Schicksal Müller mit seinem eigenen verknüpft hatte, darf dagegen zunächst weiterarbeiten – allerdings kaum über das Saisonende hinaus.
Wie die NRZ erfuhr, soll bereits in den nächsten Tagen zumindest der künftige Manager präsentiert werden. Von der ursprünglich einmal angedachten Lösung, nach dem Vorbild von Felix Magath beim VfL Wolfsburg einen starken Mann in Personalunion als Trainer und Manager zu verpflichten, ist man inzwischen offenbar abgerückt – mangels eines überzeugenden Kandidaten, aber auch aus Sorge, zuviel Macht in einer Hand könne schädlich sein.
Olaf Thon ist keine Option
Olaf Thon, über den am Sonntag noch im DSF-Doppelpass als möglicher Manager spekuliert wurde, spielt in den diesbezüglichen Überlegen der Schalker Verantwortlichen definitiv keine Rolle, die – wie bisher – über beratende Funktionen hinausgeht. Dafür wird der Umgang mit den Fans, die von den Führungskräften immer wieder „als größtes Kapital des Klubs” gelobt wurden, ein Thema im Aufsichtsrat sein.
In der Diskussion um Trainer und Manager war zuletzt das schrillste Alarmzeichen auf Schalke etwas untergegangen: die Absage der für den 4. April vorgesehenen großen Fan-Fete in der Arena aus Anlass des 30-jährigen Bestehens des Schalker Fanklub-Verbandes.
Der 1:0-Sieg über den 1. FC Köln hatte die atmosphärischen Störungen zwischen Verein und Fans nicht einmal um Nuancen verbessern können. Im Gegenteil: Durch zwei Auswechslungen hatte Trainer Fred Rutten viele Anhänger erst richtig auf die Barrikaden gebracht.
Wortreiche Erklärungsversuche
Der Holländer versuchte später wortreich zu erklären, warum er mit Marcelo Bordon einen Abwehr- für einen Offenspieler (Ivan Rakitic) brachte und wenig später den bis dahin agilsten Stürmer (Vicente Sanchez) für den längst nicht mehr erstligatauglichen Gerald Asamoah auswechselte, der – obwohl doch lange Publikumsliebling – inzwischen jeden Kredit verspielt hat.
Selbst bei größtem Wohlwollen und Verständnis dafür, dass Rutten in dieser Drucksituation den Sieg um jeden Preis suchte – die Wirkung dieser Maßnahmen war verheerend. Mussten doch diese Signale von den Fans, die die Nase voll vom Schalker Sicherheitsfußball haben, als Provokation empfunden werden. Zur Erinnerung: Es war bereits der fünfte Schalker 1:0-Sieg in dieser Saison; lediglich in sieben von 23 Spielen schoss Königsblau mehr als einen Treffer.
Jones als Anführer des Fan-Boykotts
Aber obwohl jedem im Stadion klar war, dass die Pfiffe nach den Auswechslungen nicht den Spielern, sondern dem Trainer galten, brüskierte die Mannschaft – nicht zum ersten Mal in dieser Saison – den eigenen, immer noch vergleichsweise geduldigen Anhang, indem sie den für jeden Profi obligatorischen Gang in die Fankurve verweigerte.
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- Weblog: Auf Schalke - Königsblau mit Sascha Greinke
Jermaine Jones, der schon nach dem kläglichen Pokal-Aus beim Zweitligisten FSV Mainz 05 mit einer Publikumsbeschimpfung aus der Rolle fiel, tat sich mit markigen Worten als Anführer des Fan-Boykotts hervor. Ins Schwarze traf er dabei – allerdings in einem anderen Sinne, als von ihm gemeint – mit der Einschätzung: „Was hier passiert, ist nicht normal.”

20:28
Ein angesehener und erfahrener Manager der Bundesliga sinnierte vor einigen Tagen unter dem Siegel der Verschwiegenheit darüber, wie er auf ein Angebot des FC Schalke 04 reagieren würde. Ich würde es NICHT annehmen, sagte er. Der Club mit all seinen Möglichkeiten und allen Emotionen sei zwar äußerst reizvoll, aber letztlich sei es einfach zermürbend, dort zu arbeiten.
Schalke 04.... mag zwar inzwischen ein mittelständisches Unternehmen von beträchtlicher Dimension sein, dennoch ist er immer noch von Emotionen geschüttelt wie kaum ein anderer Verein in Deutschland. Der Reviernachbar Borussia Dortmund ist dagegen ja fast ein Hort des Friedens!
Die Situation „auf Schalke“ hat sich im Laufe der vergangenen Jahre noch dadurch zugespitzt, dass sich der Aufsichtsrat und dessen Vorsitzender Clemens Tönnies immer lauter zu Wort gemeldet und eine Schattenregierung gebildet haben.
Dadurch ist auch die „Bild“-Zeitung wieder ein wichtiger Player bei Schalke geworden. Die Information von Müllers Entlassung wurde noch vor dem Club von der Zeitung gemeldet.
Wahrscheinlich wird also bald das Telefon von Oliver Bierhoff klingeln oder vielleicht auch das von Reiner Calmund.
Aber WER kann einem Verein wie Schalke überhaupt die Bodenhaftung wieder geben, einem Verein, der meint, er hat das „Recht“ –trotz mäßiger Leistungen-, vor jeder Saison die Parole ausgeben zu müssen, mal wieder Deutscher Meister zu werden und damit bei Leuten den Blick für die Realität verstellt und gleichzeitig riesige Erwartungshaltungen züchtet, die sich bei Nichterfüllung, in geballte Frustration und Unzufriedenheit wandelt! Ein ewiger Tanz auf dem Vulkan mit hohem Erlebnischarakter!
Vielleicht wäre ja Arnold Schwarzenegger –nicht als Terminator – sondern als Dominator und Manager DER STARKE MANN, den Schalke jetzt bräuchte.........??
Ein bisschen Hollywood-Glamour „auf Schalke“, das hätte doch was! Natürlich mit der Option, die Story irgendwann oscarreif zu verfilmen und mit dem Millionen-Erlös endlich den Ronaldinho, Robinho, ect. von morgen, „auf Schalke“ verpflichten zu können! Im Poker um millionenschwere Fußball-Hochkaräter wäre dann für den FC Schalke nichts mehr unmöglich! Auch die Deutsche Meisterschaft wäre gesichert.
Glück auf!
Es kann nur noch besser, liebe Leute um den „Schalker Kreisel!“
18:20
#John wayne
armer kritikloser Goldesel, geh hin und lass dich melken
17:49
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16:41
DIE MANSCHAFT HAT SICH DEN SCHLECHTESTEN FANS DER LIGA NUR ANGEPASST:UFEA-CUP:2X DFB-POKAL CHAMPIONS LEAGE DANACH NUR NOCH GRÖSSENWAHN:::ZU BLÖD 3X UNFALLFREI IN DIE HÄNDE ZU KLATSCHEN UND STIMMUNG ZU MACHEN:::ABER MÜLLER;PUTZFRAU;PFÖRDNER RAUS BRÜLLEN:HAUPTSACHE CHAOS:DIE DÖSIGEN DOFMUNDER VERLÄNGERN NOCH MIT DEM BEKLOPPTEN TRAINER DER ALLES IN DEN SAND SETZT BUNDESLIGA UND DFB-POKAL:::HIER REGIERTMAL WIEDER DER PÖBELNDE MOP
16:23
Also ich als DORTMUNDER kann dazu nur sagen das es endlich mal Zeit wird das ein ECHTER SCHALKER die Führung übernimmt!NIEMAND (ausgenommen Manuel neuer) der auf Schalke momentan sein Geld verdient ist ein WAHRER SCHALKER!!!! Wie kann es sein das irgendwelche leute die mit der Tradition AufSchalke nichts zu tun haben Geld scheffeln??? Der ganze mist (der Untergang) fing mit dem Rauswurf von Slomka an,welcher für mich ein echter fehltritt war.Jetzt ist Olaf Thon im Gespräch----KLAR, er ist und bleibt ein SCHALKER,aber auch Olaf Thon ist KEINE Respektsperson!!!!!!!!!! So doof es auich aus einem Borussen Mund klingen mag(oh ja mache mir wirklich sorgen um schalke) aber Herr ASSAUER müsste wieder auf schalke kommen und allen zeigen wo es langgeht!!!!!!!!
14:58
Jetzt Freitag bei VW-Club wird sich zeigen wo die Reise hin geht.
Die Anderen Großen gewinnen momentan auch nicht.
Wir müssen noch gegen alle die oben stehen spielen, wer sagt das S04 diese Spiele nicht gewinnt? Und wenn gewonnen, dann schaut mal auf die Tabelle
14:55
Solange Würstchenverkäufer aus Rheda auf SO4
das SAGEN haben, werden wir - Fans - kein Filetstaek : sprich Meisterschaft genießen können.
Auch in den Aufsichtsrat gehören Fußball -Fachleute, besser noch Aktiv gewesene, leider machen uns das andere Vereine vor. Schade, aber vielleicht gehört das eben zu / auf Schalke.
14:25
@ueberruhr1
Für unsere anderen zwei Karten zahlen wir so um die1200 Euronen (ca. 35,- pro Spiel und Platz). Der Preis hängt natürlich von deinen Plätzen ab! Die Jungs bräuchten aber eher Sitzplätze. Für die Nordkurve sind noch zu jung. Wir könnten aber die Plätze dann unter uns aufteilen. Das wäre kein Problem. Also wie machen wir das?
14:20
GOTT SEI DANK: der grösste Geldverschleuderer aller Zeiten auf Schalke ist WEG.
Das war lange überfällig. Durch das ewige Zögern sind viele Punkte und viel Kredit bei den Fans verloren gegangen. Jetzt kann es nur besser werden, egal wer der Nachfolger wird.
Bleibt zu hoffen, dass diese Pommes-Gurke Rutten nun auch bald seine Papiere bekommt.
GLÜCKAUF
14:08
nur ein bauernopfer schnusenberg und tönnes gehören auch rausgeworfen