Magath kontert Kritik von Schalkes Hans Sarpei
26.01.2012 | 20:03 Uhr 2012-01-26T20:03:51+0100
Wolfsburg/Essen. Trainer Felix Magath vom VfL Wolfsburg hat auf die Kritik von Schalke-Profi Hans Sarpei reagiert. Sarpei hatte Magath mangelnde Kommunikation vorgeworfen. „Hans Sarpei hat doch Karriere gemacht. Im Internet. Da hat er das Beste aus der Situation herausgeholt“, sagte Magath.
Auf Schalke sitzt Hans Sarpei meist nur noch auf der Tribüne. Der Vertrag des 35-Jährigen läuft am Saisonende aus und wird wohl nicht verlängert - ein Engagement beim derzeitigen NRW-Ligisten Viktoria Köln ab der kommenden Saison ist im Gespräch. Eine große Nummer ist Sarpei bei den Königsblauen trotzdem. Die Fans feiern Sarpei im Internet - für seine ehrlichen Worte. Auch in der Sport1-Sendung "Fantalk" sprach Sarpei ganz offen, zum Beispiel über die Methoden seines Ex-Trainers Felix Magath. "Es war sehr schwer, mit ihm zu arbeiten, weil er kaum geredet hat", sagte Sarpei. Zudem habe der jetzige Wolfsburg-Coach "übertrieben hart trainiert". Auch habe Magath nicht begründet, "warum man zu den Amateuren runter muss. Keiner redet mit einem", sagte der Ghanaer und fügte an: "Es war dann auch so, dass Magath nicht wollte, dass sich die Spieler treffen, die er suspendiert hat - da hat man natürlich auch bisschen Angst gehabt."
Magaths Anspielung auf Sarpeis Aktivität im Netz
Magath konterte die Kritik seines Ex-Spielers am Donnerstag. „Hans Sarpei hat doch Karriere gemacht. Im Internet. Da hat er das Beste aus der Situation herausgeholt“, sagte Magath süffisant mit Anspielung auf Sarpeis hohe Aktivität im Netz. „Kommunikation muss sein, wenn ein Spieler Probleme hat. Wenn er gut drauf ist, habe ich noch nie gehört, dass sich jemand über zu wenig Kommunikation beschwert.“
Comeback im DFB-Pokal
Magath hatte Sarpei zu Beginn der Saison 2010/2011 von Bayer Leverkusen zum FC Schalke 04 geholt, dann aber nur selten eingesetzt und zwischenzeitlich sogar suspendiert. Gemeinsam mit Jermaine Jones und Alexander Baumjohann trainierte Sarpei ab November 2010 nur in der Reserve. Erst beim 1:0-Erfolg im DFB-Pokal-Halbfinale beim FC Bayern im März 2011 feierte Sarpei nach monatelanger Pause ein Comeback. (mit dapd)
13:23
„Hans Sarpei hat doch Karriere gemacht. Im Internet. Da hat er das Beste aus der Situation herausgeholt“, sagte Magath.
Prima Herr Magath. So kontert man dumme Sprüche. Herr Sarpei kann sich doch bei diversen Vereinen in Liga 3 bewerben. Frage ist nur: nehmen die den?
17:51
Hans Sarpei hat eben angerufen und gesagt, es ist ihm egal.
17:25
@ # 2 Resident Evil
Das Felix Magath ein guter Manager ist glaube ich nicht. Er hat sowohl in Wolfsburg und bei uns viele Spiele geholt und dabei sind natürlich auch gute gewesen.
Ein guter Manager hinterlässt eine gute Mannschaft, wenn die meisten Spieler gut einschlagen, und nicht nur 30 -40 %.
Ich halte F. Magath für einen Soziopathen. Ich bin froh das er weg ist und hoffe, dass auch die Damen und Herren in Wolfsburg bald aufwachen und sich von dem Blender trennen..
13:48
Da hat der Wirklichkeitsentrückte ja genau richtig gekontert, denn wir erinnern uns ja noch sehr gut, wie er mit seinem Facebook-Auftritt eigenes Versagen zu kaschieren versuchte.
Magath benutzt seinen Kopf seit geraumer Zeit freilich vor allem zum Tragen immer neuer Brillenmodelle. Jede Woche eine neue, ansonsten ist außer enormen Spesen seit längerem ja nichts gewesen...
06:20
"Haaaaaaans! Das kannst Du in Afrika machen, aber nicht hier bei uuuuuuuns", hat Magath mal ueber den ganzaen Platz geschrien....
Bei Felix verstehe ich z.B. nicht, dass ein Holtby mit aller Gewalt geholt wird, bei seinem ersten Spiel in Nuernberg bei einem Konter der Schalke draufhaut, statt den Konter zuende zu spielen...dann nie wieder eine Chance bekommt, nach Bochum, dann nach Mainz ausgeliehen wird....
felix ist ein guter manager, hat Schalke eine super Mannschaft hinterlassen. Aber als Trainer, ist er nach dem Erfolg mit WOB nur noch duenne....
22:40
Es ist bekannt, dass Magath kritikresistent ist und seine Spieler bei Nichtgefallen mit Missachtung und Schweigen bestraft. Dieser Autokrat überlässt im Zorn die Aufarbeitung von Niederlagen der Mannschaft. Notfalls werden viele Spieler gekauft und strafversetzt, wenn es nicht so klappt wie er sich das gedacht hatte. Gerne nennt er das auch Disziplinlosigkeit. Disziplin ist sein Lieblingswort und vergisst dabei, sich in Selbstdisziplin zu üben.
Nur ein Verein wie der VFL Wolfsburg ist in der Lage, dass er sich als Ersatz 8 neue Spieler leisten konnte. Wenn es ein Umtauschrecht im Transfergeschäft geben würde, dann hätte er bestimmt mit dem Hinweis des Nichtgefallens regen Gebrauch davon gemacht.
Es darf ihm recht gegeben werden als er sagte, dass er seinen anvertrauten Spielern keine Streicheleinheiten gibt und Zucker in den Hintern bläst. Fan eines Fußballvereins kann er auch nicht sein, weil er sich selbst genügt, so dass sich jeder fragen muss ob er an Narzissmus leidet. Zu oft müssen Menschen lesen und höhren, dass er alles richtig gemacht hatte. Das er auch zugibt Fehler zu machen ist ein Alibi, weil er seine Fehler nicht erläutert.
Die Deutsche Meisterschaft mit Wolfsburg hat ihn zu sehr abheben lassen. Da hatte er richt gezockt. Vorher hatte er bei den anderen Vereinen nicht die Möglichkeiten gehabt und Schalke konnte das auch nicht leisten.
Sie haben völlig recht: Magath geht es nur um den Erfolg und zwar ausschließlich für ihn selbst., seine Mitmenschen, seine Spieler und Fans interessieren nicht im geringsten
Wenn nur ein Viertel der Menschheit so handeln würde, gäbe es kein vernünftiges Zusammenleben.