Laut Tönnies soll Huntelaar bleiben und Barnetta kommen

"Er spielt, er ist beliebt, er ist erfolgreich. Warum sollte er wechseln?", so Schalke-Boss Clemens Tönnies über Klaas-Jan Huntelaar (Foto).
"Er spielt, er ist beliebt, er ist erfolgreich. Warum sollte er wechseln?", so Schalke-Boss Clemens Tönnies über Klaas-Jan Huntelaar (Foto).
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Was wir bereits wissen
Wenn es nach Schalke-Boss Clemens Tönnies geht, wird der niederländische Nationalspieler Klaas-Jan Huntelaar seinen Vertrag bei den Königsblauen "langfristig verlängern". Es gebe keinen Grund für den EM-Teilnehmer zu wechseln, so Tönnies in einem Interview.

Gelsenkirchen.. Torschützenkönig Klaas-Jan Huntelaar soll seinen Vertrag beim Fußball-Bundesligisten Schalke 04 vorzeitig bis 2016 verlängern. Aufsichtsrats-Chef Clemens Tönnies sagte der Sport Bild: „Wenn ich mich in die Situation von Klaas-Jan versetze, dann komme ich zum Resultat: Er sollte langfristig auf Schalke bleiben. Er hat bei uns alles: Er spielt, er ist beliebt, er ist erfolgreich. Warum sollte er wechseln? Das wäre unvernünftig.“ Der niederländische Nationalspieler ist noch bis 2013 an die Königsblauen gebunden.

Wunschkandidat Tranquillo Barnetta

Wunschkandidat im offensiven Mittelfeld ist der Schweizer Tranquillo Barnetta (bislang Bayer Leverkusen), der ablösefrei wechseln könnte. „Es gibt einige Kandidaten für die Position auf der Außenbahn im Mittelfeld. Mit Tranquillo Barnetta haben wir sehr intensiv gesprochen“, sagte Tönnies. Der Spanier Jose Manuel Jurado wird den Klub voraussichtlich in Richtung Atletico Madrid verlassen.

Keine Alternative ist für Schalke der ehemalige Kapitän des Hamburger SV, Rafael van der Vaart von Tottenham Hotspur. „Wir hatten uns mit seiner Personalie beschäftigt. Aber sein Transfer passt für uns aus vielerlei Gründen nicht. Somit ist das Thema für uns beendet“, betonte Tönnies: „Für das Mittelfeld wollen wir noch einen neuen Spieler verpflichten. Dazu werden mit Philipp Hofmann und Sead Kolasinac zwei Jugendspieler hochgezogen. Mehr wird und muss auch nicht mehr passieren. Wir sind mit der Kaderplanung weitestgehend durch.“ (sid)