Klaas-Jan Huntelaar steht auf Schalke jetzt in der Pflicht
24.12.2012 | 08:43 Uhr 2012-12-24T08:43:00+0100
Torjäger Klaas-Jan Huntelaar hat seinen Vertrag auf Schalke bis 2015 verlängert. Für Schalke ist das ein gutes Signal, gerade in der gegenwärtigen Krise des Klubs. Aber Huntelaar steht jetzt auch noch mehr als bisher in der Verantwortung. Ein Kommentar.
Schalke ist für Klaas-Jan Huntelaar nicht irgendein Verein: Wenn er seinen bis 2015 verlängerten Vertrag erfüllt, wird er fünf Jahre hier gespielt haben – länger als bei jedem anderen Verein in seiner Profi-Karriere. Huntelaar war bei Ajax Amsterdam, bei Real Madrid und beim AC Mailand. Dass er nun vor seiner Unterschrift den Markt auf Alternativen überprüft hat, ist für einen Spieler in seiner Position legitim. Jetzt ist er zu dem Schluss gekommen, dass Schalke für ihn die beste aller Möglichkeiten ist – besser als etwa der FC Arsenal, zu dem Huntelaar hätte wechseln können, wenn man den Berichten aus England Glauben schenken darf. Für Schalke ist das ein gutes Signal, gerade in der gegenwärtigen Krise.
Für Schalke jedoch ist der Vertrag mit Huntelaar auch nicht irgendein Vertrag: Der 29-Jährige soll künftig sieben Millionen Euro pro Jahr verdienen (bisher sechs Millionen). Das heißt, Schalke dreht beim Gehaltsvolumen weiter an der großen Schraube. Mit entsprechendem Risiko: Wenn die Champions League nicht erreicht wird, muss sich der Klub wieder strecken. Schalke ist damit in Vorleistung getreten gegenüber seinem am besten bezahlten Spieler. Und der steht nun auch in der Verantwortung, dies zurückzuzahlen. Mit vielen Toren, damit die Champions League erreicht wird.

14:49
Bestimmt mit einer Ausstiegsklausel für Sommer 2013, für eine bestimmte Ablösesumme gehen zu können. Ein Placebo für die Fans.
13:56
Man Tag Schalke ,,,,,,,, Huntelaar...... gibts nix anderes zu berichten???
Frohe Weihnachten
Glück auf
13:18
[Off Topic]
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
23:04
Es ist derzeit nicht ganz einfach, der Strategie der WAZ-Sportredaktion in Sachen Schalke 04 zu folgen. Da schreibt Manfred Hendriock um 18:43 h seinen positiven Kommentar über Huntelaars Vertragsverlängerung, einen weiteren "haut" Reinhard Schüssler um 20:14 h raus. Mit unübersehbarem negativen Unterton. Nachkarten nennt man sowas anstatt einfach nur in die Zukunft zu schauen und sich mit den Fans zu freuen, dass der Torjäger dem Verein erhalten bleibt. Denn gerade auf dieser Position einen besseren Akteur zu finden ist schwer. Das Beispiel Raúl macht deutlich, das geniale Spieler nicht so einfach zu ersetzen sind. Also bitte auch mal in der WAZ-Sportredaktion etwas mehr koordinieren, damit der Leser nicht noch orientierungslos wird. Oder spricht man dort auch zuwenig miteinander?
Gibt es für die Blockade eine nachvollziehbare Erklärung?
Oder haben die Leser im Gegensatz zu den Redakteueren bei der WAZ keine Meinungsfreiheit mehr? Zumal es ja nur um einen, wie ich meine, wohlformulierten und sachlichen Einwand ging.
Ich glaube, dass könnte ein Fall für die Chefredaktion und die Geschäftsführung der WAZ werden...
[Off Topic]
Ich muss zugeben, diese "Blockade" war ein Irrtum - der Kommentar ist folglich wieder freigeschaltet. Das war auch kein Irrtum eines Redakteurs, sondern der Technik.
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Zu "von Moderation": Es spricht für die WAZ, dass mein vergleichsweise belangloser Kommentar wieder freigeschaltet wurde. Nur: Wo Sie in meinen Formulierungen eine "Drohung" erkennen wollen, verschließt sich mir. Es ist doch ein in Art. 17 Grundgesetz verbrieftes Recht, dass sich jeder Bürger mit Beschwerden an die zuständigen Stellen wenden kann. Und hier geht es schließlich um Meinungsfreiheit. Da ist es doch naheliegend, vor einem derartigen Schritt zunächst die verantwortliche Leitung der WAZ einzubinden. Ich denke, wir sollten "die Kirche im Dorf lassen" und die Sache abschließen. In diesem Sinne frohe Weihnachten.
Sie verstehen es nicht: Der Kommentar wurde nicht "mit Vorsatz" gesperrt - es war ein technischer Defekt, der leider vorkommen kann.
Den Rest lass ich besser unkommentiert und verbleibe mit einem aufrichtig gemeinten: Frohes Fest!