Julian Draxler über Fitness: "Bei Schalke bin ich immer so durchgerutscht"

Julian Draxler musste beim VfL Wolfsburg Extraeinheiten schieben.
Julian Draxler musste beim VfL Wolfsburg Extraeinheiten schieben.
  • Julian Draxler wehrt sich gegen Vorwürfe, er habe Fitnessprobleme
  • Einen Grund für seine Zusatzeinheiten sieht der Weltmeister auch bei seinem Ex-Klub Schalke 04
  • Mit seinen Leistungen im bisherigen Saisonverlauf geht der Wolfsburger Neuzugang kritisch um

Lagos.. Nachdem Julian Draxler im Trainingslager mit dem VfL Wolfsburg ein paar Extraeinheiten absolvieren musste, wehrt er sich nun gegen den Vorwurf, im Weihnachtsurlaub nicht gut genug gearbeitet zu haben.

Draxler habe es bei seinen Läufen im Urlaub in Miami „mit dem Ein- und Auslaufen nicht so genau genommen. Mir war nicht bewusst, dass das auch zu hundert Prozent zur Trainingssteuerung gehört. Auf Schalke wurde darauf nicht so genau geachtet. Da bin ich irgendwie immer so durchgerutscht“, sagte der frühere S04-Profi gegenüber verschiedenen Medien. „Da liegt es natürlich auf der Hand zu sagen: Er war im Urlaub faul. Aber so war es nicht.“

Draxler fürchtet Rückspiel auf Schalke

Mit seinen Leistungen im bisherigen Saisonverlauf geht der Wolfsburger Neuzugang kritisch um. „Ich bin nicht unzufrieden. Aber es waren auch Partien dabei, in denen ich abgetaucht bin. Ich muss zusehen, dass ich das langsam abstelle“, sagte der 22-Jährige.

Draxler Außerdem blickt er schon auf das Spiel mit dem VfL Wolfsburg bei seinem Ex-Klub am 6. Februar voraus. "Ich bin auf das Schlimmste vorbereitet. Ich weiß nicht, ob ich da meine Familie unbedingt ins Stadion mitnehmen muss. Von den 60.000 Zuschauern werden 55.000 gegen mich sein“, sagte Draxler.

Bereits kurz nach seinem Wechsel zu den Niedersachsen kritisierte Draxler die Schalker. Damals beklagte er sich über die sehr hohe Erwartungshaltung, der er nicht gerecht werden konnte.

Mit den Wolfsburgern will er am Ende der Saison Platz drei erreichen. "Bayern und Dortmund sind für mich weg", sagte er. Wichtig sei es, in der Rückrunde konstanter zu spielen.